Eine kleine Einleitung und fast schon eine Liebeserklärung:
Vor Jahren lernte ich Hypnose, im Rahmen meines Studiums bei der Paracelsus –
Akademie in München, kennen. Seither hat sich diese wunderbare Methode zu meiner großen Leidenschaft entwickelt. Mit stets wachsender Begeisterung habe ich an verschiedenen intensiven Ausbildungen teilgenommen. Hypnose hat mich gelehrt, dass jeder Mensch immer selbst sein bester Therapeut und sein eigener Experte ist. Niemand anderes kann Ihnen sagen, wie es besser wird, weil niemand Sie so gut kennt, wie Sie sich selbst. Ihr Unterbewusstsein weiß die Ursachen aller Probleme und die Antwort auf alle Fragen. Die Lösung kommt meistens aus uns selbst und dabei ist uns die Hypnose eine echte Hilfe zur Selbsthilfe!
Jeder Mensch trägt Gott gegeben seinen eigenen inneren Heiler tief in sich. Die Hypnose eröffnet Ihnen den Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein und damit den Zugang zu Ihrer eigenen inneren Selbstheilungskraft, zu Ihnen selbst.
Wer möchte in unserer heutigen hektischen Zeit nicht einmal wieder tiefen inneren Frieden, Ruhe und absolute Entspannung empfinden, einen Moment innehalten und wieder entdecken, was ihm gut tut. Wir vertrauen viel zu oft nur noch Ratschlägen von anderen und suchen die Lösung losgelöst von uns selbst. Doch unser Problem kommt meist aus uns selbst. Wir müssen also auch die Lösung in uns selbst suchen.
Wir sind es gewohnt zum Arzt oder Therapeuten zu laufen um zu bekunden “es geht mir nicht gut“ und dann macht derjenige im Rahmen seiner Möglichkeiten schon irgendwas mit uns. Wir sind es nicht gewohnt, uns zurück zu ziehen in unser eigenes inneres Ich. Hypnose gibt uns auf ganz sanfte und oftmals erstaunlich schnelle Art die Möglichkeit, stimmige Lösungen aus dem eigenen Unterbewusstsein heraus zu finden.
Voraussetzung: Der eigene feste Wunsch zuzulassen, zu vertrauen und an sich selbst zu glauben, denn Ihr Glaube ist so mächtig, dass ihm nichts unmöglich ist!
Alles, was Sie sich wünschen, alles woran Sie fest glauben verwirklicht sich auch.
In unseren eigenen Gedanken liegt eine riesige Macht. Die Macht uns selbst zu vernichten, aber auch die Macht uns selbst zu heilen.
Die Technik der Hypnose ist das Handwerkszeug dazu und der gut ausgebildete Hypnosetherapeut der Handwerker, der die Technik gelernt hat.
(wichtiger Tipp: Achten Sie auf gute Qualifikation Ihres Therapeuten. Niemand, der ein gutes Gewissen hat ist beleidigt, wenn Sie sich Ausbildungsnachweise zeigen
lassen.)
Nicht Sie sinddas Problem, sondern Sie habenein Problem. Ihr Körper, Ihr „Bauchhirn“ besitzt genug Intuition, Intelligenz, Selbstheilungskraft und Weisheit. Hypnose ist der „Toröffner “ zur Gesundung aus uns selbst.
Nicht selten kommt es vor, das ein mitunter Jahrzehnte langes Problem in wenigen Sitzungen für immer verschwunden ist – nicht durch Zauberei, Wunder oder Esoterik, sondern durch die Macht Ihrer eigenen positiven Gefühle, Gedanken und Handlungen; durch die Partnerschaft mit Ihrem eigenen Unterbewusstsein. Sie haben schon immer einen starken Partner gesucht? – Sie tragen ihn in sich!
Teil 1
Geschichtliches:
Es soll nur ein kurzer Ausflug in die Geschichte uralten Technik werden, aber einige wichtige Daten und Namen sollten Sie kennen lernen.
Das Wort „Hypnos“ kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „Schlaf“, aber mit dem normalen Nachtschlaf hat Hypnose nichts zu tun.
Hypnose ist eine seriöse, sehr wirkungsvolle, sanfte, schnelle und auch von der Schulmedizin anerkannte und benutzte Methode!
Bereits in ca. 6000 Jahre alten sumerischen Keilschriften wird die Durchführung von Hypnose detailliert beschrieben.
In der Antike durfte Hypnosenur von ranghohen Priestern in heiligen Räumen durchgeführt werden. Hypnose wurde damals als so genannter „Tempelschlaf“ oder auch „Wonneschlaf“ bezeichnet und war ausschließlich ranghohen Persönlichkeiten vorbehalten. Dem „Schlafenden“ flüsterten die Priester geheimnisvolle, selbst heilende Suggestionen ein. Anschließende „Tempelträume“ galten als Gabe der Götter. Dadurch wurde die Hypnosein der Antike mit einem geheimnisvollen Mythos belegt, der sich scheinbar unterschwellig bis in die heutige Zeit erhalten hat.
Im Mittelalter erkannte der berühmte Arzt Paracelsus die heilende Wirkung von positiven Suggestionen. Er war seiner Zeit damit weit voraus.
Mit der angehenden Inquisition geriet die Hypnose jedochals mögliches Teufelswerk in Verruf, wurde aus Angst nicht mehr offiziell ausgeübt und geriet danach für lange Zeit in Vergessenheit.
Die Geschichte der modernen Hypnosebeginnt eigentlich erst wieder mit dem Arzt Franz Anton Messmer, (1734 – 1815). Seine Heilerfolge waren enorm, brachten ihm jedoch nicht nur Freunde ein. Ärztekollegen neideten ihm seine Erfolge und die Ausübung von Hypnose wurde auf ihr Betreiben hin verboten. Heute kann man Messmer aber sicher als Vorkämpfer der modernen Psychotherapie bezeichnen.
Die Lehre der Autosuggestion (Selbsthypnose) wurde von Emil Coué (1857-1926) entwickelt. Er war Schüler von Sigmund Freud, dem Urvater der Psychoanalyse.
Coué lehrte, dass nicht der Wille der Antrieb des Handelns sei, sondern die Kraft der Vorstellung. Der Erfolg im Leben beruht nach seiner Lehre nicht auf Zufall, sondern ist hauptsächlich Ergebnis positiven Denkens. Er erklärte seinen Patienten die Möglichkeit der Selbstheilung durch die Kraft ihrer eigenen Vorstellung.
Emil Coué prägte den Satz:
„Es geht mir von Tag zu Tag und in jeder Hinsicht besser und besser“
Er veranlasste seine Patienten sich mehrmals täglich selbst diese Formel laut und mit innerer Überzeugung vorzusprechen.
I.H. Schultz, ebenfalls ein Zeitgenosse von Coué und Freud entwickelte aus der Hypnoseund der Autosuggestionen das so genannte „Autogene Training“. Grundlage ist auch hier der Gedanke, innere Ruhe, völlige Entspannung und damit letztlich Heilung durch eigene Konzentration auf positive Phantasien hervorzurufen.
Ein genialer Meister der modernen Hypnosewar Milton H. Erickson (1901-1980).
Er hat seinen Platz in der Geschichte der Hypnosemit seiner Genialität und seinen überragenden Erfolgen sicher verdient und deshalb möchte ich auf ihn etwas ausführlicher eingehen.
Seine Kollegen bat er oft: “Schickt mir zur Lösung Eure schwersten Fälle“
Aufgrund einer Kinderlähmung lange Zeit an Bett und Rollstuhl gefesselt begann er, zunächst heimlich, mittels Selbsthypnose an sich zu arbeiten. Er stellte sich immer und immer wieder vor, sich bewegen zu können und erreichte nach Jahren täglichen Übens, tatsächlich nur mit Selbsthypnose, durch seinen Willen, durch die Kraft seiner Vorstellung, durch positive Gedanken und seinen unerschütterlichen Glaubens an eigene innere Selbstheilungskraft, fast völlige Beweglichkeit seines Körpers - nur ein leichtes Hinken blieb.
Erickson ging in der Hypnosetechnikganz neue Wege und hatte seine größten Erfolge oft in der so genannten „Wachhypnose“ mitten aus dem Gespräch heraus.
Er vermittelte seinen Patienten die Vorstellung, die Therapiesitzungen maßgeblich mit gestalten zu können. Von ihm stammt der Ausspruch:
„Meine Patienten sollen frei entscheiden können genau das tun zu wollen, was ich von ihnen verlange.“
Manche Patienten beschwerten sich nach so einem Gespräch, gar nicht in Hypnose gewesen zu sein; dennoch waren sie es, sie haben es nur nicht bemerkt. Erickson hat damit bewiesen, dass die Tiefe der Hypnose für den Erfolg in vielen Fällen nur von sekundärer Bedeutung ist.
Aus der „Erickson-Methode“ entwickelte sich das moderne NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Das NLP ist sozusagen eine Methode der Beeinflussung des Unterbewusstseins ohne einen entsprechenden Trancezustand hervor zu rufen, hat aber mit klassischer Hypnose nur noch sehr wenig zu tun.
Mit der therapeutischen Hypnosehielt auch die Bühnen –oder Showhypnoseihren Einzug. Bekanntester Vertreter war wohl der, im Zweiten Weltkrieg von den Nazis ermordete, Hypnotiseur Hanussen (1889 -1933).
Heute gibt es kaum eine Diskothek, in der nicht jährlich mindestens einmal eine Hypnoseshowstattfindet.
Da es sich dabei immer nur um ein Geschäft handelt und mitunter stattliche Geldbeträge ihren Besitzer wechseln, sei vor solchen Veranstaltungen gewarnt.
Es gibt nur ganz wenige, wirklich gute, erfahrene Bühnenhypnotiseure, aber dafür viele Scharlatane, die in Richtung Zaubertricks, zur Blendung des Publikums und zur Verhöhnung der Mitspieler arbeiten und damit der seriösen Hypnose im Ansehen großen Schaden zufügen. Auch können solche Vorstellungen durch Leute mit ungenügender Ausbildung und Erfahrung gefährlich sein.
Ganz ausdrücklich sei vor solchen Machenschaften gewarnt. Stellen Sie sich bitte niemals für so eine Vorstellung zur Verfügung!
Teil 2
Durchführung und Wirkung:
Hypnose wird in verschiedenen Vertiefungsgraden durchgeführt.
Meistens genügt für den Erfolg eine mittlere Hypnosetiefe. Hierbei können Sie sich in der Regel nach der Sitzung an alle Worte erinnern, die Ihnen in Trance gesagt wurden. Sie nehmen auch die Geräusche aus der Umwelt wahr, nur sie stören Sie nicht mehr.
Der Erfolg der Hypnose besteht darin, dass durch entsprechende Suggestionen (wünschenswerte Denkweisen oder Ziele) Ihr negatives, krankmachendes Gedankengut ins Positive sozusagen „umtrainiert“ wird und neue Impulse erhält.
Ihre eigenen inneren Selbstheilungskräfte werden aktiviert.
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, trägt jeder Mensch starke innere Selbstheilungskräfte Gott gegeben tief in sich.
Es ist bekannt und wohl zwischenzeitlich unbestritten, dass die meisten körperlichen Erkrankungen ihr Wurzeln in seelischen Belastungen haben, ohne dass dies dem Menschen bewusst ist.
Hypnose und das Unterbewusstsein:
Sie lesen jetzt öfter den Begriff “Unterbewusstsein“
Das Unterbewusste steuert in jedem Menschen ca. 90% aller Lebensvorgänge; nur ca. 10% werden durch das Tagesbewusstsein beeinflusst (diese Zahlen sind inzwischen durch mehrere seriöse US-Studien wissenschaftlich anerkannt).
Die Hypnosesitzungen haben den Zweck, Ihnen wieder ein positives Gedankengut dauerhaft, sozusagen „anzutrainieren“. Das Unterbewusste in jedem Menschen hat nämlich immer das Bestreben, Wunschdenken zu verwirklichen, wenn man es ihm oft genug eingibt. Positives, aber auch negatives Gedankengut wird vom Unterbewusstsein quasi „befehl mäßig“ verwirklicht und umgesetzt.
Positive, anstrebenswerte Wunschziele werden während der Hypnose einsuggeriert. Danach wirkt der gewünschte Denkimpuls ganz stark im Unterbewussten und kommt sozusagen als Echo ins bewusste Denken, Fühlen und Handeln zurück.
Sie sehen also, dass die Hypnose nichts “Unheimliches“ an sich hat, sondern lediglich ein ganz entspannter, tiefer innerer Ruhezustand ist, in dem, durch bestimmte Einleitungstechnik, Ihr Unterbewusstsein zugeschaltet wird.
Alles, was Ihnen wünschenswert erscheint, wird in Ihrem Unterbewusstsein gespeichert, ähnlich der Festplatte eines Computers.
Alle positiven Suggestionen aus Ihrem Unterbewussten sind dann jederzeit auch von Ihnen selbst abrufbar und wirken im bewussten Erleben, d.h. im Tagesbewusstsein günstig auf Sie.
Wie wird nun eine Hypnosesitzung in der Praxis durchgeführt?
Der Klient liegt ganz bequem auf einer Liege (oder sitzt im bequemen Lehnsessel).
Der Hypnosetherapeut sitzt neben dem Klienten und fordert diesen z.B. auf, einen bestimmten Gegenstand intensiv zu fixieren (Tranceeinleitung durch so genannte „Fixationsmethode“). Dadurch werden dessen Augenlider langsam müde und er schließt die Augen. Durch Einreden auf den Klienten in sehr beruhigender Stimmlage kommt dieser bald in einen ganz vertieften Ruhezustand, in dem sein Unterbewusstsein mehr und mehr auftaucht und angesprochen wird.
Je tiefer der Zustand der Ruhe, die eintretende Trance, umso weiter öffnet sich das Unterbewusstsein. Körperlich spürt man nach einiger Zeit eine sehr angenehme Schwere und Wärme, eine herrliche innere Ruhe und Entspannung, sowie ein ausgesprochen angenehmes Gefühl des inneren Friedens und der absoluten Stressfreiheit.
Die Tiefe der Trance hat dabei meist nur sekundäre Bedeutung. Es gibt auch, wie bei Erickson schon erwähnt, sehr wirkungsvolle, so genannte Wachhypnosen, die mitten im Gespräch stattfinden und bei denen der Klient hinterher geschworen hätte, niemals in Hypnose gewesen zu sein.
Im Zustand der absoluten Ruhe und Entspannung erhält der Klient, je nach Problem und Wunschziel, individuelle positive Suggestionen, welche meistens in der Phantasie bereits während der Hypnosevon ihm umgesetzt werden. Diese Suggestionen oder Wunschziele werden mehrmals wiederholt und so im Unterbewusstsein „verankert“.
Am Ende der Sitzung (nach ca. 45 Minuten) zählt der Therapeut bis zu einer bestimmten Zahl, nach welcher der Klient dann erholt und frisch aufwacht.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Das ist eine häufig gestellte Frage, die sich aber nicht einfach beantworten lässt.
Je nach Persönlichkeit und Problem ist dies individuell ganz verschieden.
Erfahrungsgemäß sind mindestens 5 Sitzungen bis zur dauerhaften Lösung nötig. Bei tief sitzenden und schon lange Zeit wirkenden Problemen auch mehr (manchmal bis zu 15 Sitzungen).
Da Sie sich auch im Wachzustand an die einsuggerierten positiven Formeln erinnern können, lernen Sie sozusagen wieder „richtig“ zu fühlen, zu denken und zu handeln.
Belastendes, krank machendes Gedankengut wird mehr und mehr gelöscht.
Um raschen dauerhaften Erfolg zu erzielen muss - und dies sehe ich persönlich erfahrungsgemäß für Dauererfolge als absolut wichtig und unablässig an - der Klient zusätzlich zuhause selbst, mittels gleichzeitig erlernter Selbsthypnose, sein Unterbewusstsein auf seine persönlichen positiven Suggestionen (Zielformeln) sozusagen „ eintrainieren“. Das Trainingsschema wird individuell erstellt. Nach und nach sind immer größere Abstände möglich.
Es kommt häufig vor, dass ein manchmal jahrzehntelanges Problem bereits nach fünf bis acht Sitzungen für immer verschwunden ist.
Wo liegen die größten Vorteile eines „Hypnosetrainings“?
- Aktive Mitarbeit durch Selbsttraining (Hilfe zur Selbsthilfe).
- Aktivierung der natürlichen Selbstheilungskräfte.
- Schnelle und wirkungsvolle Denk - und damit Verhaltensumstrukturierungen:
Ein Beispiel aus der Praxis:
„Ich habe Angst vor vielen Menschen frei zu sprechen und werde mich bestimmt blamieren“.
Nach erfolgreichem Hypnosetraining (es waren 5 Sitzungen nötig):
„Je mehr Menschen zuhören, umso freier und gelassener kann ich sprechen. Ich freue mich auf jeden meiner Vorträge“.
- Dauerhaft werden auch sehr alte, falsche Denk -und Handlungsweisen geändert.
- Es treten keine schädigenden Nebenwirkungen auf.
- Als Ganzheitstraining erreicht es Geist, Körper und Seele.
- Hypnose ist eine natürliche, sanfte und schnelle Methode
- Hypnose arbeitet mit der Problemursache nicht nur mit den Symptomen.
Warum zusätzlich noch Hypnosetraining zu hause?
Wie bereits erwähnt, hat unser Unterbewusstsein das Bestreben, einsuggerierte Gedankenimpulse (sog. posthypnotischen Befehle) immer umzusetzen.
Leider gelingt uns dies oftmals bei negativen Impulsen sehr schnell: z.B. können wir durch eine einzige bestimmte schreckhafte Situation dauerhaft so negativ geprägt sein, dass wir in der gleichen Situation immer wieder genauso schreckhaft reagieren. Auch positive Suggestionen (sog. positiven posthypnotischen Befehle) setzt unser Unterbewusstsein immer um, nur leider meistens nicht ganz so schnell wie Negatives.
Deshalb „trainieren“ wir unser Unterbewusstsein, um wieder richtig und der Situation angemessen zu denken zu fühlen und danach zu handeln.
Dies tun wir gemeinsam in jeder Sitzung und dies erlernen Sie auch für Zuhause.
Wer ist eigentlich hypnotisierbar?
Die Frage nach der Hypnotisierbarkeit wird oft gestellt und ist schnell beantwortet:
Jeder geistig gesunde Mensch ist hypnotisierbar. Allerdings erfordert wirkungsvolle Hypnose die Bereitschaft zur Mitarbeit, Phantasie und Konzentrationsfähigkeit.
Der Zustand der Trance ist ganz natürlich. Beim völligen Aufgehen in einer Tätigkeit. z.B. im Spiel oder beim Lesen eines spannenden Buches, also immer dann, wenn unsere Aufmerksamkeit fokussiert und die Umwelt ausgeblendet ist, befinden wir uns in Trance.
Hypnose ist nicht angezeigt bei Kindern unter 6 Jahren und Menschen mit Psychosen oder manischen Erkrankungsformen.
Hypnose im Vergleich mit anderen Therapieformen:
Hypnose im wahrsten Sinne des Wortes ein „Ganzheitstraining“,
das Leib, Geist und Seele erreicht.
Hypnose ist dadurch wirklich eine dauerhafte Art der Konfliktlösung.
Der Betroffene muss selbst mitwirken und es entsteht keine lange passive Abhängigkeit zum Therapeuten. Der beste Therapeut ist immer der, der sich selbst möglichst schnell wieder überflüssig macht. Das mag zwar für ihn nicht immer besonders wirtschaftlich sein, aber schließlich geht es ja um das Wohl des Klienten, nicht um das, des Therapeuten.
Nur Vorteile und gar keine Nachteile!?
1) Es tummeln sich leider, wie bei vielen alternativen Methoden, auch Scharlatane in der Branche, die meinen mit einem Wochenendkurs oder dem Lesen eines Lehrbuches seien sie geschult genug. Wenn Ihnen Ihr „Bauchgefühl“ sagt, dem/der kann ich vielleicht nicht so recht vertrauen, dann hören Sie auf Ihr Gefühl.
2) Eine gute Hypnoseausbildung ist ausgesprochen teuer und dauert entsprechend lange. Deshalb ist eine Hypnosesitzung nicht ganz billig, aber dafür exklusiv und von oftmals erstaunlich raschem Erfolg gekrönt.
3) Sie müssen wirklich wollen und zulassen, sonst hat Hypnose keine Chance.
Wo kann Hypnose hilfreich eingesetzt werden?
Im nicht medizinischen Bereich: z.B.
. Zur Stressminimierung
. Zur Selbstwertsteigerung, Antriebssteigerung, Durchhaltevermögen
. Bei Phobien, also Ängsten vor bestimmten Dingen und Situationen
(Hundephobie, Flugangst etc.)
. Allgemeine Lebensängste, Krisenbewältigung
. Konfliktlösung (Partnerschaft, Familie, Beruf)
. Trauerarbeit
. Verarbeitung belastender Erlebnisse
. Zur Geburtsvorbereitung ( bis zu 60% weniger Geburtsschmerz)
. Bei Lernproblemen, hyperaktivem Verhalten, Jähzorn
. Zur Raucherentwöhnung und zur Gewichtsreduzierung
Hypnose in der Beratungspraxis
versetzt den Klienten keinesfalls in eine Trancetiefe, in der ihm fremder Wille aufgezwungen wird, sondern arbeitet mit einem mittleren Zustand der Trance.
Der Klient wird in eine entspannte Situation geführt, wobei er eine Erweiterung seines Bewusstseins erfährt. Dadurch ist er letztlich in der Lage, seine falschen Denk- und Verhaltensmuster selbst zu erkennen. Gemeinsam werden die positiven persönlichen Suggestionen (Wunschziele) des Klienten erarbeitet und er findet damit zu ganz eigenen Lösungsmöglichkeiten. In mittlerer Trancetiefe bleiben der Wille und die freie Entscheidungsmöglichkeit des Klienten jederzeit erhalten.
Im medizinischen Bereich:
z.B. in der Zahnmedizin, oder im OP bei Narkosemittelunverträglichkeit
Im psychotherapeutischen Bereich:
z.B. Traumaverarbeitung
Die Möglichkeit der Altersregression durch Hypnose:
Therapeutische Durchführung:
Allerbeste Erfolge können in der Psychotherapie mit Hilfe hypnotischer Altersregression durchgeführt werden.
Ziel ist es, zumeist weit zurückliegende oder durch traumatische Ereignisse verschüttete Erinnerungen wieder an´s „Tageslicht“ zu holen.
„Der Mensch, kann alles, nur nicht vergessen!?“ Was heißt das, wo wir alle doch oft so vergesslich sind und mit zunehmendem Alter mehr als uns manchmal lieb ist.
Vergesslich sind wir mit dem Tagesbewusstsein.
Wir haben nichts vergessen, wir haben nur in vieles nur in das Unterbewusstsein geschoben oder verdrängt und das ist auch gut so. Unser Unterbewusstsein hat alle, positiven und negativen Erlebnisse oder Ereignisse unseres gesamten Lebens gespeichert.
Es ist allgemein ist bekannt, dass viele psychische Störungen ihre z.B. ihre Ursachen in der Kindheit oder der frühen Jugend haben.
Mittels hypnotischer Rückführung ist es nun möglich, zum Auslöser zurückzuführen, damit die auslösenden Faktoren, also die Ursachen gefunden und bearbeitet werden können. Ursachenfindung und -bearbeitung ist der reinen Symptombehandlung immer vor zu ziehen.
Diese Technik sollte allerdings nur von einem erfahrenen, gut geschulten Hypnosetherapeuten durchgeführt werden.
In Trance ist es möglich, mittels einfachster Suggestionen, den Klienten in der Zeit zurück zu versetzen. Dieser wird sich in vielen Fällen sogar an Einzelheiten erinnern können, wie Farben, Gerüche, Geschmack usw.
Früher erlebte traumatische und damals schmerzhafte Erlebnisse können sozusagen als „Zuschauer“ vom Klienten erinnert werden, müssen dabei aber nicht mehr körperlich empfunden werden. Der Klient bleibt während der ganzen Zeit entspannt und fühlt sich wohl. Er bekommt z.B. die Suggestion: „Du schaust Dir als Zuschauer Deinen Lebensfilm an, wie auf einer Leinwand. Alles, was Du siehst, berührt Dich innerlich nicht mehr. Du fühlst Dich während der ganzen Zeit wohl, sehr wohl und bleibst ganz entspannt. Es ist nur ein alter Film und Du bist nur Zuschauer.“
Regression, sofern sie vom geschulten Therapeuten fachmännisch und sanft durchgeführt wird, ist ungefährlich für den Klienten und für viele eine interessante Erfahrung.
Teil 3
Die am häufigsten gestellten Fragen und unbegründete Angstvorstellungen:
Birgt Hypnose Gefahren in sich?
Diese Frage wird oft gestellt. Sie ist aber auch ebenso schnell beantwortet.
Bei sachgemäßer Anwendung durch einen geschulten Hypnosetherapeuten— keine.
Da ist die Frage der Veränderung des Charakters:
Eine Veränderung des Charakters durch Hypnoseist nicht möglich, da von einem seriösen Hypnosetherapeuten nur die Dinge suggeriert werden, die der Klient sich selber wünscht.
Charakterfremde Suggestionen würden in mittlerer Trancetiefe, so, wie sie z.B. in der Beratungspraxis verwendet wird, automatisch nicht ausgeführt.
Verrät der Patient in Trance Dinge, die er nicht preisgeben möchte?
In den meisten Fällen brauchen Sie während der Hypnose nicht zu sprechen.
Sie hören nur dem zu, was Ihnen der Therapeut sagt.
Sie können sich auch hinterher an alles erinnern, was ihnen gesagt wurde.
Nur in Ausnahmefällen sind Fragen in der Hypnose erforderlich. Dies erfolgt aber grundsätzlich in Absprache mit dem Klienten.
Ist es möglich, aus einer Hypnose nicht wieder zu erwachen?
Sie werden grundsätzlich immer wieder erwachen.
Wenn zum Beispiel der Therapeut vergessen würde Sie zu wecken, ginge der hypnotische Zustand automatisch in einen normalen Nachtschlaf über, aus dem Sie immer von selbst wieder erwachen.
Nebenwirkungen und gesundheitliche Schäden durch Hypnose?
Diese Frage kann man mit ruhigem Gewissen mit “nein“ beantworten. Im Gegenteil! Durch die allgemeine Entspannung und Ruhe im Körper kommt es zu einem ganz natürlichen positiven Reizzustand, das heißt, es werden mehrere Dinge im Körper automatisch mit im positiven Sinn beeinflusst (z.B. Normalisierung des Blutdrucks).
Nur bei Klienten mit schlechter Konzentration kann kurzzeitig eine leichte Müdigkeit auftreten, die aber bald verschwindet. Dies ist aber, wenn überhaupt, nur bei der ersten Sitzung der Fall.
Kann man in Hypnose die Kontrolle über sich verlieren?
Auch hier ganz klar “nein“!
In der Hypnosebefinden Sie sich in einem sehr vertieften Ruhezustand, in dem Sie alles um sich herum wahrnehmen und sich auch daran erinnern können.
Sie sind nicht in einer Art Bewusstlosigkeit.
Warnen kann ich Sie nur noch einmal eindringlich vor irgendwelchen “Showhypnosen“.
Oftmals wird nach Vereinbarkeit von Hypnose mit dem Glauben gefragt
Auch hier kann man ganz beruhigt sein.
Es wird ja nichts anderes suggeriert, als das, was Sie sich wünschen.
Durch Ihren Glauben an das Positive unterstützen Sie lediglich Ihren Erfolg.
Ich zitiere hier öfter das Neue Testament, wo Jesus sagt:
“Nicht ich, sondern dein Glaube hat dich gesundet. Deinem Glauben ist nichts unmöglich!
So gibt es viele Stellen im Neuen Testament, wo Jesus mit positiven Suggestionen an die Gläubigen herangetreten ist.
Aus diesem Grund kann Hypnose auch von Strenggläubigen als unbedenklich angesehen werden.
Erinnern wir uns an Teil 1 Zur Geschichte der Hypnose:
In der Antike wurde Hypnose nur von ranghohen Priestern in geheiligten Räumen durchgeführt.
Teil 4
Die Suggestionen:
Jeder Mensch ist ein Individuum und hat seine ganz persönlichen Probleme. Deshalb werden, wie schon erwähnt, mit jedem Klienten seine ganz persönlichen, wünschenswerten Suggestionen, d.h. Wunschziele, erarbeitet. Es wird nicht mit allgemein gültigen Formeln gearbeitet.
Jeder Klient bekommt auch seine ganz persönlichen, mit ihm zusammen erarbeiteten Suggestionen zum trainieren mit nach Hause.
Ein Beispiel für einen Menschen mit wenig Selbstvertrauen und mit depressiven Stimmungen könnte so aussehen:
Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, das Vertrauen in meinen eigenen Körper und in meine eigenen Fähigkeiten sind groß und stark.
Lebensfreude, Lebenskraft, Lebensmut sind stets meine Begleiter und tief und fest in mir selbst verankert. Ich fühle mich wohl in mir selbst, unendlich wohl, ruhig, sicher und geborgen.
Ganz leicht fällt es mir, an jedem neuen Tag das positive zu sehen und dem Tag eine gute Richtung zu geben. Schon beim Aufwachen freue ich mich auf den neuen Tag.
Ich bin fröhlich und gesund, weil ich es mir fest wünsche.
Alles, was ich mir wünsche, alles woran ich fest glaube verwirklicht sich auch.
Mein Glaube ist so mächtig, dass ihm nichts unmöglich ist.
Mein Unterbewusstsein ist jetzt mein starker Partner an meiner Seite. Auf die gute Wirkung aus meinem Unterbewusstsein kann ich immer zurückgreifen, wie auf eine Quelle, die niemals versiegt.
In mir selbst ist es hell und freundlich, als würden tausend kleine Lichter mich erleuchten.
Mein Körper und meine Seele sind regeneriert. Jede Zelle meines Körpers ist prall gefüllt mit Gesundheit und meine Seele ist erfüllt mit der heilenden Kraft der positiven Gedanken.
Die Selbstheilungskraft aus meinem Unterbewusstsein durchströmt meinen Körper und ist ganz tief und fest in mir verankert. Das Positive, das Gute ist von nun an mein ständiger Begleiter.
Ich denke, fühle und handle positiv, weil es mein Wunsch ist.
Es fällt mir leicht, meine Ziele zu erreichen, weil mein Glaube so stark ist.
Sooft es geht sage ich mir folgenden Satz:
Es geht mir von Tag zu Tag und in jeder Hinsicht besserund besser!
Alle Belastungen der Vergangenheit sind für mich abgeschlossen. Sie sind bedeutungslos für heute, für morgen und für die Zukunft.
Ich habe alle Belastungen der Vergangenheit abgelegt, wie einen alten schweren Mantel.
Nur noch das Positive zählt - alles andere ist bedeutungslos.
Teil 5
Ein praktisches Beispiel von erfolgreicher Hypnose:
Klientin mit ausgeprägter Hundephobie:
Die Klientin, 35 Jahre, kam in meine Praxis mit dem Wunsch, von ihrer ausgeprägten Hundephobie befreit zu werden, da sie diese jetzt beruflich sehr einschränkt.
Sie arbeitet seit kurzem für eine Finanzgesellschaft im Außendienst. Immer, wenn sie bei Kunden privat zuhause einen Termin hat, muss sie sich vorher nach einem eventuell vorhandenen Hund erkundigen und darum bitten, diesem am Besuchstermin nicht begegnen zu müssen.
Ihr Verhalten wurde ihr mit der Zeit selbst immer peinlicher.
Außerdem war ihre Angst so stark, dass sie auch auf der Straße vor jedem Hund, der ihr begegnete auf die andere Straßenseite regelrecht „geflüchtet“ ist - ganz gleich, welche Größe der Hund hatte.
Beinahe wäre sie dabei schon mal in ein Auto gelaufen.
