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Energiesparlampen genauer betrachtet

von Dieter Schmitt

 

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Es gibt viele Ansätze, um eine weitere Erd­erwärmung zu vermeiden. Es steht außer Frage, dass wir generell etwas tun müssen. Ob Energiesparlampen der heutigen Generation uns dabei helfen, ist zweifelhaft, da sie keinesfalls die in der Werbung versprochene Energieeinsparung bringen und zudem nicht nur die Elektrosmogbelastung im Haushalt erhöhen.

Ob das Thema Klimaschutz mit einer kleinen Energiesparlampe in den Griff zu bekommen ist, bezweifele ich. Solange wir Verbraucher nicht ökologischer Auto fahren oder bewusster mit Energie umgehen, verändert sich nicht viel. Der Energieanteil von Licht und Lampen (einschließlich Heizung) in einem Haushalt liegen laut Bundesumweltministerium nur bei 1,5 % und ist somit verhältnismäßig gering. Effektiver könnten wir Energie einsparen, wenn die vielen technischen Geräte wie z. B. Fernseher oder Kühlschränke energiesparender wären. Einer der größten Stromfresser, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat, ist das Internet: Laut Süddeutscher Zeitung, die sich auf die New York Times beruft, verbraucht eine einzige Suchmaschinenabfrage so viel Strom, wie eine Elf-Watt-Energiesparlampe in einer Stunde. Darüber sollten wir uns Gedanken machen.

Was würde es unserem Klima helfen, wenn wir die alte Thomas-Edison-Glühlampe von heute auf morgen durch Energiesparlampen ersetzen? Genau 6 % unseres Strombedarfs oder vier Millionen Tonnen Treibhausgase würden wegfallen, was schon ein Anfang ist. Der Trend geht in diese Richtung, zumal sich der Absatz an Öko-Lampen seit dem Jahr 2007 verdoppelt hat. Doch wie sieht es mit den „Risiken und Nebenwirkungen“ der viel gepriesenen Energiesparlampen aus? Laut ÖKO-Test 10/2008 stellen diese keinen wirklichen Fortschritt dar, geschweige denn eine Alternative zur Glühlampe.
Vom Aufbau her sind Energiesparlampen verkleinerte, gebogene Leuchtstoffröhren, die aufgrund ihrer Technik weniger Strom verbrauchen, dafür auch nicht so hell leuchten. In Fachkreisen spricht man von Kompaktleuchtstofflampen oder Gasentladungslampen, die mit einem Gas – meist Argon – gefüllt sind, dem Quecksilber beigemischt ist, das zum Leuchten gebracht wird. Im Sockel befindet sich ein Vorschaltgerät, das den Strom und damit die Entladung begrenzt. Zwar ist die technische Weiterentwicklung in den letzten Jahren deutlich vorangeschritten, vor allem was die Form und Lebensdauer der Lampen betrifft, doch wird immer eine bestimmte Lampengröße damit verbunden sein, weil ein entsprechender Brennerstrom notwendig ist, um einen guten Lichtstrom zu erzeugen. Da die Tendenz jedoch zu kleinen, formschönen Lampen geht, werden die Leuchtstoffröhren von zusätzlichen Glashüllen ummantelt, wodurch die Leuchtkraft um bis zu 20 % reduziert wird. Eine Lebensdauer von bis zu 15 000 Stunden soll mittlerweile auch schon möglich sein, wobei die Hersteller von 1 000 Betriebsstunden jährlich ausgehen bzw. ca. 3 Stunden am Tag. Jedoch kommt es bei der Lebensdauer auf den Verwendungszweck an, wie hell das gewünschte Licht sein soll oder wie häufig die Lampe ein- und ausgeschaltet wird. Ob die gewünschte Qualität (Lichtausbeute und Haltbarkeit) von ausländischen Billigprodukten erreicht wird, ist fraglich.

ÖKO-Test untersuchte 16 warmweiße Energiesparlampen auf Ihre Leistungsfähigkeit, Lebensdauer, Energieeinsparpotenziale sowie deren gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen. Erstaunliches kam zum Vorschein: Sechs Energiesparlampen erhielten die Note „Befriedigend“, vier wurden mit „Ausreichend“ bewertet, zwei mit „Mangelhaft“ und vier mit „Ungenügend“. Der Grund für letztere Bewertung war der frühzeitige Ausfall beider Testexemplare. Eine einzige Lampe – die General Electric Energy Saving Elegance 11W – verpasste immerhin die „gute“ Gesamtnote nur knapp. Fazit des Tests: „Für viele Anwendungsfälle sind Energiesparlampen nicht oder weniger geeignet. Zu den technischen Unzulänglichkeiten kommen noch die gesundheitlichen Risiken. Es stellt sich die berechtigte Frage, ob die Klimaschutzziele nicht mit anderen Mitteln besser und weniger risikoreich zu erreichen sind.“ Genauere Details des ausführlichen Tests erhalten Sie gegen eine geringe Gebühr über ÖKO-Test im Internet.
Da es keine offiziellen Vorgaben gibt, was die Energiesparlampe leisten muss, damit diese als adäquater Ersatz für die Glühbirne gilt, wurden eigene Kriterien herangezogen.

Eines davon ist die Helligkeit. Nur vier der 11-W-Energiesparlampen konnten es in diesem Punkt mit einer herkömmlichen 60-Watt-Glühbirne aufnehmen. So erzeugen gute Energiesparlampen ca. 10 % weniger Helligkeit, schlechtere nur die Hälfte der Beleuchtungsstärke einer Glühlampe. Dies kommt vermutlich daher, dass Energiesparlampen nicht rundum, wie die alte Glühbirne, abstrahlen, sondern bedingt durch die Röhrenform hellere und dunklere Bereiche besitzen. Weiterhin lässt die Helligkeit der Sparlampen mit zunehmender Betriebsdauer nach, was sich innerhalb von 2 000 Betriebsstunden auf ca. 10 % bis 43 % Verlust der ursprünglichen Helligkeit betragen kann. In diesem Zusammenhang findet der Begriff „Funzel“ durchaus seine Berechtigung.
Bei niedrigen Außentemperaturen gibt es keine nennenswerten Verzögerungen, bis die vollständige Helligkeit erreicht ist. Die Tatsache, dass einige Lampen zwischen 15 Sekunden und mehreren Minuten benötigen, um 95 % ihrer Helligkeit zu erreichen, muss man momentan wohl in Kauf nehmen.

lichtspektrum

Ein weiteres Prüfkriterium ist die Lichtqualität. Prinzipiell besitzen Energiesparlampen eine sehr schlechte Lichtqualität. „Das hat mit natürlichem Tageslicht aber gar nichts mehr zu tun“, fasst der baubiologische Berater Wolfgang Maes das Ergebnis zusammen. Die Ergebnisse der ÖKO-TEST-Messungen von Lichtfarbe, Lichtflimmern und Elektrosmog bestätigen dies, weshalb die Energiesparlampen in Sachen Lichtqualität ein biologischer Risikofaktor sind. Zahlreiche kritische Wissenschaftler und Ärzte warnen seit Längerem vor den gesundheitlichen Gefahren und Auswirkungen schlechten Lichts, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Schwindel, Unwohlsein, neurologische Störungen, Hormonprobleme bis hin zum Krebsrisiko.
Die Qualität der Lichtfarbe und des Lichtspektrums lassen bei Energiesparlampen zu wünschen übrig. Während Glüh- und Halogenlampen eine homogene Farbverteilung aller Farben ausgewogen besitzen und relativ naturnah vorkommen, ist das bei Energiesparlampen nicht der Fall, wie die Grafik „Lichtspektrum“ auf der nächsten Seite verdeutlichen soll. Das künstliche Lichtspektrum ist weitgehend naturfremd, da einige wenige Farbanteile im Vordergrund stehen, andere dafür völlig vernachlässigt werden. Deswegen werden Farben unterschiedlich gut wiedergegeben.


Ein weiterer Nachteil der Energiesparlampen ist deren Flimmern. Dieses findet nicht nur in der niedrigen Netzfrequenz statt, sondern auch – ausgelöst durch die in die Leuchte integrierte Elektronik – in höheren Frequenzen. „Ein flackerndes Blitzlichtgewitter, eine doppelte Portion von nieder und höher frequenten Lichttakten“, beschreibt Wolfgang Maes das Phänomen, welches vom menschlichen Auge nicht mehr direkt als solches erfasst wird, weil es so schnelle Abläufe nicht mehr auflösen kann. Hersteller reagierten darauf, indem elektronische Vorschaltgeräte das Flackern beeinflussen sollen, was jedoch nur im sichtbaren Bereich zutreffend ist.


Als Nächstes wurde die Haltbarkeit unter die Lupe genommen. Im Dauertest von mehr als 3 100 Stunden fielen zehn Lampen von sechs Anbietern vorzeitig aus, die ersten drei schon nach rund 1 500 Betriebsstunden, obwohl diese meist mit hoher Stundenzahl ausgelobt sind. „Die angegebene Brenndauer sei nur eine Durchschnittsangabe“, so die Hersteller. Die zum Vergleich mitgetesteten Halogenlampen, deren Lebensdauer mit 2 000 Stunden angegeben sind, gab die erste nach knapp 3 000 Stunden den Geist auf – die zweite brannte noch länger.

Die Lebensdauer von Energiesparlampen ist sehr stark davon abhängig, wie oft diese ein- und ausgeschaltet werden. Nach über 33 000 Schaltzyklen brannte neben der Glüh- und Halogenlampe nur noch die Megaman Petit Economy 11-W-Energiesparlampe. Einige Modell überlebten immerhin 1/3 der oben genannten Schaltvorgänge, andere nur 1/5. Geht man von ungefähr 20 Schaltvorgängen am Tag aus, was realistisch ist, dann halten die zuletzt genannten Energiesparlampen gerade mal ein Jahr.

Als Nächstes wurde die Energieeffizienz unter die Lupe genommen, was einer der Hauptnutzen einer Energiesparlampe sein sollte. In den Berechnungen des Tests wurde mit berücksichtigt, dass Sparlampen meist weniger hell leuchten und im Laufe der Lebensdauer im Vergleich zur Glühbirne an Helligkeit verlieren. Zwar werben einige Hersteller mit einer Einsparung von 80 % im Vergleich zu einem herkömmlichen Leuchtmittel, jedoch liegt die durchschnittliche Einsparung nur bei 50 bis 70 %. Eine einzige Lampe – die General Electric Energy Saving Elegance – erreichte 77 % bei einer Brenndauer von 2 000 Stunden.

Die finanzielle Ersparnis für uns Verbraucher ist demnach geringer als die Werbung teilweise verspricht. Gehen wir von 3 Stunden Brenndauer am Tag aus, summiert sich diese auf rund 1 000 Stunden im Jahr, wobei etwa 6,50 Euro an Stromkosten eingespart werden können. Berücksichtigen wir den Preis der Glühbirne im Vergleich zu der 4,70 Euro teuren oben genannten Sparlampe, kann jeder für sich selbst eine Wirtschaftlichkeitsrechnung erstellen. Von der sehr aufwendigen Herstellung und Entsorgung (Sondermüll) der Energiesparlampen ganz zu schweigen.


Der Material-Test darf natürlich nicht fehlen.
Leider funktionieren Energiesparlampen nur mit dem hochgiftigen Schwermetall Quecksilber, wodurch letztendlich Mensch und Umwelt belastet werden. Es wirkt als Nervengift und wird im Körper gespeichert, weshalb eine Richtlinie der Europäischen Kommission (RoHS) den Gehalt auf fünf Milligramm pro Lampe begrenzt. In alten Lampen ist teilweise noch deutlich mehr enthalten. Trotzdem reizen vier Hersteller den Quecksilbergehalt so aus, dass von jeweils drei getesteten Exemplaren ein oder zwei Stück auf oder über diesem Grenzwert liegen. Es geht auch anders, da die Hälfte der Produkte immerhin mit rund der halben Giftmenge auskommt. Aufgrund des schädlichen Quecksilbers ist die Energiesparlampe im Sondermüll zu entsorgen. Weiterhin sind alle Energiesparlampen mit bromierten Flammschutzmitteln auf dem Gehäuse und/oder der Platine ausgestattet. Diese belasten ebenso unsere Umwelt und können teilweise auch die Gesundheit schädigen.

energiesparlampe

„An das Thema Elektrosmog habe ich beim Kauf einer Sparlampe gar nicht gedacht“, so die Aussage einiger Sparlampennutzer. Deswegen ist es umso interessanter, diesen Aspekt bei der Kaufentscheidung mit einzubeziehen.
Seit vielen Jahren gibt es für strahlungsarme Flachbildschirme des Computers die TCO-Zertifizierung. Wird diese nun auf die Energiesparlampen angewandt, stellt sich heraus, dass die elektrischen Wechselfelder der Energiesparlampen viel stärker als die der Glühbirnen sind und bei 30 Zentimeter Abstand deutlich die Werte der TCO-Zertifizierung für Bildschirme überschreiten. Hinzu kommen noch höhere Frequenzen, die aufgrund der elektronischen Vorschaltgeräte entstehen. „Diese intensiveren, härteren und Oberwellen- wie störreichen Felder über ein so weites Frequenzspektrum machen die Energiesparlampe zu einer erheblich schlechteren, verzerrten, schmutzigen Lichtquelle und zur Elektrosmogbelastung“, fasst Baubiologe Wolfgang Maes zusammen. Somit sind Energiesparlampen zur Verwendung im näheren Arbeitsbereich – in Bezug auf die Elektrosmogbelastung – nicht geeignet. Da ist es ein schwacher Trost, dass in einem Abstand von ein bis eineinhalb Metern die Elektrosmogbelastung auf ein tolerierbares Maß, wenn man die Richtwerte der TCO als Maßstab nimmt, absinkt.

Hinweis: Die angewandten Elektrosmog-Testkriterien wurden in zwei Bereiche unterteilt: Zum einen in elektrische Wechselfelder (Abstand 30 cm, bis / über 2 000 Hertz) und zum anderen in elektrische Oberwellen (Abstand 30 cm, bis / über 2 000 Hertz).

In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass die TCO-Qualitätsstandards für Computerbildschirme geschaffen wurden und nicht für Energiesparlampen – laut Herstellerargumentation – relevant seien. Weiterhin gebe es keine gesetzliche Verpflichtung, diese einzuhalten. Das ist zwar richtig, jedoch stimme ich hier ÖKO-TEST zu, dass eine Arbeitsplatzbeleuchtung nicht mehr Elektrosmog verursachen sollte als ein handelsüblicher Computerbildschirm.

Zur Messung des Elektrosmogs wurden verschiedene Feldsonden, Messantennen und Spektrumanalyzer eingesetzt. Alle Ergebnisse sind am Computer ausgewertet worden. Dabei hapert es nicht nur an der Intensität, sondern auch an der Feldqualität, die bei den Sparlampen deutlich schlechter ausfällt. Diese beinhalten unterschiedliche Störfrequenzen und deren Oberwellen. Erkennbar ist dies anhand von Sinuskurven, wobei diese Bezeichnung bei Energiesparlampen nicht zutreffend ist, da diese derart verzerrt sind. Der Elektrosmog setzt sich im Lichtflimmern fort, da die aufgezeichneten Kurven ähnlich sind. Ein weiteres Elektrosmogproblem der Energiesparlampe: gepulste 100-Hertz-Frequenzen als Folge der integrierten Elektronik. Die Lampen strahlen unter anderem moduliert mit der Pulsfrequenz, die auch von DECT-Schnurlostelefonen bekannt sind. So etwas gibt es bei Glühbirnen nicht.

Meine Meinung:
Bei der Herstellung von Energiesparlampen liegt das Augenmerk auf energieeffizienten Lampen, wobei die Lichtqualität vernachlässigt wird. Somit sind viele Verbraucher einem unnatürlichen Kunstlicht und dessen mangelhafter spektralen Verteilung mit unvorhersehbaren Folgen ausgesetzt.

Ein zu hoher Blauanteil, wie ihn das Lichtspektrum einer Energiesparlampen aufweist, kann mittel- und langfristig für die Entstehung einer Reihe von Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen verantwortlich gemacht werden. Unser Körper passt sich zwar den Bedingungen an, wodurch weitere nicht vorhersehbare Krankheiten entstehen können, je nach Abhängigkeit weiterer Risikofaktoren.

Wie sieht es mit der ÖKO-Bilanz aus? Zur Herstellung und Entsorgung einer Energiesparlampe ist viermal so viel Energie wie bei einer herkömmlichen Glühbirne notwendig, sowie deutlich mehr Wasser und Schwermetalle. Es entstehen viel mehr Abfall sowie CO2– und andere Emissionen. Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung der EU, die sich auf Lebensdauer- und die Helligkeitsangaben der Hersteller bezieht, besagt, dass der Gesamtenergieverbrauch einer Glühbirne viermal so hoch sei wie bei einer Sparlampe, wodurch – umgerechnet auf die angeblich längere Lebensdauer – die Energiebilanz positiv ausfällt. Ob diese Zahlen angesichts des Testergebnisses zutreffen, sollte jeder für sich selbst entscheiden.
Um die Helligkeit einer 60-Watt-Glühlampe zu erreichen, empfehlen Hersteller eine 10- bis 14-Watt-Energiesparlampe. Der ÖKO-Test zeigte jedoch, dass eine 20- bis 22-Watt-Lampe sinnvoller ist. Somit sieht die Wirtschaftlichkeitsrechnung etwas anders aus.

Leider wurde es bisher versäumt, eventuelle gesundheitliche Risiken näher zu untersuchen.

Das Thema Quecksilber in Sparlampen wird meiner Meinung nach zu wenig beachtet und steht im Gegensatz zu den Bemühungen der Europäischen Kommission. Diese ist bestrebt, den Quecksilbereintrag in die Umwelt zu vermeiden, indem ab April 2009 keine Messinstrumente mit Quecksilber, zum Beispiel Thermometer, mehr verkauft werden dürfen. Der Test zeigt, dass ein Drittel der Energiesparlampen deutlich mehr Quecksilber in die Umwelt abgeben – was sich mit zunehmender Betriebsdauer steigert – wie eine Glühbirne. Wird die Sparlampe dann nicht richtig entsorgt (wenn diese im Hausmüll landet), gelangt weitaus mehr Quecksilber in die Umwelt, als dies über den Betrieb der Lampe sowieso schon erfolgt.

Der aufmerksame Leser wird sich fragen, was Quecksilber mit herkömmlichen Glühlampen zu tun hat? Ganz einfach: Bei der Stromerzeugung in Steinkohlekraftwerken werden Quecksilber und Quecksilberverbindungen freigesetzt, die anteilig anrechenbar sind.
Quecksilber und alle dazugehörigen Verbindungen sind für Menschen, Öko-Systeme und wild lebende Tiere hochgiftig. Die Quecksilberverschmutzung ist mittlerweile ein globales, weitverbreitetes und chronisches Problem. Hohe Dosen können beim Menschen tödlich wirken, ebenso relativ niedrige Mengen, die ernsthafte Entwicklungsstörungen des Nervensystems verursachen. So bestätigen Messungen, dass z. B. 1,47 x 10-2 Milligramm Quecksilberausstoß pro Kilowattstunde bei einer Sparlampe ausgegangen werden kann. Generell kann man sagen: Je schneller eine röhrenförmige Energiesparlampe startet, desto mehr Quecksilber wurde verwendet.
Vor einiger Zeit wurden schädliche Auswirkungen auf die Herzgefäße, das Immunsystem und den Fortpflanzungszyklus damit in Verbindung gebracht. Weiterhin verzögert Quecksilber mikrobiologische Vorgänge im Boden und ist gemäß der Wasserrahmenrichtlinie als vorrangiger gefährlicher Stoff eingestuft. Des Weiteren ist die Exposition von Frauen im schwangerschaftsfähigen Alter und von Kindern deshalb höchst bedenklich.

Was als Alternativen zu den Sparlampen bleibt, sind effiziente Halogenlampen oder noch besser Niedervolt-Halogenlampen, die mit Gleichstrom funktionieren. Damit werden elektrische Wechselfelder und somit ein Stressparameter reduziert. Weiterhin braucht nicht der ganze Raum hell erleuchtet zu sein, sondern nur der Arbeitsplatz, denn unser Auge braucht helle und dunkle Zonen. In wieweit sich künftig im Haushalt elektrosmogfreie LEDs durchsetzen – dafür jedoch ausgeprägte Flimmerfrequenzen vorhanden sind – bleibt abzuwarten, zumal das Problem der Kühlung noch nicht gesundheitsfreundlich geklärt ist.

Zur vielseitig diskutierten Klimaerwärmung möchte ich anmerken, dass wir uns meiner Meinung nach immer weiter von der letzten Eiszeit entfernen, weshalb die globale Temperaturerwärmung natürlicher Art ist. So wie diese auch irgendwann wieder von alleine sinken wird, wenn wir einer Eiszeit wieder näher kommen. Oder sind es die vielen Mikrowellen in der Atmosphäre, die z. B. durch Mobilfunk hervorgerufen werden, die zur Klimaerwärmung führen. Jeder von uns weiß, wie eine Mikrowelle funktioniert ...


Der Autor, Dieter Schmitt, beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit gesundheitlichen Themen aus dem naturheilkundlichen Bereich. Durch sein Hobby „Wasser“ entstand das „Wasser-Praxisbuch“ mit der ISBN 978-3-930403-61-5, Edition Sonnenklar, das Themen, die im direkten Zusammenhang mit Wasser stehen, ebenso behandelt.

Weitere Informationen zum Thema Wasser finden Sie auch auf der Internetseite:

www.belebtes-wasser.de

 

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Dieter Schmitt
Am Höchberg 34
97234 Reichenberg

 

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Copyright 2000 – 2009 Dieter Schmitt

 

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.