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Feng Shui gegen das Grümpel
Das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston ist noch immer aktuell. Es motiviert zum Aufräumen. Doch das dies nicht ganz so einfach ist, möchte ich heute anhand zweier Beispiele aus dem Feng Shui-Beratungsalltag zeigen. 1. Der Keller ist voll. Es sammelt sich immer mehr darin, was eigentlich gar nicht mehr oder nicht dringend benötigt wird. Das ist fast überall so, doch nun kommt Folgendes dazu: Es geht Ihnen nicht so gut, Sie fühlen sich im Alltag gefangen, unfrei und unflexibel. Nun lesen Sie das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ und Sie kommen darauf: Mensch, ich müsste mal den Keller entrümpeln. Deshalb geht es mir so schlecht, es zieht mich in den Keller, dort führt also meine Energie, mein Elan hin. Nun gut, wenn Sie sich auf die Socken machen
und unten mal so richtig hinauswerfen, was unnötig ist, und
Ordnung schaffen – super, dann geht es Ihnen bestimmt besser. Mal ehrlich, der unaufgeräumte Keller
ist in den meisten Fällen nur eine Ausrede, ein vorgeschobener
Grund, um das Leben nicht anpacken zu müssen. Irgendetwas,
irgendwer ist schuld an ... Es kann lange dauern, bis all dies
aus dem Weg geräumt ist. Viel Arbeit wartet auf Sie, kein
Wunder, dass Sie keine Lust dazu haben. 2. „Hilfe, ich sammle so viel, kann nichts wegwerfen, ich habe das Buch
von Karen Kingston gelesen, doch brauche ich Unterstützung.“ Wenn Ihnen das nicht peinlich ist – für mich ist es kein Problem, zum einen bezahlen Sie mich ja dafür und zum anderen ist dies schon eine heftige, tief greifende Art des Coachings, eine weitere Hilfe für Sie. „Möbelrücken mit Feng Shui-Effekt“: In einer Feng Shui-Beratung packe ich sowieso, wenn es nötig ist, mit an. Es werden Möbel gerückt, Bilder umgehängt, Tische und Stühle verstellt. Denn dies ist der erste Schritt. Der erste ist oft der schwerste und es ist schließlich mein Aufgabe, Ihnen zu helfen, dass es Ihnen besser geht. Doch so weit ist es in diesem Fall gar
nicht gekommen, eine kleine Frage half schon weiter: „Seit
wann tritt denn diese Festhalten-Leidenschaft auf?“ Tja, ein heftiger Unfall hinterlässt einen Schock im Körper, im Nervensystem, der z.B. „entwurzelt“. Man wird schnell orientierungslos und legt sich mit der Zeit Eigenschaften zu, die versuchen, dies zu kompensieren, auszugleichen. Alles zu horten, was man vielleicht noch einmal gebrauchen könnte, ist so ein kompensierendes Verhalten. Ein Ausdruck des fehlenden Urvertrauens. Wenn dann noch ein paar miese Unfallfolgen (der Job muss wegen einer leichten Behinderung gewechselt werden, ein paar Narben im Gesicht und die Modelkarriere ist vorbei ...) dazu kommen, sieht Ihre Welt plötzlich ganz anders aus – ein Folgeschock baut sich auf.
Nach der Schocktherapie geht es als Nächstes darum, das Leben wieder in den Griff zu bekommen, seinen Weg zu finden, den Wink mit dem Zaunpfahl zu verstehen und in die Lebensplanung einzubauen, um wieder glücklich oder gar noch glücklicher zu werden. Doch für viele ist dies ein nicht ganz leichtes Problem. Hilfe anzunehmen, wäre ratsam – es ist Ihr Leben. Oft muss sogar entrümpelt werden.
Nämlich dann, wenn Sie mit den Dingen, die dort lagern, schlechte
Gefühle und Erinnerungen verbinden; diese negativ mit Ihrer
Familienhistorie verbunden sind, oder einfach eine ganz miese
Ausstrahlung haben. Alle anderen Varianten führen dazu, dass
Sie Ihre Persönlichkeit nicht so recht entfalten können. Kontakt: Margarete Gold
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |