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Kokosöl und Alzheimer

von Dieter Schmitt

 

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Bereits in der 44. Lichtstrahl-Ausgabe habe ich im Artikel „Zusatzstoffe in Lebensmitteln“ auf Seite 7 kurz das Thema Alzheimer, in Verbindung mit Aluminium im Körper, angesprochen. Im Nachfolgenden möchte ich im Zusammenhang mit Kokosöl und seinen positiven Wirkungen auf den gesunden Cholesterinspiegel, den aktiven Stoffwechsel und die Stärkung des Immunsystems weiter darauf eingehen.

Unsere Lebenserwartung ist im Laufe des letzten Jahrhunderts, dank der Medizin und den immer bewusster lebenden Menschen, enorm gestiegen. Mit einer steigenden Zahl an immer älter werdenden Menschen muss nicht unbedingt ein höheres Krankheitsrisiko, wie z.B. Alzheimer oder Demenz, verbunden sein.

Inzwischen ist bekannt, dass Alzheimer durch sogenannte Beläge und Bündel (siehe Info-Box) aufgrund von Ablagerung abnormer Proteine entstehen. Dabei spielen vor allem Beta-Amyloid und Tau-Protein eine wichtige Rolle. Wissenschaftler erkannten, dass das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, mit der Fähigkeit, die Bildung und Ablagerung solcher Proteine in Zusammenhang steht, was zum Teil genetisch angelegt ist. Wenn es also möglich ist, diese zu verhindern, kann man den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Eine Schlüsselrolle bei der Alzheimer-Erkrankung spielt das Apolipoprotein (APO) E4, da bei Menschen Beta-Amyloid und Tau im Gehirn schlechter abgebaut werden, wenn diese unter der genetischen Abweichung leiden.
Der genetische Aspekt kann aber nur eine der Ursachen für Alzheimer sein.

Anzeichen verdichten sich, dass die Umwelt bei dieser Krankheit ebenso eine Schlüsselrolle spielt.

Die Buchautoren Bishop und Waldholz gehen in ihren Werk „Genome“ davon aus, dass beispielsweise saures Trinkwasser einer der Hauptrisikofaktoren von Alzheimer ist. Somit beeinflusst die örtliche Situation oder der individuelle Lebenswandel die Krankheit enorm.

Betroffen sind Gegenden, in denen das Trinkwasser einen hohen Aluminiumanteil (vor allem in monomerer Form von 100 Mikrogramm Aluminium pro Liter und mehr), kombiniert mit einem geringen Anteil an Magnesium und Calcium, enthält, da sich typischerweise darin wenig Kieselsäure befindet. Dies existiert in Gegenden, wo alkaliarmes Oberflächenwasser nicht in der Lage ist, den sauren Regen auszugleichen. Eine negative Auswirkung ist eine erhöhte Aluminiumlösbarkeit. Der steigende Anteil an gelöstem Aluminium dieser Regionen ist im Grundwasser wie im Oberflächenwasser zu finden und richtet dort große ökologische Schäden an. Diese Tatsache ist ein wesentlicher, umweltbedingter Risikofaktor im Zusammenhang mit Alzheimer, neben dem bereits genannten Konsum von aluminiumhaltigen Lebensmitteln wie manche Süßigkeiten, Kekse oder Zuckergüsse auf Kuchen.

Die Auswirkungen von Aluminium im sauren Trinkwasser lassen sich durch Kieselsäure, Calcium und Magnesium reduzieren, sofern sich der pH-Wert zwischen 7,85 und 8,05 befindet, was jedoch außerhalb des natürlichen Bereiches liegt.

Zwar wirkt Fluorid-Aluminium entgegen, jedoch ruft es andere Gesundheitsprobleme hervor und gehört daher weder ins Trinkwasser noch in Zahnpasta.

Viele Menschen haben in der heutigen Zeit immer noch nicht verstanden, dass die richtige Ernährung deutlich mehr Einfluss auf unser Bewusstsein und unsere Gesundheit hat, als bisher angenommen wurde. Die teilweise einseitige Ernährung der westlichen Welt fördert Alzheimer auf unterschiedliche Art und Weise. Aus Bequemlichkeit kaufen viele Menschen Nahrung oder Getränke in Dosen, die aus Aluminium bestehen. Eine Faustregel besagt: Je länger z.B. das Getränk in der Dose war, desto höher ist der gelöste Aluminiumanteil darin. Verbunden mit einer magnesium- und calciumarmen Ernährung, steigt das Risiko einer Aluminiumvergiftung. Dazu kommt noch, dass saure Lebensmittel die Löslichkeit des schädlichen Aluminiums im Körper erhöhen. Um den Geschmack vieler verarbeiteter Lebensmittel zu verbessern, wird „Maltose“ hinzugefügt, was Aluminium erleichtert, vom Blut ins Gehirn zu gelangen, um dort Enzyme zu zerstören.

Die Lösung ist ganz einfach, indem wir zurück zu einer basischen Ernährung finden mit viel Obst und Gemüse (beispielsweise Brokkoli oder Spinat sind calciumreich) sowie z.B. Mandeln, Paranüsse oder Kürbiskerne (magnesiumreich). Wenn das Ganze dann noch biologisch hergestellt wurde und thermisch unbehandelt ist, wäre es optimal ... nur ist es leider nicht jedermanns Sache, sich so zu ernähren ...

