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Elektrosmog

Erdstrahlen - Erdkräfte

von Dieter Schmitt

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Die Gefährdung durch technische Strahlung, durch Erdstrahlung und andere unsichtbare "Strahlen" und "Felder" wird heftig diskutiert und mit diversen Mitteln und Methoden umworben. Ich möchten im folgenden möglichst sachliche Informationen zu diesem Thema vermitteln.

EINE ALLGEMEINE UND WICHTIGE GRUNDEINSCHÄTZUNG SOLL VORANGESTELLT WERDEN:

Schädliche Wirkungen betreffen Menschen grundsätzlich individuell. Was für den einen eine Belastung darstellt, kann für den anderen sogar das Gegenteil bedeuten.

Diese individuelle Reaktionsweise bedeutet auch, dass auf diesen Gebieten Einzelerfahrungen von Betroffenen niemals verallgemeinert werden können.

Die individuelle Reaktionsweise ist auch einer der Gründe dafür, dass es bisher keine unbestrittene Untersuchung über Gefahrenverursachungen gibt, weder für Elektrosmog noch für Erdstrahlen. Die Faktoren, die Gefährdungen bewirken können, sind derart vielseitig, dass eine eindeutige Zuordnung sehr schwierig ist.

GEFÄHRDUNG DURCH ELEKTROSMOG

Wir Menschen besitzen, von Ausnahmen abgesehen, für die Wahrnehmung von Elektrizität und magnetischen Feldern keine Sinnesorgane. Wäre der Elektrosmog schwarz, wir könnten die Hand nicht mehr vor Augen sehen. Doch Elektrosmog ist unsichtbar, und so bleibt es völlig unbemerkt, dass wir ihm ständig und überall ausgesetzt sind. Elektrosmog ist ein Merkmal unserer modernen Lebens. Er ist, zumindest in diesem Ausmaß, neu in der Natur, und deshalb ist es schwierig abzusehen, wie unser Organismus damit umgeht. Allein diese Tatsache sollte zur Vorsicht mahnen.
Der Stand der Wissenschaft zeigt, dass elektrische Wechselfelder, elektromagnetische Felder und Hochfrequenzen, wie sie häufig auftreten, in unserem Körper in jedem Fall biologische Effekte verursachen. Es ist also falsch zu sagen, "Strom" oder elektrische Felder gingen spurlos durch uns hindruch. Unser Organismus reagiert, und der wissenschaftliche Streit geht darüber, ab wann und unter welchen Bedingungen die Wirkungen schädigend sind. Es ist zu vermuten, dass unter bestimmten Bedingungen eventuell Kopfschmerzen, Schlafschwierigkeiten, Allergien, aber auch eine Erhöhung des Krebsrisikos und vor allem eine Beeinflussung des Hormonhaushaltes verstärkt auftreten.

Bei der Beurteilung von Elektrosmog findet man häufig anzutreffende Meinungen, die da lauten: "In der Nähe von Hochspannungsleitungen werden keine Grenzwerte überschritten." Die Aussage als solches ist zwar richtig, aber in der Realität sind die Grenzwerte so hoch angesetzt, dass selbst in unmittelbarer Nähe zu Hochspannungsleitungen und Trafostationen keine Überschreitungen festzustellen sind. Wer von uns war noch nicht nach einem Regen unter einer Hochspannungsleitung gestanden und hat die Geräusche gehört? Die Vermutung ist sehr realistisch, dass die Grenzwerte nicht nach dem Gefahrenrisiko festgelegt werden, sondern danach, dass möglichst wenig Veränderungen in der Technik vorzunehmen sind. Deshalb ist ein Satz wie "Solange die Grenzwerte nicht überschritten werden, besteht auch keine Gefahr für die Gesundheit" eine Irreführung. Aktuelle Forschungen weisen biologische Wirkungen schon bei sehr schwachen Elektrofeldern nach, die weit unterhalb der Grenzwerte liegen, weshalb in Schweden um ein vielfaches geringere Grenzwerte vorgeschrieben sind als in Deutschland. Bei manchen Haushaltgeräten, z. B. bei Rasierapparaten und Heizdecken, liegen die Messwerte um das Hundertfache höher als unter Hochspannungsleitungen.

ELEKTRISCHE WECHSELFELDER

Kann man im Wasser die Frequenz des elektrischen Wechselfeldes unseres Stromes nachweisen?

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Dieter Schmitt
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Elektrische Wechselfelder entstehen dann, wenn eine Leitung unter Spannung steht, auch wenn kein Strom fließt, also kein Stromverbraucher eingeschaltet ist. Wenn nun ein elektrisch leitendes Objekt in den Wirkungsbereich eines elektrischen Wechselfeldes kommt, entstehen Ankopplungseffekte.

Auch ein Mensch ist wegen seines hohen Wasseranteils (je nach Alter) von über 70% im Körper elektrisch gut leitend. Kommt nun der Mensch mit diesem Feld in Kontakt, sucht sich das elektrische Wechselfeld über den Körper den Weg zur Erdung.

Bei Gegenständen sind Ankopplungen dann bedenklich, wenn sie in der Nähe von Daueraufenthaltsplätzen vorkommen z. B. Ankopplungen an Federkernmatratzen, metallene Bettgestelle und Heizdecken. Derartige Felder können bis zu einem Meter reichen.

Bei Gebäuden können auch elektrisch leitende Teile der Bausubstanz über Stromleitungen oder über das Rohrleitungssystem ankoppeln. Oft stehen ganze Wände, Zwischendecken und Dachisolationen (Wärmeisolierung) unter elektrischen Spannungsfeldern, weil es zu Ankopplungen durch Stromleitungen, Antennenleitungen oder Rohrleitungen mit induktiven Ankopplungen gekommen ist.

Hinweis: Eine Möglichkeit, um sich bei seinem Schlafplatz vor elektrischen Wechselfeldern zu schützen, kann ein von einem Fachmann eingebauter Netzfreischalter für den Stromkreis sein. Dieser bewirkt, dass, wenn zum Beispiel die Nachttischlampe ausgeschaltet ist, keinerlei Wechselstrom auf den Leitungen liegt. Schaltet man die Lampe an, ist sofort Strom da.

Bei gesundheitlichen Auswirkungen geht die derzeitige wissenschaftliche Lehrmeinung davon aus, dass elektrische Wechselfelder nur bei sehr hohen Feldstärken gesundheitsschädlich sind. Praktische Erfahrungen sprechen dagegen. Empfehlungen von Baubiologen gehen davon aus, dass Werte von 10 Volt/Meter am Schlafplatz und 40 Volt/Meter tagsüber nicht überschritten werden sollten.

ELEKTROMAGNETISCHE FELDER

Elektromagnetische Felder entstehen immer nur dann, wenn Strom fließt, also Strom verbraucht wird. Elektromotoren und Transformatoren bauen auch dann starke elektromagnetische Felder auf, wenn sie kaum Leistung abgeben, also praktisch im "stand-by-Betrieb" sind. Daher können starke Belastungen bei Menschen vorkommen, die auf elektrisch höhenverstellbaren Betten schlafen oder Transformatoren von Halogen-Beleuchtungen unter oder an den Betten befestigt haben.

Anmerkend sei hier noch der elektrische Radiowecker genannt. Im Gegensatz zur Nachttischlampe, die ja nachts ausgeschaltet wird, bleibt der Radiowecker ständig wegen der elektrischen Uhrzeit eingeschaltet. Der Transformator erzeugt ein magnetisches Feld, was unproblematisch ist, wenn er weit genug (ca. 1 m) vom Bett entfernt steht. Diejenigen Radiowecker, die jedoch noch eine rote oder grüne Zeitanzeige haben, beinhalten aber zusätzlich eine höchst gefährliche Strahlung durch Gallium-Arsenit (Salzverbindung mit Arsen), das unser Körper als Gift verarbeitet.

Elektromagnetische Felder weisen in unmittelbarer Nähe des Verbrauchers dichte Felder und hohe Feldstärken auf, die sich jedoch mit zunehmendem Abstand stark abschwächen. Elektromagnetische  Felder durchdringen Wände und Decken ohne Abschwächung. Je nach Stärke der Felder können diese bei Menschen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bewirken.

In den wissenschaftlichen Diskussionen um die gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder kommt der Beeinflussung des Hormonhaushaltes eine besondere Bedeutung zu. Hormone erreichen über das Blut ihre Zielorgane und beeinflussen bereits bei sehr geringen Konzentrationen deren Stoffwechsel. Das Hormon Melatonin, als tumorhemmendes Hormon und dessen Vorstufe Serotonin, ein Überträgerstoff für Nervenreize, spielen hier eine besondere Rolle, da sie im übrigen auch beim zustande kommen von Migräne und auf die Tätigkeit des Darmes Einfluss nehmen. Versuche haben gezeigt, dass bereits schon schwache elektromagnetische Felder, wie sie auch in normalen Haushaltgeräten vorkommen, eine starke Absenkung des Melatoninspiegels bewirken können.

Aber auch in verschiedenen Studien konnte bisher noch nicht endgültig geklärt werden, ob und wie eine Beeinflussung auf schwerwiegende Krankheiten (z. B. Tumore) stattfindet und welche Wechselwirkungen zwischen welchen Frequenzen, Intensitäten und Netzmodulationen bestehen.

Eine Reihe von Effekten stehen in erkennbarem Verdacht, zumindest indirekt durch elektrische Felder verursacht oder verstärkt zu werden z. B. Depressionen, Hormonstörungen, Schlafstörungen, verändertes Sozialverhalten, Leistungsabfall und anderes.

Da die Zirbeldrüse 90 Prozent der erforderlichen Menge an Melatonin ausschließlich in der Zeit von 22.00 Uhr bis 8.00 Uhr produziert, kommt dem Schlaf eine herausragende Bedeutung zu. Ist dieser durch Strahlung und Felder belastet, kann die lebensnotwendige Melatoninproduktion  während der Nacht blockiert sein und die tagsüber produzierte Menge von 10 Prozent kann den Melatoninspiegel so weit absinken lassen, dass er zur Aufrechterhaltung des Immunsystems nicht mehr ausreicht.

Hinweis: Wer häufig am Morgen unter Abgeschlagenheit leidet, sich ausgelaugt und trotz genügender Schlafzeit sich nicht frisch fühlt, der sollte unter anderem eine Untersuchung des Schlafplatzes vornehmen oder vornehmen lassen.

Das Zusammenspiel von innerer biologischer Uhr, der Immunabwehr, dem Biorhythmus und der Psyche ist ein sich wunderbar selbst regulierendes System. Wir sind enorm anpassungsfähig und unsere Organismen haben fast immer eine grosse Selbstheilungskapazität. Gerade aber bei in der Natur bisher nicht vorkommenden Einflüssen wie der Intensität von elektrischen Feldern kann diese Fähigkeit erheblich gestört werden.

Deshalb der Rat, bei anhaltenden Beschwerden und bei dem Verdacht auf eine negative Beeinflussung selber nachzuforschen oder Fachleute zu nutzen.

 

Der Autor:


Dieter Schmitt beschäftigt sich seit über 10 Jahren hobbymässig mit dem Thema "Wasser" und "Wasser(nach)aufbereitung. In dieser Zeit hat er festgestellt, dass Elektrosmog und Informationen im Wasser sehr eng miteinander verbunden sind.

Die praktischen Erfahrungen vieler Wasserberatungen hat er in seinem "Wasser-Praxisbuch" niedergeschrieben.

Vieles über Wasser und Wasser(nach)aufbereitung.

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Copyright 2000 – 2007 Dieter Schmitt

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.