Auf Spaziergängen kann sie sich nie entspannen. Immer wieder dreht sie sich um, weil sie eine unverhoffte Begegnung mit ihrem Angstobjekt unbedingt vermeiden will. In einem Restaurantraum kann sie nicht bleiben, wenn irgendwo ein Hund unter einem Tisch mit anwesend ist.
Ihr Mann hat sie letztlich von der Notwendigkeit, sich geeignete Hilfe zu suchen, überzeugt.
Einige verhaltenstherapeutische Gespräche hatte sie vor Jahren schon einmal nach wenigen Sitzungen abgebrochen.
Nach einem ausführlichen Vorgespräch konnte ich in Erfahrung bringen, dass die Klientin, nennen wir sie jetzt einfach Frau K. als ca. 3Jährige auf einem Spazierweg von einem jungen Schäferhund umgeworfen wurde. Der Hund wollte vermutlich nur mit ihr spielen. Frau K. hat aber noch immer irgendwie den großen Kopf und die großen Zähne in schreckhafter Erinnerung. Sie hatte furchtbare Angst, weil sie damals dachte, es sei ein Wolf und der wollte sie fressen.
Mit dieser Erinnerung konnten wir uns eine hypnotische Rückführung sparen, wir hatten den Auslöser der Angst, und damit die Ursache schon gefunden.
Nach ausführlicher Erklärung, wie wir ihre persönlichen Trainingssitzungen gestalten und nach gemeinsamer Erarbeitung Ihres persönlichen Wunschzieles konnten wir beim nächsten Termin beginnen.
Ich merkte sofort, Frau K. besitzt den unbedingten Wunsch Ihre Angst los zu werden. Sie arbeitete in der Praxis gerne und gut mit und sie trainierte auch zuhause mittels Selbsthypnose weiter. Sie begriff schnell, Hypnose ist aktive Hilfe zur Selbsthilfe.
Nach 5 Sitzungen und auf ihren eigenen Wunsch hin, stellte ich ihr Molly vor, die kleine alte Dackelhündin meines Nachbarn. Nach anfänglichem Zögern wurde Molly sogar gefüttert und gestreichelt. Prima, der erste richtige Erfolg!
Es folgte zur Vertiefung noch eine Sitzung und dann kam Hund Rambo: jung, lieb, ungestüm, verspielt, noch etwas wild und … sehr groß.
Frau K. holte beim ersten Anblick erst einmal tief Luft und brauchte zum Schutz die Hand ihres Mannes, aber auch hier zeigte Hypnose ihre Wirkung in erstaunlich kurzer Zeit. Nach ca.10 Minuten wurde Rambo gestreichelt, wenn auch erst zaghaft und an der Leine ein wenig spazieren geführt.
Heute, nach einigen Monaten sagte sie mir am Telefon, sie wird Hunde nie lieben, aber sie läuft auch nicht mehr in Panik davon. Sie hält die Begegnung einfach aus, und Sie ist sehr stolz auf sich.
Nach über 30 Jahren endlich frei von Panik in nur 6 Sitzungen!
Schlussbemerkung:
Sie haben jetzt viel über Hypnose erfahren.
Ich hoffe, ich konnte etwas von meiner Begeisterung für diese wunderbare Methode auf Sie als Leser übertragen.
Meinem Schicksal, dass für mich vorgesehen hatte, dieser Therapieform begegnen zu dürfen, bin ich sehr dankbar.
Es ist für mich persönlich immer wieder ein großartiges Gefühl, in meiner Praxis so oft miterleben zu dürfen, wie sanft und genial einfach, Menschen ihre Probleme ablegen und, oft nach langer Zeit, erstmals wieder glücklich und eins mit sich selbst sind.
Ich danke dafür meinem Schöpfer jeden Tag und erbitte wieder seine Kraft für die nächste Sitzung.
Seit meiner Hypnoseausbildung weiß ich: Gott lässt vielleicht die Krankheit zu, aber er hat auch jedem von uns ein riesiges Selbstheilungspotenzial mit in die Wiege gelegt. Es liegt tief in uns selbst verborgen. Hypnose öffnet den Zugang dazu.
Ich hoffe auch, dass ich mit meinen Ausführungen dazu beitragen konnte, zu Unrecht bestehende Vorurteile auszuräumen.
Sie können sich wirklich in Ruhe Ihrem/er gut ausgebildeten und verantwortungsbewussten Hypnosetherapeuten/in anvertrauen.
Mit seiner/ihrer Hilfe und dieser segensreichen Methode werden Sie bestimmt so manche Hürde des Lebens wieder nehmen können.
Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.
Kontakt:
Diana Reinhard
Kaiserstr. 30
97318 Kitzingen
Tel.: 093 21/92 55 86