| Basische Ernährung – Basenfasten von Sabine Sandstede-Moldan
Jeder sollte sich heutzutage mit dem Thema Ernährung auseinander setzen. Sie hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf viele Krankheiten, z.B. chronische Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen bis hin zum Krebs. Experten führen 40–60% der Krebserkrankungen auf die Ernährung zurück. Seit ca. 50 Jahren essen die Menschen weltweit im zunehmendem Maße falsch und zu viel. Der Einbruch der Technik in den Nahrungsmittelsektor hat uns eine entwertete Industriekost beschert, der wichtige biologische Wirkstoffe fehlen, die aber andererseits isolierte, konzentrierte Nährstoffe enthält. Es ist heute möglich, alle Lebensmittel in Genussmittel zu verwandeln. Unter Lebensmittel wird dabei die Nahrung verstanden,
die noch lebendig und ursprünglich ist, wie sie die Natur (ohne Spritzmittel)
bietet. Dazu zählen z.B. Tomaten, Gurken, Äpfel, Birnen
und Getreidekörner aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie
enthalten noch alle Vitalstoffe, die zur Erhaltung des Lebens und
der Gesundheit unerlässlich sind. Wer also Lebensmittel isst – im Gegensatz zu Nahrungsmitteln – braucht sich um die Versorgung mit den einzelnen Stoffen überhaupt keine Gedanken zu machen. Hierzulande ist die Ernährung katastrophal und hat auch verheerende Krankheiten zur Folge. So ist unter anderem der starke Verzehr von Zucker und Weißmehl und die damit verbundene Verarmung des Körpers an Vitalstoffen an den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten mitverantwortlich, dass wir z.B. an Karies, Parodontose, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Arthrose, Gicht, Rheuma, Bluthochdruck, Allergien, Verstopfung bis hin zum Krebs, um nur ein paar zu nennen, leiden. Ein Ländervergleich im Dez. 2005 hat ein erschütterndes Ergebnis erbracht. Die Bevölkerung Deutschlands ist nicht bereit, für qualitativ bessere Lebensmittel einen Cent mehr zu zahlen. In Deutschland liegt der Zuckerverzehr bei ca. 30 kg, der Fleischverzehr bei ca. 90 kg pro Kopf und Jahr. Man stelle sich vor, dass ein Ochse in einem
Jahr so viel frisst, wie sechs Männer brauchen, um sich ein Jahr lang zu ernähren.
Wird der Ochse geschlachtet, so kann von seinen verwertbaren Teilen
ein Mann nur 100 Tage leben. Müssen wir uns da nicht fragen,
ob die Tierhaltung zu Ernährungszwecken nicht eine ungeheure
Verschwendung ist? Milch, und auch Milchprodukte, halten nicht
das, was sie versprechen. Milch hat sehr viele Exorphine (morphiumähnliche Stoffe), die
süchtig machen und den Darm blockieren. Bei Milchallergie, die
viele Menschen unwissend haben, wird das Calcium der Milch nicht
verwertet, im Gegenteil, die Milch löst das Calcium aus dem
Darm und aus den Knochen. Milchallergische Kinder, die viel Milch
trinken, haben meist Löcher in den Zähnen. Beschäftigen wir uns nun einmal mit dem Zucker. Schon in frühester Kindheit wird ein Kind mit Süßem überschüttet. Zucker ist ein Suchtmittel. Zucker ist ein Vitaminräuber – besonders das Vitamin B. Dadurch entstehen Ermüdungserscheinungen, Erschöpfungen, Konzentrations- und Leistungsminderungen sowie Störungen im Knochensystem. Zucker macht aggressiv, hyperaktiv und schwächt das Immunsystem. Zucker ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, auch in Wurstwaren, Käse, Senf usw. Wer Lebensmittel isst, braucht sich keine Sorgen um die Calciumversorgung zu machen. Ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis ist für viele Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper von entscheidender Bedeutung und trägt deshalb wesentlich zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. 80 / 20 Regel Viele Menschen setzen jedoch ihre Ernährung so zusammen, dass bei der Verwertung der Nahrung, z.B. von Fleisch, Wurst, Süßigkeiten und Kaffee, mehr Säuren als Basen gebildet werden. Stress, Alkohol und Nikotin fördern zusätzlich die Übersäuerung des Organismus. Bedenklich ist, dass durch eine länger andauernde saure Stoffwechsellage chronische Erkrankungen entstehen können. Schon Paracelsus erkannte als Erster die Schädlichkeit einer Übersäuerung.
Ein saures Milieu ist Voraussetzung für Erkrankungen. Norbert Treutwein sagt, dass deutlich mehr als 90% aller Bundesbürger zur Kategorie „saurer Mensch“ gehören. Säuren kann der Körper selbst erzeugen, Basen müssen
ihm zugeführt werden. Durch das Weglassen der Säurebildner können die abgelagerten
Säuren ausgeschieden werden. Meist sind diese Säuren Eiweißverbindungen,
die ihrerseits wieder Schadstoffe gebunden halten. Somit wird der
Körper durch die Entsäuerung auch entgiftet. Es ist im
Prinzip ganz einfach und sehr effektiv.
Ein paar Beispiele für Säurespender: Säureerzeuger: Basische Lebensmittel: Wir geben heute, ohne mit der Wimper zu zucken, viel Geld für Autos und ihre „Gesunderhaltung“, die Inspektionen, aus. Aber für unseren Körper sind wir nicht bereit, Geld für eine „Inspektion“, d.h. Gesunderhaltung, auszugeben. Warum eigentlich? Sind wir uns nichts wert?
Margarethe Unser & Sabine Sandstede-Moldan
Praxis für ganzheitliche Naturheilverfahren
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Ein
Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |