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Winterrhythmus von Dieter Schmitt
Wer um diese Jahreszeit in die Natur blickt, erkennt ganz deutlich den Winterzyklus der vier Jahreszeiten. Nicht nur geringere Außentemperaturen und kürzeres Tageslicht weisen auf die jahreszeitliche Veränderung hin, sondern auch kahle Bäume und Sträucher. Diese ziehen rechtzeitig ihre Energie zurück, um im Frühjahr mit geballter Kraft wieder wachsen und gedeihen zu können. Wer von uns lebt naturgemäß nach den vier Jahreszeiten und zieht sich im Winter mehr zurück? Tritt auf die Bremse, um sich Zeit zu nehmen, etwas in sich zu gehen? Teilweise das Gegenteil ist der Fall, obwohl unser Körper ebenso auf „Winter“ eingestellt ist. Gerade zu Beginn eines neuen Jahres herrscht bei vielen Menschen Aufbruchsstimmung – ganz entgegen der Natur, wo beispielsweise viele Tiere ihren Winterschlaf halten. So etwas können wir uns zwar nicht erlauben, aber die längere Dunkelheit wirkt sich auch auf unser Schlafverhalten aus. So wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin durch Licht im Sommer unterdrückt, weshalb wir an den langen Winterabenden früher das Gähnen anfangen. Der Grund dafür ist vielleicht nicht nur Sauerstoffmangel, sondern die Produktion von Melatonin während der düsteren Wintermonate, da wir nicht so viel Licht empfangen wie im Sommer. Dadurch verändert sich von Natur aus unser Tages- und Nachtrhythmus. Wer sich anpasst und beispielsweise die Zeit nutzt, um früher ins Bett zu gehen, mit der Familie einen Spiele-Abend anzuregen oder sich nach einem entspannenden Bad mit einem guten Buch ins Bett legt, handelt der winterlichen Jahreszeit entsprechend. So wie in der Natur während des Winterschlafs die Tiere ihren Stoffwechsel und die Körpertemperatur verringern bzw. verlangsamen, macht dies unser Körper im Herbst und Winter ähnlich. Auch wenn es nur gering ist, so sinkt in dieser Jahreszeit unsere Körpertemperatur geringfügig. Gleichzeitig steigt in dieser Zeit zum einen unser Blutdruck, da sich die Blutgefäße zusammenziehen, um den Blutfluss zu verringern. Dadurch verliert der Körper weniger Wärme. Zum anderen steigt deshalb unser Cholesterinspiegel, weshalb Menschen mit von Haus aus höheren Werten jetzt ganz speziell darauf bzw. auf ihre Ernährung achten sollten. Für die ganzen Maßnahmen des Körpers zum Selbsterhalt(-schutz) benötigt dieser natürlich Energie, die er sich über die Nahrung holt. Daher ist es in dieser Jahreszeit schwerer, sein Gewicht zu halten. Deshalb wirkt hochwertige, thermisch unbehandelte und biologische Nahrung dem entgegen, da hier mehr Energie zu Verfügung steht, ohne dass der Körper „Vorräte“ anlegen muss. Die Polster schützen zwar ein bisschen vor Kälte, werden aber meist im Frühjahr nicht alle wieder abgebaut, was zu einer langsamen und stetigen Gewichtszunahme führt. Dieter Schmitt, beschäftigt sich seit über 16 Jahren mit gesundheitlichen Themen aus dem naturheilkundlichen Bereich. Durch sein Hobby „Wasser“ entstand das „Wasser-Praxisbuch“ mit der ISBN 978-3-86982-009-5 aus der Edition Sonnenklar, das Themen, die im direkten Zusammenhang mit Wasser stehen, ebenso behandelt.
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |