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Partnerschafts- und
Nächstenliebe

Unglückliche Ehen und Homo-Partnerschaften als natürliche
Entwicklungsstadien zum kosmischen Bewusstsein

von Guido Widukind Huppelsberg

 

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Nur wenige kosmisch bewusste Menschen haben sich dem Thema Partnerschaft und Nächstenliebe in einer solch klaren analytischen Weise gewidmet wie der dänische Eingeweihte Martinus. Er verhilft damit nicht nur zu einem größeren Selbstverständnis, sondern gibt auch praktische Hinweise für einen liebevollen Umgang mit seinen Nächsten.
Martinus, 1890 als Martinus Thomsen in Dänemark geboren, hatte im März 1921 ein Einweihungserlebnis, das er als „Goldene Feuertaufe“ bezeichnete. Seit diesem Moment erlebte Martinus bis zu seinem Tod in 1981 neben seinem Alltagsbewusstsein einen ständigen kosmischen Bewusstseinszustand und konnte dadurch die Zusammenhänge des Lebens schauen. Er spürte es bald als seine Aufgabe, das, was er schaute, auch den Menschen als Wissen zur Verfügung zu stellen. Da Martinus jedoch Probleme sah, das Geschaute direkt in allgemein verständliche Worte zu fassen, übertrug er dieses in logisch aufgebaute Symbole und beschrieb diese dann mit erklärenden Texten.

Die heutige Entwicklung der Erde und der Menschheit

Im abgebildeten Symbol Nr. 11 „Das ewige Weltbild“ zeigt Martinus, dass sich die Erde im Laufe der nächsten 3000 Jahre aus dem Tierreich heraus zum wahren Menschenreich hin entwickelt. Die gleiche Entwicklung nimmt in dieser Zeit auch die Menschheit, die nun mehr und mehr kosmisch bewusst wird.
Die Partnerschaftsliebe im Wandel des Bewusstseins

Durch unsere Inkarnation auf der Erde in ihrem derzeitigen Entwicklungsstadium sind wir vielfach noch mit Neigungen des Tierreichs verbunden wie z.B. Selbstsucht, Egoismus, Ängsten usw. In der Tierwelt und bei den Naturmenschen stehen schwerpunktmäßig Familie, Herde, Dorfgemeinschaft im Vordergrund. Es wird alles gefördert, das dieser Gemeinschaft dient, und alles bekämpft, was diese zu bedrohen scheint. Das neue Bewusstsein fördert die Entwicklung des Menschen als Individuum, wodurch sich dieser mehr und mehr aus alten überlieferten Strukturen löst. Es inkarnieren sich heute zunehmend Seelen, die ihren Schwerpunkt nicht mehr in dem Aufbau und Erhalt einer Familie, sondern in der Entwicklung der Menschheit sehen. Indigo-Kinder u.ä. sind auch Erscheinungen dieser Veränderungen.

Der zunehmende Ausgleich unserer beiden sexuellen Pole

Wir haben immer beide sexuellen Pole in uns. Im Tierreich, dem die Erde gerade entwächst, ist jedoch ein Pol nur latent vorhanden, sodass bei den Männern der männliche Pol im Bereich der Geschlechtsorgane energetisch beherrschend ist, während bei den Frauen dieser Pol nur latent im Bereich des Gehirns Einfluss hat. Mit dem weiblichen Pol ist es umgekehrt. Mit der Entwicklung unseres Wissens, Intellekts und Bewusstseins gewinnt der entgegengesetzte Pol immer mehr Einfluss in uns. Dieser innere sexuelle Ausgleich führt zu wachsender Nächstenliebe und zur Reduzierung des Bedürfnisses, den sexuellen Ausgleich in einer ewig währenden äußeren Partnerschaft zu suchen. Die Spannungen in Partnerschaften nehmen dadurch in dieser Entwicklungsphase zu. Es entsteht z.B. bei gutem geistigem Verstehen mit einem Menschen Liebe, die sich für den betreffenden Menschen dann nicht so leicht in Partnerschaftsliebe und Nächstenliebe unterscheiden lässt. Dabei kann es auch ein Stadium geben, wo gleichgeschlechtliche Partnerschaften für die eigene Entwicklung mehr angestrebt werden als die von der Gesellschaft oft als einzige akzeptierte heterogene Partnerschaft. Wenn diese Entwicklung stark mit Egoismus und Selbstsucht verbunden ist, können auch negative Auswüchse wie Gewalt, Prostitution und Ausgrenzung entstehen, die dann gemeinsam mit Nächstenliebe und Verständnis überwunden werden können. Deshalb ist es dabei auch wichtig, auf die harmonische Entwicklung von Gefühl und Intelligenz zu achten.

Das Gesetz vom Dasein – liebet einander


Mit dem Ausgleichen der beiden sexuellen Pole in uns werden unser Bewusstsein als göttliches Wesen und somit auch die Nächstenliebe weiter wachsen. Martinus betont dabei immer wieder, dass auf diesem Weg alle Erfahrungen „sehr gut sind“. Zu diesem Thema hat er zwei Bücher geschrieben, „Ehe und All-Liebe“ und tiefer gehend „Zweierlei Liebe“. In seinem letzten veröffentlichen Symbol Nr. 44 zeigt Martinus das Ergebnis der aktuellen Entwicklung der Erde und der Menschheit zu mehr Licht und kosmischen Bewusstsein. Das Symbol trägt den Titel „Das Gesetz vom Dasein – liebet einander“ und zeigt drei Paare – zwei Frauen, zwei Männer und ein heterogenes Paar.


Quelle: MARTINUS, Das ewige Weltbild Band 1, Martinus-Verlag, ISBN 3-938189-30-4

 

Erläuterung zum Symbol Nr: 11:

symbol nr 11

„Das ewige Weltbild*“ zeigt das Universum in seiner Ganzheit. Das Universum ist ein Lebewesen, das sich in 6 verschiedenen Daseinsebenen manifestiert. Jede Daseinsebene besteht aus Lebewesen, deren Lebenserleben durch die Wechselwirkung mit ihrer Umgebung und damit mit dem Univer-sum oder der Gottheit erschaffen wird.
Der weiße Stern und das Strahlenfeld in der Mitte symbolisieren die Gottheit, während die weißen Kreise und die hiervon ausgehenden Strahlen die einzelnen Lebewesen darstellen.
Die farbigen Felder sind Reaktionen auf die Begegnung zwischen der Gottheit und den Lebewesen. Diese Reaktionen machen 6 Daseinsebenen aus, die jeweils durch ihre Farbe und Energie markiert werden.

Rot
Pflanzenreich
Instinkt
Orange
Tierreich
Schwere
Gelb
Wahres Menschenreich
Gefühl
Grün
Weisheitsreich
Intelligenz
Blau
Göttliche Welt
Intuition
Indigo
Seligkeitsreich

Gedächtnis

 

Im Tierreich (orangenes Farbfeld) ist der Erdball in seiner heutigen Entwicklungsstufe platziert.
Die Sternfigur im gelben Feld symbolisiert das kosmische Bewusstsein und markiert den Anfang des wahren Menschenreiches. In ca. 3000 Jahren wird dieses Menschenreich eine Realität sein. Die letzten Reste unserer ererbten tierischen oder egoistischen Bewusstseinstendenzen werden damit ausgelebt sein.
Die folgenden überphysischen Existenz-ebenen zeigen noch höhere Welten, in denen das Leben in Weisheit und Liebe kulminiert.

* Originaltitel: Das ewige Weltbild, das Lebewesen II, die ewige Gottheit und die ewigen Gottessöhne.

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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.