Soweit in groben Zügen die allgemein bekannten Tatsachen zum Thema Alzheimer. Was aber hat Kokosöl damit zu tun? Dazu gibt es im Internet einen interessanten Erfahrungsbricht eines Alzheimer-Patienten namens Steve Newport:
Innerhalb von 6 Jahren verschlechterte sich sein Gesundheitszustand durch Alzheimer drastisch. Seine Frau, Dr. Mary Newport, wollte ihren Mann nicht verlieren und setzte alle Hebel in Bewegung. Sie erfuhr von einem neuen Medikament mit der dazugehörigen klinischen Studie, wurde jedoch als Testteilnehmer abgelehnt, da die Bewerbungsphase bereits abgeschlossen war. Nichtsdestotrotz erkundigte sie sich nach dem neuen Medikament und fand heraus, dass es überwiegend aus mittelkettigen Triglyceriden (MCT - siehe Infobox) bestand.

Kokosöl besteht zu ca. 60% daraus und schien daher der optimale Lieferant dafür zu sein. Daher verordnete sie ihrem Mann, täglich zwei Löffel davon einzunehmen. Das verordnete Alzheimer-Medikament wurde langsam abgesetzt, da es keine Veränderung der Alzheimer-Krankheit bewirkte, außer unangenehmen Nebenwirkungen.
Nach 2 Wochen entwickelte der vorher apathische, appetitlose und abgemagerte Steve neue Lebenskräfte. Sein Erinnerungsvermögen kehrte langsam zurück. 5 Monate später ließ sein Zittern nach und die Sehstörungen verschwanden. Dr. Newport wird es jedoch nicht müde zu betonen, dass Kokosöl kein Heilmittel für Alzheimer ist, es jedoch hilft, kostengünstig und nebenwirkungsfrei ist.


Wie lässt sich diese positive Wirkung erklären?


Wenn MCT-Fette zur Energiegewinnung verstoffwechselt werden, entstehen sogenannte Ketone (Infobox), die aktuellen Forschungen zufolge vor Alzheimer schützen, ja sogar lindern sollen. Diese fallen als Stoffwechselprodukte beim Abbau von Fett an, die mit dem Urin ausgeschieden werden. Unter normalen Umständen baut der Körper jedoch kein Fett ab, denn das Gehirn verwendet Glucose zur Energiegewinnung. Unser Körper greift nur dann seine Fettreserven an, wenn keine Glucose vorhanden ist, wie z.B. bei Diäten oder Fastenkuren. Fehlt Glucose oder kann diese nicht richtig genutzt werden – wie dies bei Alzheimer-Patienten der Fall ist –, wird das Gehirn mit Energie unterversorgt und Gehirnzellen sterben ab. Hier kann natives Kokosöl als Energiequelle dienen, um unsere Gedächtnisleistung und die kognitiven Funktionen nutzen zu können. Synthetisiertes Kokosöl ist jedoch nicht so effizient wie natürliches, da es dem Körper nur halb so lange (ca. 3 Stunden) zur Verfügung steht.
Kokosöl heute

Kokosöl war früher Bestandteil vieler Fertigprodukte, wie Süß- oder Backwaren, bis die Lebensmittelindustrie irgendwann die Vorteile der Hydrierung von Ölen entdeckte.
So bearbeitete Öle – einschließlich ihrer schädlichen Transfettsäuren – können in Form nie verderblicher Margarine oder als hydrierte Speiseöle in Fertigprodukte gemischt und verkauft werden, was zu niedrigeren Produktionskosten verhalf.
Diese Entwicklung war zum Nachteil der Konsumenten, da naturbelassenes Kokosöl den HDL-Cholesterinspiegel (HDL = gutes Cholesterin) erhöht, was zu reduziertem Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko beiträgt.
Weiterhin kann Kokosöl – im Gegensatz zu anderen Fetten – ohne Gallenflüssigkeit vom Körper aufgenommen werden. Deshalb eignet es sich vorzüglich in der Ernährung bei Fettstoffwechselstörungen.
Kokosöl als MCT-Fett unterstützt – trotz höherer Kalorienzahl – die Reduktion des Körpergewichtes auf natürliche Weise und erhält zusätzlich unsere Gehirnaktivität.

Zahlreiche Ursachen begünstigen Alzheimer, wie z.B. tierische Proteine oder Fette, Aluminium in Wasser und Nahrungsmitteln, besonders Koffein, Theobromin, Teein, Quecksilber, Nikotin, thermisch und chemisch veränderte Nahrungsmittel. Dabei spielen sicherlich die enthaltenen Transfette, Glutamat, Farb- und Konservierungsstoffe, raffinierte Zuckerarten, Auszugsmehle usw. eine nicht zu unterschätzende Wirkung in Bezug auf Alzheimer.

Daher möchte ich mit meinen Ausführungen nicht den Eindruck erwecken, Kokosöl sei ein Heilmittel oder Medikament, welches viele der genannten Einflüsse ausgleichen kann. Ich bin mir jedoch sicher, dass ein gutes, unverändertes Kokosöl, welches von der Kokosnuss bis auf den Teller frei von chemischen und thermischen Einflüssen ist, eine nicht zu unterschätzende Ressource für unsere Ernährung und unser Wohlbefinden darstellt.

Nachzulesen auf der Internetseite
www.zentrum-der-gesundheit.de

 

Der Autor, Dieter Schmitt, beschäftigt sich seit über 16 Jahren mit gesundheitlichen Themen aus dem naturheilkundlichen Bereich. Durch sein Hobby „Wasser“ entstand das „Wasser-Praxisbuch“ mit der ISBN 978-3-86982-009-5 aus der Edition Sonnenklar, das Themen, die im direkten Zusammenhang mit Wasser stehen, ebenso behandelt.

 

 

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Kontakt:

Dieter Schmitt
Am Höchberg 34
97234 Reichenberg

 

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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.