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Welchen Monitor/Fernseher
soll ich verwenden?

von Dieter Schmitt

 

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Dem aufmerksamen Leser dürfte nicht entgangen sein, dass Computerbildschirme oder Fernseher ebenfalls unseren Hormonhaushalt, und damit unser Wohlbefinden, beeinflussen. Daher erhalten Sie nachfolgend einige Informationen zu den gängigen Systemen, um sich selbst eine Meinung darüber bilden zu können.

Momentan gibt es vier gängige Arten von Monitoren, die fast den ganzen Markt abdecken:

1. Röhrenmonitor (stirbt langsam aus)
Prinzip: Elektronenstrahlröhre mit RGB-Leuchtstoff-Matrix

2. LCD-Bildschirm (derzeit das meistverkaufte System)
Prinzip: mit CCFL-Hg-Hintergrundbeleuchtung (Cold Compact Fluorescent Lamp mit Prinzip der Quecksilberdampf-Entladungslampe)

3. Plasma-Bildschirm
Prinzip: Xenon-Entladung (Beim Plasmabildschirm macht man sich die Emission von UV-Strahlen durch ein Niederdruckplasma zunutze. Die Funktionsweise ähnelt der einer Leuchtstofflampe. Leuchtstoffe werden hier durch Ultraviolettstrahlung des Quecksilberdampf-Plasmas zur Emission von sichtbarem Licht angeregt. Bei Plasmadisplays verwendet man dagegen Edelgase.)

4. LED-Bildschirme
Prinzip: Weißlicht-LED-Hintergrundbeleuchtung

Jede Monitortechnik hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Teilweise können diese (systembedingt) nicht beeinflusst werden. Veränderbare Nachteile wären z.B. der hohe Blauanteil oder die Art der elektronischen Steuerung (z.B. die Grundfrequenz der PWM-Schaltung).
Leider können über die beeinflussbaren Nachteile keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden, da die Eigenschaften der Geräte nicht nur bei verschiedenen Herstellern sich unterscheiden können, sondern sogar bei ein und demselben Hersteller unterschiedliche Technologien verwendet wurden.
Daher ist es notwendig, eine individuelle Lösung zu finden. Hierbei muss sich jeder selbst fragen, was für ihn wichtig ist bzw. auf was Sie Wert legen.
Möchten Sie künstliche Lichtquellen gänzlich vermeiden, da Sie z.B. der Ansicht sind, dass kontinuierliche Spektralverläufe dem Auge weniger schaden, dann sollten Sie sich für einen LED-Fernseher entscheiden.
Sind für Sie die schmalbandigen Energiespitzen uninteressant, weil Sie sich wegen des hohen Blauanteil sorgen (die Farbwiedergabe eines Bildschirms ist häufig auf 6500 Kelvin eingestellt, da dies als die Farbtemperatur des Tageslichts gilt), können Sie bei einem TFT-Fernseher (manchmal auch bei Röhrenfernsehern) die Farbtemperatur im Einstellungsmenü herabsetzen, um den Blauanteil etwas zu reduzieren.
Plasma-Fernseher basieren auch auf dem Entladungsprinzip und produzieren diskrete Spektrallinien, die jedoch keine Quecksilberlinie bei 436 nm aufweisen.

Um dem Körper in den Abendstunden vor dem Zubettgehen eine möglichst lange Melatoninbildung zu ermöglichen und um die Netzhaut zu schonen, könnten Sie, wie erwähnt, eine gelbe Brille nutzen. Empfehlenswert ist dies prinzipiell, wenn Ihre Augen bereits geschädigt sind oder Sie an einer anderen Augenkrankheit leiden

Berücksichtigt man alle Vor- und Nachteile der heutigen Monitortechnik, so scheint derzeit ein Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung, dessen Helligkeitsregelung keine niederfrequente Pulsweitenmodulation aufweist, das geringste Übel darzustellen. Dabei sollte dessen Farbprofil auf eine niedrigere Farbtemperatur eingestellt sein. Da hier jeder Hersteller seine eigenen Vorgaben hat, weil es keine verbindlichen Richtlinien gibt, muss jeder einzelne Gerätetyp individuell gemessen werden, um sagen zu können, welche Eigenschaften vorhanden sind. Die aktuellen Spitzenmodelle mit LED weisen derzeit teilweise abenteuerliche Lichtmodulationen auf, die einerseits von der Helligkeitsregelung stammen, andererseits aber auch zusätzlich erzeugt werden, um bewegte Bildinhalte präzise und ohne Wischspuren darzustellen. Dies ist ähnlich wie beim klassischen Filmprojektor, wo man eine Dunkelphase nach jedem einzelnen Bild benötigt, damit das Gehirn des Betrachters ihn glauben macht, er sähe einen flüssigen Bewegungsablauf.

Da bisher kein Hersteller auf die Idee gekommen ist, in den Abendstunden automatisch einen „Augenschonungsmodus“ zu installieren, der die Farbtemperatur auf abendliche Bedingungen absenkt und Lichtmodulationen abschaltet, ist der Verzicht auf das Fernsehschauen die beste Lösung ...


Der Autor, Dieter Schmitt, beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit gesundheitlichen Themen aus dem naturheilkundlichen Bereich. Durch sein Hobby „Wasser“ entstand das „Wasser-Praxisbuch“ mit der ISBN 978-3-930403-61-5, Edition Sonnenklar, das Themen, die im direkten Zusammenhang mit Wasser stehen, ebenso behandelt.

Weitere Informationen zum Thema Wasser finden Sie auch auf der Internetseite:

www.belebtes-wasser.de

 

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Kontakt:

Dieter Schmitt
Am Höchberg 34
97234 Reichenberg

 

Dieser Artikel ist durch das deutsche Urheberrecht
und internationale Verträge geschützt.
Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved.
Copyright 2000 – 2010 Dieter Schmitt

 

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.