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Feng-Shui im Kinderzimmervon Margarete Gold
Ein wichtiges Thema beim Einrichten und Gestalten von Kinderzimmern ist die Wahl der Farben. Kinder empfinden Farben viel intensiver und direkter als Erwachsene. So darf es im Kinderzimmer gern auch etwas bunter zugehen. Dabei ist es wichtig, ein gesundes Maß zu finden zwischen Reizüberflutung (zu viel Farbe) und Reizarmut (zu wenig Farbe). Beides ist einseitig und ungünstig für die Entwicklung eines Kindes. Das Blickfeld von Babys und Krabbelkindern ist noch sehr stark auf die umgebenden Wände und die Decke beschränkt. Der Raum wird von ihnen insgesamt als weitläufig und groß wahrgenommen wird. Daher empfehlen sich hier Farbtöne, die Wärme, Geborgenheit und Ruhe vermitteln. Im Schulalter ändert sich das Blickfeld der Kinder. Es werden Farben, die Sprache, Kreativität und Entwicklung unterstützen, wichtig. Im pubertären Alter von Kindern, eigentlich schon junge Erwachsene, sollten Kinder die Möglichkeit haben, starken Einfluss auf ihre Zimmerfarben zu nehmen. Um Stabilität und Rückhalt zu vermitteln, sind hier bodenständige erdige Farben günstig. Unterscheidung der Farben Kalte Farben Warme Farben Helle Farben Dunkle Farben Wirkung von Farben Gelb. Es ist die fröhlichste Farbe und stimmt heiter. Gelb sagt man auch nach, dass es die Verdauung und die Drüsentätigkeit anregt (Fastfood-Ketten verwenden es oft). Gelb ist eine gute Farbe für die Lernecke. Es erfrischt und macht träge Kinder munter. Rot steigert das Gefühl der Ruhelosigkeit und verlangt Aufmerksamkeit. Rot wirkt bei einigen Kindern wie eine Droge, ein Kick; fördert aber auch die Hyperaktivität. Es ist also eine Farbe für passive Kinder. Orange hat eine ähnliche Ausstrahlung wie Rot. Doch besitzt es auch die freundlichen Merkmale von Gelb. Es wirkt aufmunternd und anregend. Nach Meinung von Farbtherapeuten soll diese Farbe den Stoffwechsel fördern und den Lymphfluss verbessern. Orange ist genau das Richtige, um traurigen Seelen wieder auf die Sprünge zu helfen.
Violett hat auf laute Kinder einen dämpfenden Einfluss und wirkt entspannend. Untersuchungen haben einen positiven Einfluss auf das zentrale Nervensystem und sogar schmerzlindernde Wirkungen ergeben. Türkis fördert die Ausdrucksfähigkeit, was bei Sprachproblemen sehr nützlich sein kann. Es wirkt außerdem Krampf lindernd. Deshalb kann diese Farbe gut bei Asthma, Epilepsie und anderen mit Krämpfen einhergehenden Krankheiten eingesetzt werden. Grün trägt zur Entspannung der Muskeln bei, fördert Konzentration und Ausdruck. Deshalb ist es eine gute Farbe für sehr aktive Kinder. Schwarz sollte man auf keinen Fall in einem Kinderzimmer nutzen, da diese Farbe Tristheit, Trauer und Depressionen erzeugen könnte. Diese Farbe isoliert, macht einsam oder bewirkt, dass Menschen oft unnahbar wirken. Weiß ist eine emotional neutrale Farbe und wirkt schnell langweilig, klinisch und trist. Weiß kann man aber geschickt informieren, indem man eine kleine Dosis von der Farbe hinzugibt, deren Wirkung man sich in diesem Raum erwünscht. Grau ist weder Schwarz noch Weiß. Doch hat es eine ähnliche Wirkung wie Schwarz, da es distanziert und Energie abziehen kann. Sie sehen, Farben haben Wirkung! Deshalb ist die Wahl nicht einfach. Übertreiben Sie es nicht! Schaffen Sie neben aktiven Bereichen auch ruhigere Yin-Bereiche im Kinderzimmer. Kräftige Farben im Spielbereich und zurückhaltendere Farben im Ruhebereich. Feng Shui gibt uns einen Lösungsansatz zu der Frage nach der passenden Farbe. Für die Farbgestaltung im Kinderzimmer kann man keine pauschale Empfehlung geben nach dem Motto „Man nehme ... und alles ist paletti“, da die Auswahl von der Persönlichkeit des Kindes abhängt. Feng Shui versucht die Energie des Raumes für das Kind und dessen Weiterentwicklung zu nutzen und destruktive Energien unschädlich zu machen oder zu wandeln.
Kontakt: Margarete Gold
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |