Etwas über ein Jahr nach dem Aus der 100-Watt-Glühbirne im September 2009 verschwinden seit dem 1. September 2010 nun auch die 75-Watt-Birnen aus dem Handel. In weiteren Schritten folgen im September 2011 dann alle Glühbirnen mit mehr als 40 Watt, 2012, die mit mehr als 10 Watt, sowie ab September 2016 ein Großteil der Halogenlampen.
Hinweis:
Mit der Verordnung werden keine Lampenarten verboten, sondern Anforderungen aufgestellt, die Glühlampen nicht erfüllen und daher verschwinden müssen.
Energieeffizienz
Herkömmliche Glühbirnen wandeln etwa 5% der zugeführten Energie in Licht um, die restlichen 95% in Wärme.
Da eine Energiesparlampe (ESL) angeblich 25% Wirkungsgrad besitzt, würde sich somit etwa mehr Strom einsparen lassen, so theoretische Berechnungen des Umweltbundesamtes, die vermutlich auf Herstellerangaben basieren. Gemäß dem Berechnungsbeispiel sinken so die Betriebskosten bei 10000 Stunden um 49.- bis 177.- Euro, je nach Birne. Würden alle Endverbraucher umstellen, ließen sich 4 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Dies entspricht gerade mal dem Ausstoß von 800 Frachtern, von jährlich insgesamt 150000, die unsere Ozeane befahren, um Erdöl zu transportieren. Warum die Energieeffizienz einer Energiesparlampe das einzige Argument für dessen Nutzung ist, ist mir schleierhaft, da es noch andere Eigenschaften gibt, die berücksichtigt werden sollten.
Schädliches „Blaulicht“
Sparlampen sind jedoch längst nicht so „unschädlich“, wie uns vorgegeben wird.
Die alte Glühlampe strahlt (wie die Kerze oder das Feuer auch) ein natürliches „Vollspektrumlicht“, ähnlich der Sonne, aus. Ganz anders die Energiespar- und Fluoreszenslampen und Leuchtstoffröhren, deren Lichtspektrum aus isolierten Spitzen (siehe LS 34, Abb. S. 9) bestehen. Daher empfinden wir dieses Licht oftmals als stechend und disharmonisch. Moderne Energiesparlampen mögen zwar auf die Farbtemperatur des Tageslichtes abgestimmt sein, doch deren Zusammensetzung hat nichts mit natürlichem Sonnenlicht gemein.
Flachbildschirme von Computern und LCD-/LED-Fernsehern strahlen ebenso einen viel zu hohen Anteil an blauem Licht aus. Nicht nur unser Augenlicht wird durch Energiesparlampen und Bildschirme beeinträchtigt, sondern es können sogar hormonbedingte Krankheiten ausgelöst werden.
Wer also glaubt, Licht ist gleich Licht, unterliegt einem fatalen Irrtum. Licht ist nicht nur da, um die Dunkelheit zu vertreiben, sondern es ist ein „Lebensmittel“, so die Lichtmedizin. Es steuert unseren Hormonhaushalt sowie die Zellabläufe im Körper. Somit bringt „falsches“ Licht zum falschen Zeitpunkt unter Umständen dieses Zusammenspiel durcheinander. Wie nachteilig letztendlich das Licht der Energiesparlampen auf unseren Körper wirkt, ist nur schwer abschätzbar, da sich ein funktionierender, lebender Organismus immer wieder selbst regenerieren kann. Dadurch ist ein toxischer Nachweis der Lichtwirkung nur an Zellversuchen oder aus epidemiologischen Entwicklungen erkennbar. Ein Versuch über ein Jahr in einer Grundschule unter dynamischem Licht und der Standardbeleuchtung ergab: Konzentration und Aufmerksamkeit ließen sich mit dem richtigen Licht deutlich steigern.
Melatonin
Künstliches Blaulicht abends und nachts stören unseren Hormonhaushalt, weil dadurch die Produktion des Dunkelhormons Melatonin unterdrückt wird. Dies kann nicht nur zu Schlafproblemen führen, sondern ebenso hormonbedingte Krankheiten begünstigen, wie z.B. Diabetes oder Herz-Kreislauf-Probleme. Neuerdings wird auch behauptet, dass Krebs gefördert wird, wie Studien belegen. Bei Verwendung von künstlichem Licht, um die Nacht zum Tag zu machen, verkürzt sich gleichzeitig unsere Melatonin–Produktion. Dieses bei Dunkelheit im Schlaf produzierte Hormon verhindert das Wachstum von Tumoren. Ein Test mit künstlichem Leuchtstoffröhrenlicht zeigt:
– Kaltweißes Licht hemmt die Melatoninproduktion bereits nach 10 Minuten.
– Warmweißes Licht hemmt die Melatoninproduktion nach 10 Minuten deutlich weniger, im Vergleich zur natürlichen Hormonproduktion.
Für diese Melatoninhemmung ist in erster Linie der hohe Blauanteil im Kunstlichtspektrum der Energiesparlampe zuständig. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein wärmeres oder kälteres Licht handelt, denn der Blauanteil im Licht der Energiesparlampen ist immer gleich. Herkömmliche Glühlampen mit rötlichem Licht stören dagegen den Hormonhaushalt kaum.
Unser Körper nimmt das Lichtspektrum in erster Linie über die Augen auf und hier über einen sogenannten dritten Helligkeitsrezeptor und kann somit den Blaulichtanteil erkennen. So steuert unser Körper seine natürlichen Regelvorgänge während des Tag-/Nachtzyklus und dem jahreszeitlichen Wechsel. Im Laufe des Jahres verändert sich das Sonnenlicht im Infrarotbereich, wodurch in unserem Körper tagsüber die Produktion des Sonnenvitamins „D“ angeregt wird. Die Aktivität des Tages muss natürlich durch die Ruhe der Nacht ausgeglichen werden, wofür das Dunkelhormon Melatonin zuständig ist. Dieses hormonelle Wechselspiel zwischen Tag und Nacht ist wichtig in Bezug auf die beiden wichtigsten Hormondrüsen: Hirnhangdrüse (Hypophyse) und Zirbeldrüse (Epiphyse), die Melatonin ausschüttet.
Wenn unser Körper weiß, wie hoch der ultraviolette Anteil im Sonnenlicht ist, stellt er sich zu seinem Schutz darauf ein. Mehr noch, er richtet seine innere Uhr danach aus. Da unsere Sinneszellen UV-Licht nicht wahrnehmen können, helfen sich diese damit aus, indem sie die Menge des sichtbaren Blaulichtes feststellen. Da alle natürlichen Lichtquellen ein festes Verhältnis zwischen UV-Licht und Blaulicht beinhalten, stellt sich der Körper darauf ein. Je mehr Blaulicht (siehe Energiesparlampe), desto mehr Ultraviolett und schaltet auf den stressigen Tagesbetrieb um. Nimmt unser Rezeptor im Auge also einen hohen Blaulichtanteil (der Kunstlichtlampe) wahr, wird der Tag-/Nachtrhythmus gestört und die Produktion des Dunkelhormons Melatonin unterbunden. Da dies ein Antioxidans ist, bindet es freie Radikale, um so Krankheiten vorzubeugen. Fehlt dieses, so steigt das Krankheitsrisiko wie z.B. Fettstoffwechselkrankheiten, Diabetes ..., wie Studien zeigen. Eine weitere Studie bestätigt die nachteilige Wirkung des Blaulichtes, da dieses durch den erzeugen Stress zu Gewichtszunahme führen kann.
Intensives, kurzwelliges Blaulicht „verbrennt“ die Netzhaut und schädigt so das menschliche Auge, indem es die Rezeptorzellen der Netzhaut oxidativ zerstört. Parallel unterbindet es die Selbstregulation des Auges, da es gewisse Sinneszellen vernichtet.
Aggressives Blaulicht strapaziert das Filterpigment im Auge über Gebühr, wodurch Sinneszellen absterben, was zu schleichender Erblindung führt.
Hunderte wissenschaftlicher Studien belegen, dass langwelliges Nahinfrarotlicht, welches die Glühlampe abstrahlt, ganz eindeutig die Widerstandskraft und Selbstheilung der Sinneszellen stärkt.
Natürliches Sonnenlicht
Natürliches (Sonnen-)Licht steuert unsere Lebensprozesse, denn es enthält das universale Lebensprogramm.
Lichtforscher glauben, dass Sonnenlicht gezielte chemische Reaktionen auf zellulärer Ebene auslösen können. Es wird nicht nur durch das Auge aufgenommen, sondern auch über die Haut. Sogar unser Gehirn und Schädel sind gewissermaßen „lichtdurchlässig“. Somit liegt auf der Hand, dass nicht nur vorhandene Farbanteile im Licht den Stoffwechsel anregen, sondern dessen Intensität. Im Lichtspektrum vereinzelt enthaltene Spitzen (= starke energetische Impulse) oder fehlende (= keine energetischen Impulse) wirken sich auf biologische Systeme – wie unsere Zellen – aus, wodurch die Disharmonie des Kunstlichtes erklärbar ist.
Stromersparnis?
Tatsächlich beträgt die Ersparnis der Energiesparlampen im privaten Bereich (wenn alle Glühlampen ausgetauscht werden) gegenüber der Glühlampe 1–2%.
Dabei berücksichtigt ist die Verkürzung der Lebensdauer, die durch häufiges Ein- und Ausschalten erheblich beeinflusst wird.
Weiterhin besitzen Energiesparlampen eine schlechte Ökobilanz, da diese in China gefertigt werden (Transportkosten), wo die Umweltstandarts keinesfalls die europäischen Normen erreichen.
Berücksichtigt man die deutlich höheren Anschaffungskosten sowie die aufwendige Entsorgung als Sondermüll, ist es fraglich, ob hier ein Nutzen für die Umwelt, den Geldbeutel und das Klima entsteht.
Quecksilber
Seit 1. September 2010 müssen die Hersteller auf den Verpackungen angeben, wie viel Quecksilber (chemisches Kürzel „Hg“) die Lampe enthält. Die Angabe erfolgt in Milligramm, wobei bis zu fünf Milligramm des Giftes pro Lampe derzeit in Europa erlaubt sind. Dadurch sind diese Lampen längst nicht so harmlos, wie es die Hersteller teilweise anpreisen. Defekte Energiesparlampen müssen als Sondermüll entsorgt werden, da diese giftiges Quecksilber enthalten. Dieses Schwermetall ist der Grundstoff für die meisten Leuchtstofflampen, in denen Quecksilberatome mithilfe von Strom in einen höheren Ladungszustand versetzt werden (ionisiert), die diese Energie in Form ihrer Lichtabstrahlung (Fluoreszenz) wieder abgeben (siehe Funktionsprinzip LS 34, Seite 16). Dieses Prinzip wird ebenso bei Energiesparlampen, TFT-Computerbildschirmen oder LCD-Fernseher angewandt.
Über Lebensmittel, Impfungen oder Amalgam gelangt weiteres Quecksilber in unseren Körper. Es richtet selbst dann Schaden im Körper an, wenn es gar nicht im Körper ist, sondern wenn Licht der genannten ionisierten Quecksilberatomen in unser Auge fällt.
Energiesparlampen, Computermonitore und LCD-Fernseher geben zudem ein sogenanntes Quecksilberlicht ab, das eine intensive Energiespitze bei 436 Nanometern enthält. Genau diese Wellenlänge kann zellschädigende Stoffe im Körper – besonders im Auge – freisetzen. Im Auge trifft es auf das Alterspigment Lipofuszin, das dadurch freie Radikale freisetzt, wenn es mit der Wellenlänge von Quecksilber bestrahlt wird. Da das Lipofuszin seit dem 20. Lebensjahr zunimmt, reagieren ältere Menschen sensibler auf das blaue Quecksilberlicht. Noch extremer ist die Reaktion, wenn bereits eine Grauer-Star-Operation erfolgte, in der die vergilbte Linse durch eine klare ersetzt wurde. In diesem Falle ist die Netzhaut dem Blaulicht der Kunstlichtlampen extrem ausgesetzt, was bis zur Erblindung führen kann.
Quecksilberlicht erhöht zudem die Giftigkeit von Quecksilber im Körper, da dieses Licht das vorhandene Schwermetall im Körper aktiviert, welche das Quecksilber viel leichter mit anderen Stoffen wie Sauerstoff, Wasserstoff, Chlor reagieren lassen. Es kann im menschlichen Körper entweder wasserlöslich oder fettlöslich vorliegen. Im Fettgewebe eingelagerte Quecksilberatome können so durch das blaue Fluoreszenzlicht wieder aktiviert und damit giftig werden. Mögliche Vergiftungserscheinungen werden auf diese Weise verschlimmert.
Im Umweltbundesamt existiert bislang nur eine weltweit einzige unter wissenschaftlichen Bedingungen durchgeführte und veröffentlichte Studie: Im Auftrag des US-Bundesstaates Maine wurden 2007 über 60 handelsübliche Energiesparlampen zerbrochen und die Quecksilberemissionen in der Atemluft gemessen. Dabei wurden kurzfristige Spitzenwerte zwischen 25000 und 50000 Nanogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. In den USA gilt bezüglich des Quecksilbers in der Atemluft ein Richtwert von nur 300 Nanogramm pro Kubikmeter Luft (Maine Department of Enviromental Protection, Stahler et al., „Maine Compact Fluorescent Lamp Study“, Feb. 2008).
In Deutschland dient als Referenzwert bislang die maximal zulässige Konzentration am Arbeitsplatz (MAK) von 84000 Nanogramm. Zulässige Grenzwerte für Kinder und private Haushalte sind derzeit leider noch nicht definiert.
Was tun, wenn eine Energiesparlampe zerbricht?
Besonders für Risikogruppen wie Schwangere, deren Fötus und kleine Kinder entsteht bei Glasbruch einer Energiesparlampe durch das entweichende Quecksilber ein nicht zu unterschätzendes Risiko: Sofort werden unsichtbare, geruchlose und gesundheitsschädliche Dämpfe freigesetzt und eingeatmet. Ab welcher Menge in den Körper aufgenommenes Quecksilber zu nachhaltigen gesundheitlichen Schädigungen führt, wird weiterhin weltweit diskutiert.
Nachfolgend ein paar Tipps, wenn eine Energiesparlampe zu Bruch geht:
– Fenster öffnen. Anwesende Personen und Haustiere sollen den Raum verlassen.
– Türen schließen, nicht durch die Scherben laufen.
– Den Raum für 15 Minuten gut lüften, ggf. Heizung oder Klimaanlage abschalten, anschließend bei offenem Fenster die Reinigung beginnen:
– Keinen Besen oder Staubsauger verwenden!
– Gummihandschuhe zum Schutz der Hände vor scharfen Glassplittern und vor dem Kontakt mit Quecksilber tragen.
– Vorsichtig die größeren Stücke in ein luftdicht verschließbares Gefäß geben (z.B. ein leeres Konserven- oder Einmachglas). Kleinere Glassplitter mit Karton oder steifem Papier zusammenkehren und Reste wie Staub und feine Glassplitter mit feuchten Papiertüchern aufwischen.
– Auf weichen Oberflächen verbleibende kleine Splitter und Staub mit Klebeband aufnehmen.
– Alle verwendeten Reinigungsutensilien und Gummihandschuhe in das Glasgefäß geben und möglichst schnell entsorgen. Bis zur Entsorgung sicher aufbewahren. Diese Abfälle gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen bei der örtlichen Sammelstelle abgegeben werden. Sie sind genauso wie nicht zerbrochene defekte Kompaktleuchtstofflampen Sondermüll.
– Im Anschluss an alle Reinigungsmaßnahmen den Raum noch einige Zeit lüften. Hände gründlich waschen.
– Verunreinigte Gegenstände, wenn möglich, entsorgen.
LED-Licht
Zweifelsohne liegt einer der Vorteile dieser Lampen im niedrigen Energieverbrauch. Weiterhin enthält dieses Licht keinerlei nachteilige Quecksilbersignatur (436 Nanometer).
Demgegenüber steht die Art der elektronischen Ansteuerung, die eine sehr hohe Elektrosmogbelastung mit sich bringt. Da diese im Vergleich zu Glüh- und Leuchtstofflampen blitzschnell reagieren, wird deren Helligkeit durch schnelles Ein- und Ausschalten gesteuert. Dadurch entsteht ein flackerndes und pulsierendes Licht, das mit unseren Sinnen nicht wahrgenommen werden kann. Je länger die Abschaltphasen, desto dunkler empfindet unser träges Auge das Licht. Prinzipiell sind die eingesetzten Lichtblitze immer gleich hell, wobei diese in kürzeren oder längeren Abständen geschaltet werden, weshalb man von Pulsweitenmodulation spricht. Wie schon erwähnt, nehmen wir dieses stroboskopartige Flackern nicht bewusst auf, allerdings reagieren unsere Zellen unbewusst in Form von Stress darauf.
Elektrosmog
Fluoreszenzleuchten besitzen elektronische Vorschaltgeräte, die unser Stromnetz durch deren Rückwirkungen, z.B. überlastete Leitungsdrähte, überhitzte Transformatoren, Fehlströme die Datenübertragungen bspw. vom Fernseher, stören/belasten können. Zu allem Überfluss erzeugen diese noch jede Menge Elektrosmog. Betroffene klagen in der Nähe dieser Lampen über Übelkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen usw., was nicht verwunderlich ist:
Wie die Glühbirne erzeugt die Sparlampe niederfrequente 50-Hertz-Felder als Folge des Wechselstromes, die jedoch aufgrund des Vorschaltgerätes deutlich stärker ins Gewicht fallen. Es wandelt die Netzstromfrequenz in eine bis zu 40000 Hertz um, die ihrerseits zusätzlich mit einer Frequenz von 100 Hertz gepulst wird. Genauso wie die Strahlung eines DECT-Schnurlos-Telefons. Somit entspricht die Wirkung der Sparlampe auf die Umwelt einem kleinen Radiosender mit aggressivem, moduliertem, oberwellenreichem 100-Hz-Ton, der bei Betrieb laufend abgestrahlt wird.
Die Strahlung der Sparlampe ist vergleichbar mit der eines Computerbildschirmes der alten Generation, jedoch viel stärker. Gäbe es für die Sparlampen die gleichen TOC-Richtlinien wie für Bildschirme, würden diese um das Zehn- bis Vierzigfache übertroffen werden.
Alternativen?
„Was kann ich gegen die Blauanteile im Kunstlicht tun?“, fragen sich viele beunruhigte Verbraucher. Dieses Kunstlicht nicht zu verwenden ist das Beste, um sich davor zu schützen und weiterhin Glühlampen zu verwenden. Leider ist dies nicht immer möglich. Daher gibt es die Möglichkeit, eine farbige Filterbrille zu verwenden, um das Blaulicht und die gefährliche Quecksilbersignatur von 436 Nanometern herausfiltern. Diese eignen sich auch sehr gut für die Arbeit am Computer. Wer sich auskennt, kann den Blauanteil des Bildschirms per Einstellung reduzieren.
Wer sinnvoll Strom sparen will, kann eine Beleuchtung mit Niedervolt-Halogenlampen erwägen, sofern diese über ein geerdetes (dreipoliges) Gleichstromnetzteil verfügen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird ebenso extremer Elektrosmog erzeugt. Darin können Sie Stiftsockellampen einsetzen, die beispielsweise eine Infrarot-Wärmerückgewinnung, sowie eine optimale Lichtausbeute bei geringstem Stromverbrauch, ohne Elektrosmog aufweisen. Auch deren Lebensdauer ist doppelt so lange, wie die einer normalen Halogenlampe.
Stromsparen ist sinnvoll und sollte auch den Endkunden betreffen. Die größte Stromeinsparung überhaupt kann meiner Meinung nach im Bereich der öffentlichen Straßenbeleuchtung eingespart werden, wenn diese modernisiert wird. Dabei sind meistens nicht einmal neue Lampen notwendig, denn häufig würde ein neuer Reflektor die Lichtausbeute dieser Straßenlampen deutlich steigern.
Auch wenn das unaufhaltsame Ende der Glühbirne naht, sollten wir nicht den Kopf in den Sand stecken und die genannte Alternative einer durch Gleichstrom betriebenen Niedervolt-Halogenlampe mit Infrarot-Wärmerückgewinnender Birne forcieren. Wenn die Industrie dann auf ihren Energiesparlampen sitzen bleibt, erreichen wir ein Umdenken.
Der Autor, Dieter Schmitt, beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit gesundheitlichen Themen aus dem naturheilkundlichen Bereich. Durch sein Hobby „Wasser“ entstand das „Wasser-Praxisbuch“ mit der ISBN 978-3-930403-61-5, Edition Sonnenklar, das Themen, die im direkten Zusammenhang mit Wasser stehen, ebenso behandelt.
Weitere Informationen zum Thema
Wasser finden Sie auch auf der Internetseite:
www.belebtes-wasser.de