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Kinesiologie "Was hat mein Körper mir zu sagen?"
Während meiner psychologischen Beratungsausbildung 1992 fiel mir ein Buch von Dr. Paul Dennison in die Hände "EK für Kinder". Da ich damals als Heilpädagogin arbeitete, interessierte es mich, mehr über die Kinesiologie zu erfahren. So begann ich mit den ersten Kursen. Mittlerweile wurden viele daraus. Die Faszination des Anfangs blieb bis heute! "Kinesiologie" ist die Lehre der Bewegung (kinesis = Bewegung). Es gibt inzwischen viele kinesiologische Richtungen, z. B. im Bereich der Medizin, Pädagogik, Psychologie, Musik, des Sports... . Letztendlich will uns die Kinesiologie Möglichkeiten aufzeigen, zufrieden, gesund, verantwortungsvoll, entspannt und erfüllt unser Leben zu gestalten. In der kinesiologischen Arbeit wird von Balancen gesprochen (in das Gleichgewicht kommen). Balancen geschehen in der Regel auf ein Ziel hin. Ziele beziehen sich darauf: - Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen- durch Stress hindurch gehen zu können - zu einer Einheit von Körper, Geist und Seele zu finden - Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen - den Alltag mit Freude zu bewältigen, statt überwältigt zu werden Der Chiropraktiker "George Goodheart" entwickelte Anfang der 60-er Jahre die "Angewandte Kinesiologie". Von ihm stammt das Konzept des Muskeltestes. Der Muskeltest ist für viele Menschen das Kennzeichen der Kinesiologie. Über den Muskeltest bekommen wir Informationen über die körperlich, geistige und seelische Verfassung des Menschen. Wir bekommen ja/nein- Antworten, stressfrei oder Stress, ich will oder ich will nicht usw. Kinesiologische Arbeit ist Körperarbeit. Energetische Blockaden werden festgestellt und können dann balanciert werden. Wir lernen wieder hinzuspüren, die Sprache unseres Körpers zu hören und zu verstehen.
Die Entdeckung George Goodhearts in Bezug auf Muskelkrämpfe und Schmerzen war, dass ein Gleichgewicht (und damit Schmerzlinderung oder -befreiung) durch Stärkung eines schwachen Gegenspielers und damit Entlastung des verkrampften Muskels erreicht werden kann. Durch Veröffentlichungen (1964) bildete sich eine Gruppe von Interessierten, die weiter mit ihm forschten. Auch John F. Thie gehörte zu dieser Gruppe. In weiteren 10 Jahren entwickelte er das "Touch for health" (gesund durch berühren). Die Basis des "Touch for health" ist das 5- Elemente-System der chinesischen Medizin. Den 5 Elementen (Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz) werden die nach den inneren Organen benannten Meridiane zugeordnet. Meridiane sind Energiebahnen. Eine gestörte Energieversorgung des Körpers drückt sich als Blockade aus (möglicherweise gesundheitlich, seelisch, beim Lernen, Strukturiertheit ...). Beim TFH wird mit lymphatischer Massage, dem Halten neurovaskulärer Punkte, dem Streichen der Meridiane und dem Anregen oder Beruhigen über Akupunkturpunkte balanciert. Ziel war es, möglichst vielen Menschen etwas an die Hand zu geben, was in den Familien praktizierbar war.
Kontaktadresse: Tamara Gersitz Aktuelle Veranstaltungen von Fr. Tamara Gersitz
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |