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Die Essenz des Zen
Ein kleiner Wegweiser auf dem Pfade.
In Haikus verfasst.

 

Der/die Leser/in verstehe diese Gedichtsammlung im rechten Sinn! Wie heißt es denn in den alten Schriften:

„Wer es fassen kann, fasse es!“

Und wenn es nur ein Zipfel des Gewandes ist, das ein Erleuchteter trägt, der nach einem Augenblick des Aufenthaltes wieder verschwunden ist!
Sagt mir, wie soll man es ergreifen, wenn man nicht darauf vorbereitet ist, und man nur einen „Augenblick“ Zeit hat?

1. Kapitel: Die Lehre Des Zen-Meisters (1)

Der Zen-Meister sagt:
„Du begreifst nicht; noch nicht, noch nicht!
Warte geduldig ab!“

Der Zen-Meister sagt:
„Sitze still in Meditation,
Und dann: verschwinde!“

Der Zen-Meister sagt:
„Keine weitere Fragen,
Der Stock wartet auf dich!“


Erläuterung zum 1. Kapitel:

Wir denken immer, dass wir etwas begriffen haben, aber dann merken wir, dass dem nicht so ist! Mit Geduld lässt sich hier viel erreichen, denn neue Aspekte ein und derselben Sache tauchen oft auf, wenn man sich Zeit lässt: Oft ist es das nahe Liegende, worüber man selbst erstaunt ist!
Meditation ist unbedingt nötig, um sich der Erleuchtung anzunähern und sie dann auch zu erreichen: Wenn man sie erreicht hat – diesen Quantensprung des Geistes merkt man, wie viel Meditation man jetzt immer noch braucht! Vor allem merkt man, dass man sich vom „Alltagsbewusstsein“ entfernt hat, man „entschwindet“ demselben mit seinen bequemen Ablenkungen! Ebenfalls tauchen ständig Fragen während der Meditation auf: Wenn sie beantwortet würden, wäre gleich wieder die Ablenkung da, die vermieden werden soll: die Verstrickung in das immer wieder erwähnte „Rankengewirr“ des Verstandes! Der „wartende Stock“ ist jedenfalls als Aufmunterung gedacht, um nicht in das Gegenteil zu verfallen: zu ermüden, denn das „Gleichmaß des Geistes“ wird angestrebt und versucht zu erhalten!


2. Kapitel: Das Schmelzen des ewigen Schnees auf dem Fuji-san (1)

Ein anderer Zen-Meister sagt:
„Dein Koan: Bring den ewigen Schnee auf dem Fuji-san
Zum Schmelzen!“

Erläuterung zum 2. Kapitel:

Das neue Zeitalter erfordert eine Wende weg vom Materiellen hin zum Geistigen.

Warum, erklärt die Autorin
Wilhelmine Schmitt in ihrem Buch: Sei leise... und wisse wer du bist!
mehr Infos

Dies ist eine typische Aufgabe an den Meditierenden des Zen in der so genannten „Koan-Schulung“. Etwas für den Verstand Unmögliches soll vollbracht werden: Der ewige Schnee des Berges Fuji (Fujiyama) soll zum Schmelzen gebracht werden! Es bedarf der Meditation, und eines ist schon klar: Nachdem diese Änderung des Fuji (Objekt) offensichtlich nicht möglich ist, muss sich etwas mit dem Betrachter (Subjekt) verändern, und zwar in dessen Wahrnehmung des Fuji: Somit hat man erste Anhaltspunkte, wo die „Reise“ beginnt, welches Ziel sie hat, und welcher Methode sie sich bedient!

3. Kapitel: Das „Nichts“ als ein ziemlich belebter Ort

Der Zen-Meister sagt:
„Das „Nichts“ ist nicht leer!
Dort leben alle Buddhas!“

Der Zen-Meister sagt:
„Das „Nichtsein“ ist ein

Ziemlich belebter Ort!“
(Sieh! Die Buddhas!)

Erläuterung zum 3. Kapitel:

Es ist mit „Nichts“ kein Nichts gemeint! Sonst könnte man diesem „Ort“ keinen „Namen“ geben! Und die „Leere“ des Zen ist nicht leer: Denn dort leben alle Buddhas. Und diese gibt es seit ewigen Zeiten: Sie gab es schon in grauer Vorzeit, es wird sie in der Zukunft geben und sie existieren auch jetzt! Durch die Erleuchtung wird dem Meditierenden dies in einem bestimmten psychologischen Zeitpunkt bekannt (gemacht), und dies bedeutet „Große Freude“: Das „Große Leben“ hat dann bereits begonnen. Aber es wird auch der Rat mitgegeben: „Klebe nicht an diesem ‚Buddha-Zeugs’!“ „Sein“ und „Nichtsein“ sind ein Gegensatzpaar, das ebenfalls durch die Meditation überwunden werden soll: Das Symbol des „Yin“ und „Yang“ weist daraufhin, dass – so wie in einem Spiel (der Kräfte) – das Eine in das Andere übergeht, letztendlich aber das Gleiche ist: Durch die Meditation und die Erleuchtung im Gefolge wird dieses „Hin und Her“ („Dialektik“) als das erkannt, was es eigentlich ist: etwas Relatives, das die Welt und die Zeit bestimmt: „Veränderung ist ihr Wesen!“ Man ist damit auf den „Wandel“ des „I-Ging“ vor dem Hintergrund des „Einen“, das unveränderlich ist, gestoßen! Die Buddhas halten sich übrigens im „Sein“ wie im „Nichtsein“ auf: Sie haben „Zutritt“ zu beiden „Orten“! „Sieh! Die Buddhas!“

4. Kapitel: Das Finden des „Nichts“

Der Zen-Meister sagt:
Finde das „Nichts“,
indem du dem Tao folgst,
dem WEG!

Der Zen-Meister sagt:
Aber wenn du ihn WEG nennst,
Ist das nicht der WEG!

5. Kapitel: „Das Finden des Tao“

Der Zen-Meister sagt:
Du kannst nicht sagen,
Das Tao existiert!

Der Zen-Meister sagt:
Du kannst nicht sagen,
Das Tao existiert nicht!

Der Zen-Meister sagt:
So finde das Tao in der Stille,
Im Wu-Wei, im Nicht-Handeln!


Kommentar zum Kapitel 4 und 5: Das Finden des „Nichts“ und „Das Finden des Tao“:

„Sein“ und „Nichts“ ist ebenfalls als „Gegensatz-Paar“ zu behandeln, und insofern ebenfalls zu überwinden! Das „Nichts“, das eigentlich gemeint ist, ist das „Große Nichts“, also „Nirvana“! Dort sind alle Gegensätze aufgehoben in der „Großen Einheit“! Das Ziel ist also nicht im „Jenseits“, genauso wenig wie im „Diesseits“ zu suchen, denn das, was mit „Nirvana“ gemeint ist, sprengt selbst diese „Dualität“, es ist eher so, dass man es hier mit einer anderen „Natur“, einem anderen „Wesen“ zu tun hat! Eben mit der „Buddha-Natur“!
Der „Weg“ dorthin fängt sicherlich damit an, dass man ein, ethisch gesehen, einwandfreies Leben führt und die einschlägigen Schriften studiert: Aber das ist nicht alles, wie der „Zen-Weg“, die Tradition jenseits der schriftlichen, lehrt. Es ist dies das Führen des Meditierenden zur „Großen Erfahrung“, der Weitergabe der „Lehre“ von „Herz-Geist“ zu „Herz-Geist“! Dies ist sicher in der Regel am ehesten in einer Meister-Schüler-Beziehung zu erreichen! Wenn man aber davon ausgeht, dass jeder Mensch einen „Inneren Meister“ hat, so ist der „Weg“, auch „Tao“ genannt, ganz einfach zu bestimmen: Alles zu tun, um mit seinem „Inneren Meister“ in „Kontakt“ zu treten, und alles das nicht zu tun, was dieses in irgendeiner Weise behindert.
Beim „Zen-Weg“ handelt es sich hier um den vielleicht einfachsten Weg überhaupt, weil es sich um die „nicht gegenständliche Meditation“ handelt: Meditation ist also unerlässlich und bedarf der Anleitung!
Es gibt sicherlich Menschen, die ohne Anleitung auch gute Ergebnisse zeitigen, indem sie ihren Lebensweg meistern, doch fehlen ihnen die Begriffe dafür, was wichtig war auf ihrem Pfad durch das Leben, auch fehlt die Regelmäßigkeit, und „Wahres“ ist mit „Falschem“ vermischt: „Vergängliches“ mit „Unvergänglichem“, „Endliches“ mit „Unendlichem“! Hier hilft es, sich klarzumachen, dass man auf die Suche gehen muss, um das zu finden, was Bestand hat, das, was immer gilt, zu jeder Zeit! Zen, Tao und auch Yoga meinen hier dasselbe, auch die Bibel kann im Sinne des Zen, etc. gelesen werden! Tao meint Sinn, und Yoga Zucht bzw. Disziplin, und das, was im Zen von den „buddhistischen Tugenden“ übrig gelassen wurde, als unverzichtbar, ist ebenfalls die „Gruppe der Zucht“!
Dies muss man aber selbst tun und kann es keinem anderen überlassen, man muss sich insofern selbst um sein „eigenes Seelenheil“ kümmern!
Das meint auch der häufige Ausspruch von Zen-Meistern: „Wenn du ihn WEG nennst, ist das nicht der „WEG“: Es geht hier um direkte Erfahrung, wobei man jegliche Begrifflichkeit hinter sich lässt, die aber eine Brücke zu ihr war!“
Jeder, der diese Erfahrung bereits gemacht hat, kann auch jeden anderen erkennen, der diese Erfahrung gemacht hat!
Wenn der Zen-Meister sagt: „Du kannst nicht sagen, das „Tao“ existiert, bzw. das „Tao“ existiert nicht, so meint er, dass „Tao“ die „Essenz“ meint, die jenseits von „Existenz“ und „Nicht-Existenz“ zu finden ist!“
Das „Tao“ kann nur in der Stille gefunden werden: Man kann die „Stimme der Stille“ nur vernehmen, wenn man die Ruhe jenseits des Alltagsgeschehens gefunden hat, die im „rechten Nicht-Handeln“, im „Wu-Wei“, besteht: In der Meditation ist man in einem gewissen Sinne „aktiv“, was nach außen hin vielleicht nicht zu erkennen ist: Man ist auf alle Fälle nicht untätig, und mit Schlaf hat dies auch nichts zu tun!

6. Kapitel: Rudyard Kiplings „Ost und West“

Rudyard Kipling sagt:
„Ost ist Ost und West ist West,
Und nie werden beide sich begegnen!“

Kommentar zum 6. Kapitel: Rudyard Kiplings „Ost und West“:

Diese Behauptung Rudyard Kipling zeigt deutlich, wie problematisch es sein kann, die östliche Weisheit durch die westliche Brille zu sehen! Am besten ist es immer noch, wenn man die authentischen Schriften selbst befragt, und der Osten und der Westen sind sich schon immer begegnet: wie mit dem Doppelbegriff „Yin und Yang“ deutlich ausgedrückt ist. Beide können und sollen sich auch ergänzen, und interessieren sich schon lange füreinander! In der Mystik kommen sowieso alle überein: das Christentum und Zen!

7. Kapitel: Meister Kürbis Lehrmethode (1)

Die Essenz von
Meister Kürbis Lehrmethode:
ha, die Spiegelung!
Meister Kürbis
Spiegelt ganz einfach seine „Gegner“
Und pariert mit seinem Spazierstock!
Meister Kürbis: der „Gegner“
Flieht schließlich angesichts der Unmöglichkeit,
Sein eigenes Spiegelbild zu schlagen!
Meister Kürbis sagt:
„Werde leer und werde
Dein „Gegner“!“

Kommentar zum 7. Kapitel: „Meister Kürbis Lehrmethode“ (1):

Meister Kürbis ist einer der „Originale“, die in den alten Schriften, Legenden, u.ä. auftauchen: sie sind oft kurios und haben ihre Eigenheiten!
Meister Kürbis „Spiegelungsmethode“ beruht darauf, dass unsere Wirklichkeit immer zwei Seiten hat, eine „geoffenbarte“ und eine „nicht geoffenbarte“!
Der Begriff „Gegner“ kommt sinngemäß eigentlich von „Gegenüber“: ich und du!
Insofern gibt es eigentlich keinen Gegner, sondern ein „Du“, das ich „spiegeln“ kann: dadurch sieht mein „Gegenüber“ wie in einen Spiegel, und hält dies entweder aus oder flüchtet: wenn er es aushält, hat er „verstanden“ und freut sich, einen „Bruder“ oder „Schwester“ im Geiste getroffen zu haben, im zweiten Fall ist er noch nicht so weit, die Wahrheit zu akzeptieren, dass keine „Gegnerschaft“ vorliegt, und auch nichts „verteidigt“ bzw. „angegriffen“ werden muß, da man letztlich ja beides „ist“, wenn der Gegenatz „ich“ und „du“ (Subjekt und Objekt) aufgehoben ist.
Natürlich kann man sich erst dann in ein „du“ hineinversetzen, wenn man selbst „leer“ geworden ist, wenn man zwischen „ich“ und „du“ noch unterscheidet!
Solange man noch diese Unterscheidung braucht, wird man daran festhalten (müssen)!

8. Kapitel: Die „Listigen Männer“, die sich „Wolken“ nennen

„Listige Männer“,
Die sich „unsui“, „Wolken“ nennen,
Können erscheinen und verschwinden!
„Listige Männer“,
Die sich „unsui“, „Wolken“ nennen,
Können ihre Gestalt verändern!
Ein Mitglied der
Buddhistischen Kirche sein,
Ist wie wenn eine „Wolke“ ein Mitglied
des Himmels ist!

Kommentar zum 8. Kapitel: „Die „listigen Männer“, die sich „Wolken“ nennen“:

Die „listigen Männer“ können erscheinen oder verschwinden: Das eine Mal sehen sie unscheinbar aus, ein anderes Mal sind sie das Gegenteil: wie „Bettler“ und „König“!
Manche wissen nicht, dass sie eigentlich „Mitglied“ einer „Geistlichen Kirche“ sind, die eigentlich schon immer bestanden hat, wobei „Buddha“ „Geist“ ist: „Buddha“ ist der „Erwachte“, der „Erwachte Geist“. Wir alle sind eigentlich „Buddha“, die „Buddhaschaft“ ist bereits vorhanden, sie muss nur wieder wie ein Schatz neu entdeckt werden. Zu diesem will der Zen-Weg einem jeden, der bereit ist, verhelfen!
Aber um bei dem Bild zu bleiben: Diese „Kirchenmitgliedschaft“ verhält sich so, als wenn man eine „Wolke“, ein Mitglied des Himmels ist!
Und was noch wichtig ist: „Das Boot ist nicht das Ufer!“ (Thich Nhat Hanh)
Am Boot sollte man sich, wenn man das Ufer erreicht hat, nicht mehr festhalten!
Während der „Überfahrt“ braucht man es selbstverständlich!

 

9. Kapitel: Meister Kürbis Lehrmethode (2)

Meister Kürbis sagt:
„Zen ist nur der Finger,
Der auf den Mond zeigt,
(Nicht der Mond!)!“

Meister Kürbis sagt:
„Sich an dem ganzen Buddha-Zeug
festzuhalten, Ist Zeitverschwendung!“

Kommentar zum Kapitel 9:

Man möchte sich stets an etwas „festhalten“, das man für „gut“ oder „wichtig“ hält: Dabei kann es sich auch um ein Zen-Zitat oder einen Vers eines Gedichtes handeln.
Doch auch dies hat keinen Selbstzweck, sondern ist „ein Finger, der auf den Mond zeigt, nicht der Mond“, auch wenn sie sehr schön und blumenreich sind!
Die Erfahrung des Zen („der Mond“) ist aber noch wichtiger: Man fängt selbst zu dichten an!
Dies ist dann eine Wirkung der Zen-Erfahrung: Man ist zur Quelle allen Seins angelangt und ist selbst zur Quelle geworden, und sprüht selbst nur so von „guten Einfällen“ und ist damit „schöpferisch“ geworden, man ist selbst zum „Schöpfer“ geworden!
Auch die Worte Buddhas sind ein solcher „Finger, der auf den Mond zeigt, und nicht der Mond ist“, wie auch die Worte von Jesus Christus, der immer betont hat, dass es auf die (vom Karma) befreiende Tat in der rechten Gesinnung ankommt!
Deshalb soll auch hier nicht in Dogmatismus verfallen werden, da es um die Verwirklichung des „lebendigen Glauben an den Geist“ geht: Um es mit einem biblischen Spruch zu sagen, „Brot statt Steine!“ werden gereicht, und sollen auch so genommen werden. Man soll aber auch nicht Brote sammeln und hart werden lassen (sonst muss man sie wieder mit Wasser aufweichen, um sie genießbar zu machen)!

Wenn man die Zen-Meditation in einem Kloster übt, wird man sofort mit dem täglich rezitierten „Herz-Sutra“ bekannt gemacht, das eine Zusammenfassung und ein „Mantra“ (Gebet) darstellt, dessen kürzeste Formel „Form ist Leere, Leere ist Form!“ ist. Dies gehört zu den tiefgründigsten Sätzen, die je im Zen formuliert wurden, und sind selbstverständlich auch Gegenstand der Zen-Meditation. Dies kann man selbst als Zen-Koan nehmen und versuchen, in der Meditation zu ergründen: Man wird bald merken, dass man mit dem Verstand nur bis zu einem bestimmten Punkt kommt, danach kann einem nur die Meditation weiterhelfen!
Daher die praktische Aufforderung von Meister Kürbis „Mach dich leer!“ (vom Alltagswissen), denn das ist die beste Voraussetzung für die „Erleuchtung“. Gemessen an der „Erleuchtung“ ist das Alltagswissen unbedeutend, und insofern hat man „nichts zu verlieren“, wenn man „leer“ wird!
Aber auch im Alltagswissen sind „Spuren“ des „wahren Wissens“ enthalten und lassen sich herausfiltern, sogar der Alltag kann der „Weg“ werden, wie ein sehr schönes „Koan“ aus dem Mu-mon-kan (die erste Zen-Koan-Textsammlung, mit der man in Berührung kommt, wenn man sich darum ernsthaft bemüht, Zen zu studieren und zu üben).

Kurt Vlasak
san-pa-ku (ta-ku-ni)

 

 

Kontaktadresse:

Philosophische Praxis "Ignoramus"
Kurt Vlasak (Sanpaku)
Adolph-Kolping-Str. 15
97318 Kitzingen
Tel.: 0 93 21/3 46 06
www.kurt-vlasak.de


 

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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.