zurück

Meditation für den Frieden

von Josef Pappler

zum Ende

 

"Friede auf Erden". So lautet eine Botschaft, eine Aufforderung, die seit 2000 Jahren auf der ganzen Welt verbreitet wird. Doch in dieser Zeit haben die Kriege und Feindseligkeiten zwischen den Völkern, den Staaten und den einzelnen Menschen an Grausamkeit und Bestialität ständig zugenommen.

Die Aufforderung "Friede auf Erden" ist zu einer Farce verkommen.

Eine wichtige Eigenschaft der Evolution ist, dass die Menschheit von Generation zu Generation ihre Intelligenz, Ihre geistigen Fähigkeiten immer weiter verbessert. Doch sie missbraucht diesen Schöpfungsgedanken, indem sie diese verbesserten Fähigkeiten dazu benutzt, um immer intelligenter, immer raffinierter und effizienter morden zu können.
Grundintention ist natürlich, wie immer schon Habgier und die Gier nach Macht.

Natürlich sind nicht alle an diesem Morden beteiligt. Doch was tun wir, die Unbeteiligten?

Wir sind im wahrsten Sinne unbeteiligt. Wir gewöhnen uns an die grausamen Berichte in den Medien über sterbende Kinder und weinende, verhungernde Menschen, weil es unseren Alltag begleitet. Kommt einmal kein Nachrichtenbericht am Fernsehen, so sehen wir das Morden aus dem Drehbuch.

Das kann nicht der Sinn unseres Daseins sein.

Ich will nicht dazu auffordern, dass wir alle wie Franz von Assisi auf diesem Planeten wandeln. Jeder hat das Recht, zeitgemäß zu leben.

Doch ich will mehr!

Ich kann und will mich nicht damit abfinden, diesem Morden untätig zuzusehen. Und aus meiner Tätigkeit als Heilpraktiker und Meditationsleiter weiß ich, dass wir alle etwas tun können.

Nun, was können wir tun?

Dazu will ich etwas ausholen und mit dem Hundert-Affen-Effekt beginnen:

Eine Gruppe von Verhaltensforschern beobachteten auf zwei benachbarten Inseln die Ernährungsgewohnheiten von Affen. Zu diesem Zweck baute man Kartoffeln an, die die Affen ausgruben und fraßen. Irgendwann begann ein Affe die Kartoffeln vor dem Verzehr im Meer zu waschen. Andere machten es ihm nach.
Als hundert Affen sich diese Gewohnheit zu eigen gemacht hatten, taten es ihnen alle Affen auf der benachbarten Insel nach, obwohl kein Kontakt zwischen beiden Populationen bestand. Wir sollten besser sagen kein augenscheinlicher Kontakt. Der Kontakt, der zwischen diesen Affen bestand, und der zwischen jedem Lebewesen auf diesem Planeten besteht, besteht über das morphogenetische Feld. Das physikalische Verständnis über dieses Phänomen steht momentan noch ganz am Beginn.
Wem dies zu unwissenschaftlich ist, der sei auf das Einstein-Podolsky-Rosen-Experiment (EPR-Experiment) und das von John Bell aus diesem Experiment abgeleitete Theorem verwiesen.
Wir stehen also mit jedem Wesen emotional und gedanklich in Verbindung. Verspürt eines dieser Lebewesen Schmerz, so registriert das jedes andere Lebewesen mehr oder weniger bewusst oder unbewusst. Emotionen, Gedanken sind Wellen, die von uns ausgehen und im Raum existieren. Sie sind sozusagen eine geistige Substanz, die unter Umständen Form annehmen kann.

Wir können also nicht sagen, der momentane Krieg in Tschetschenien, oder der vergangene Krieg im ehemaligen Jugoslawien, oder das Morden in Afrika, um nur drei Beispiele zu nennen, ginge uns nichts an. Denn aus diesen Konflikten entstehen wieder destruktive Gedanken, Emotionen, und somit destruktive Kräfte, die nur schlechtes hervorbringen können. Und wie schon gesagt, wenn andere leiden, leiden wir mit.

Aus diesem Grunde ist auch die vielleicht verständliche Forderung, die Verantwortlichen zu beseitigen falsch, denn über das morphogenetische Feld würde diese Forderung lediglich zu einer Beschleunigung der Gewaltspirale führen.
Wir sind jedoch freie Menschen und haben die Wahl, entweder destruktiv zu denken, oder im Sinne der Humanität, oder wenn man so will im Sinne der Nächstenliebe die Welt mit Gutem in Gedanken, Worten und Taten zu bereichern.

Hier lade ich jeden, der sich durch diese Worte angesprochen fühlt ein, seine Gedanken in einer hoffentlich immer größer werdenden Gemeinschaft in Form einer regelmäßigen Meditation (ca. 2 x 1 Std./monatlich) einzubringen und durch diese vielleicht einmal globale Konzentration von guten Gedanken eine Balance zu der momentan vorherrschenden Gewalt zu finden, und damit einen Beitrag zu einer friedlichen Koexistenz aller Individuen auf diesem Planeten zu leisten.

Es wäre gut, wenn ihr diese Zeilen auch an andere Personen, die keinen Internetanschluss besitzen weiterleiten würdet.
Die Meditation findet jeden Sonntag statt. Wie lange und wann ihr an diesem Tag meditieren oder auch beten wollt bleibt euch überlassen. Gut wäre es, wenn sich Meditationsgruppen bilden würden. Dann geht's leichter.

Die Meditation selbst kann z. B. so aussehen, dass jeder sich auf positive Begriffe wie Liebe oder Gott konzentriert, oder zu dem Gott seiner Konfession betet. Denn er verkörpert ja doch das GROSSE EINE, das die Schöpfung erschaffen hat und uns atmen lässt und am Leben erhält.

Wer Fragen oder weitere Anregungen hat, der kann sich mit mir unter folgenden Adressen in Verbindung setzen:
Dieser Text kann im Internet auf deutsch, spanisch, englisch und französisch als Anhang unter meiner Homepage www.josef-pappler.de aufgerufen werden.

Nun wünsche ich uns ein gutes Gelingen.

Euer Josef Pappler
zum Anfang

Postanschrift:

Josef Pappler
Postfach 5
97223 Zellingen
E-Mail: joe.pappler@gmx.de

 

Dieser Artikel ist durch das deutsche Urheberrecht
und internationale Verträge geschützt.
Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved.
Copyright 2000 – 2007 Dieter Schmitt

 

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.