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The Journey Die Reise zu sich selbst von Anke Schmitz
Warum fühlen wir uns nicht wohl in unserer Haut? Warum stehen wir uns oft selbst im Weg? Warum drehen wir uns im Kreis? Warum wissen wir nicht, was wir wirklich wollen? Warum sind wir nicht mit uns zufrieden? Warum werden wir krank?– ‚The Journey’ kann uns diese und viele andere Fragen beantworten, denn diese ‚Reise’ führt uns zu dem Tagesbewusstsein verborgenen Schichten, in denen die Wurzeln für unsere Ängste, Sorgen, Verhaltensmuster und sogar Krankheiten zu finden sind. Haben Sie schon einmal kleine Kinder beobachtet, die wütend sind? Erst schimpfen, dann toben, dann weinen sie ... und dann gehen sie zur Tagesordnung über, als wäre nichts geschehen. Kleine Kinder, noch ungeprägt von Regeln und Normen, durchlaufen mit diesem Verhalten ganz instinktiv so etwas wie einen Journey-Prozess. Denn sie ‚rutschen’ ganz einfach und selbstverständlich durch ihre Gefühle, bis sie wieder mit sich und der Welt im Reinen sind. Wie konnte es geschehen, dass uns – je älter wir wurden – dieses natürliche Verhalten, das uns quasi in die Wiege gelegt wurde, abhanden kam? Die Antwort ist simpel: Der Kopf kam ins Spiel. Und damit begann das Dilemma. Damit wurde das in Gang gesetzt, was Brandon Bays als die Bildung der Schichten bezeichnet, die wir über unser wahres Wesen gelegt haben. Wir alle haben unzählige davon: Vielleicht wurde das Weinen des Babys einst von der Mutter nicht gehört und sein ursprüngliches Wesen dadurch von einer ersten Schicht Angst überzogen. Im Kindergarten wurde das Kind gehänselt, was zu einer Schicht Scham führte. In der Schule musste es sich anpassen, was sich in einer Schicht Wut ausdrückte. Eine verpatzte Klassenarbeit legte eine Schicht Enttäuschung darüber, der erste Liebeskummer eine Schicht Schmerz. – Wenn wir schließlich erwachsen sind, dann ist unser Wesenskern unter einem ganzen Stapel von Schichten verborgen. Doch zunächst haben wir Angst davor, einen Blick hinter unsere ‚Fassade’ zu werfen. Angst davor, etwas, was wir schon einmal erlebt und als schmerzhaft empfunden haben, wieder erleben zu müssen. So kommt es zumindest unserem Gehirn vor, denn es kann zwischen einem aktuellen Ereignis und einer Erinnerung nicht unterscheiden. Ob wir eine Situation erleben oder uns später daran erinnern, im Gehirn werden dieselben neuronalen Verbindungen aktiv. Die Scham wegen der einst verpatzten Klassenarbeit ist nicht einfach dadurch weg, dass wir sie vergessen haben und könnte heute die Ursache für übertriebenen Ehrgeiz sein. Eine Situation, in der wir uns nicht beschützt gefühlt haben, könnte sich heute als Kontrollbedürfnis ausdrücken oder die Panik, weil niemand kam, als wir weinten, als Verlustangst. Journey Intensiv Wochenenden live mit Brandon Bays (englisch mit deutscher Simultanübersetzung) in Wien 4./5. Oktober 08 und mit Bettina Hallifax (auf deutsch) Interessierte finden in unserer Adressrubrik Kontaktadressen von Therapeuten.
The Journey wurde von der US-Amerikanerin Brandon Bays entwickelt. Im Alter von 39 Jahren erkrankte sie an einem Gebärmuttertumor, der rasch auf die Größe eines Basketballs anwuchs. Die Ärzte rieten zur sofortigen Operation, doch Brandon Bays wollte herausfinden, warum gerade sie, die immer besonders gesundheitsbewusst gelebt hatte, erkrankt war. Die Suche nach der Antwort auf diese Frage führte nicht nur zu ihrer eigenen Genesung in nur sechseinhalb Wochen, sondern war auch die Geburtsstunde der „Journey“, die weltweit schon Tausenden zu mehr Gesundheit und innerer Freiheit verholfen hat.
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |