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Salz: JA oder NEIN!

Dieter Schmitt

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Ich möchte die Antwort gleich vorwegnehmen und diese lautet meiner Meinung nach NEIN DANKE!

Wie Sie in der Überschrift sehen hat die Entscheidung nichts mit "Kristallsalz" oder "herkömmlichen Salz" zu tun. Wenn Sie trotzdem Salz verwenden, dann ist natürlich ein biologisch hochwertiges Salz - unter bestimmten Bedingungen *- immer besser aber unter Umständen auch kostspieliger. Meine Entscheidung hat nicht mit "Verkauf" oder "Profit" zu tun, sondern mit den Eigenschaften des Salzes und dessen Folgen für unseren Körper.

Nach wie vor bin ich von der höherwertigen Qualität des Kristallsalzes oder anderen biologischen Salzen - ohne Zusatz von Jod - gegenüber dem herkömmlichen Salz überzeugt. Besser ist es jedoch für mich nach wie vor Salz zu meiden, da unser Körper bei normaler Ernährung täglich wesentlich mehr Salz über Lebensmittel - die durch Salz haltbar gemacht werden, z. B. mit Nitritpöckelsalz - zugeführt bekommt als die Nieren ausscheiden können. Da die meisten Menschen nicht die richtige Flüssigkeit trinken um die Ausleitung zu unterstützen führt übermäßiger Salzkonsum früher oder später zu Problemen. Salz hat die Eigenschaft Wasser im Körper zu binden, welches eigentlich regelmäßig "erneuert" (Entgiftungsvorgang) werden sollte.

Eine Eigenschaft des Salzes - wie gerade schon erwähnt - ist es Wasser im Körper zu binden, und zwar eine vielfache Menge seines eigenen Gewichtes. Herr Peter Fereirra spricht von etwa der 23-fachen Menge in seinen Vorträgen. Ich selbst habe keine Möglichkeit diese Angabe nachzuprüfen, aber es kommt im Grunde nicht darauf an ob es die "fünffache" oder "zweiunddreißigfache" Menge ist, wie Sie noch lesen werden.
Wenn Sie sich die Mühe machen auf die Zutatenliste mancher Lebensmittel zu schauen - sofern diese vollständig aufgeführt sind - werden Sie sehr schnell erkennen, dass - unter anderem - überall dort Salz enthalten ist, wo es darum geht etwas haltbar zu machen. Auf manchen Wurstdosen steht sogar "Nitritpöckelsalz" als Zusatzstoff auf dem Etikett. Es ist natürlich lobenswert ein gutes Salz dafür zu verwenden als irgendwelche anderen künstlich erzeugen Hilfsmittel deren Kennzeichnung beispielsweise mit dem Buchstaben "E..." beginnt. Nur die wenigsten Hersteller konventioneller - aber auch biologischer Lebensmittel - verwenden dazu z. B. biologisches Salz (wie ich es nenne ohne auf eine spezielles Salz näher eingehen zu wollen) aus dem einfachen Grund, da dies den ohnehin schon hohen Preis eines natürlich produzierten Lebensmittels noch mehr verteuern würde. Betrachten wir einmal unser "tägliches Brot" das wir essen. Neben einem sehr hohen Anteil an Wasser ist natürlich auch Salz darin enthalten. Da eine Bäckerei nicht nur ein Brot backt geht die Verwendung von hochwertigen Salz unter Umständen ziemlich ins Geld (Ich kenne bisher nur einen Bäcker der wirklich ein "vollwert" Brot herstellt, angefangen von den Zutaten, biologisches Salz und vor allem ein belebtes Wasser, das vorher nicht durch eine Osmoseanlage oder einen Ionentauscher gelaufen ist. Genau dieser Bäcker bezeichnet sich jedoch nicht als sogenannte Biobäckerei wie es andere als Aushängeschild gerne tun).
Wo beginnt nun das "Biobrot"? Ans Wasser denken die wenigsten (ein sehr hoher Wasseranteil befindet sich im Brot). Wenn ich danach ginge müssten vermutlich einige Bäckereien Einschränkungen machen. Da die meisten von uns regelmäßig von solchen mit Salz haltbar gemachten Lebensmitteln essen, kommt zwangsläufig eine ausreichende Menge davon in den Körper. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass eine gewisse Menge von Natrium auch in Ordnung ist um bestimmte Funktionen im Körper aufrecht zu halten. Was darüber hinaus geht, muß irgendwie gebunden werden. Hierzu wird Wasser benötigt um es sozusagen zu verdünnen und für die Ausleitung bereitzuhalten. Steigt der Salzkonsum müsste auch der Wasserkonsum steigen, was er jedoch nicht tut. Was passiert ist, dass der Körper versucht die Stoffe abzulagern wenn er diese nicht loswerden kann. Auf die Folgen möchte ich nicht näher eingehen da ich kein Mediziner bin und darüber unterschiedliche Meinungen existieren. Bedenkt man, dass der Körper jeden Tag ca 1 Gramm sogenannter Schlacken produziert, z. B. abgestorbene Zellen, getötete Bakterien oder Keime oder andere Stoffe die der Körper nicht verarbeiten kann so sammelt sich im Laufe der Zeit einiges an und keiner von uns weiß genau, was und wieviel davon unser Körper ausleitet.

Ich möchte das Binden von Wasser im Körper an meinem eigenen Beispiel verdeutlichen. Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich kaum Lebensmittel esse die haltbar gemacht sind, sondern bei uns wird frisch gekocht. Der Brotkonsum hält sich in Grenzen und ich ernähre mich überwiegend von Ost und Gemüse.

Mein durchschnittlicher Wasserbedarf pro Tag ist ca. 2,5 Liter. (Die richtige Menge wieviel Sie trinken sollten ist ganz einfach zu bestimmen: Ihr Urin muß hell und der Stuhl weich sein.) Ca. 1 Liter trinke ich nüchtern bis etwa 13.00 Uhr vor dem Mittagessen um meine Entgiftung zu unterstützen, den Rest im Laufe des Tages, einen Großteil rechtzeitig vor den Mahlzeiten. Wenn ich diese Menge am Vormittag in meinem Rhythmus trinke habe ich ein entsprechend häufigen Harndrang. Reduziere ich den Wasserverbrauch auf 1,5 Liter so bekommt mein Urin gelbliche Farbe und der Stuhl wird härter. Bei noch geringerer Flüssigkeitsmenge werden die Anzeichen der Dehydrierung meines Körpers noch deutlicher. Reduziere ich die Flüssigkeitsmenge bei gleichzeitigem Salzkonsum - über Lebensmittel oder Sole - habe ich nach wie vor einen weichen Stuhlgang. Der Grund: SALZ

Trinken Sie nun Salzsole tagsüber so hat dies folgenden Effekt auf die Zellen:

Stellen Sie sich die Zelle vor mit einer Tüte die nach außen auf geht um nicht mehr benötigtes hinaus zu transportieren. Durch die Sole erhöht sich nun der Druck des Wassers um die Zelle herum und die Türe geht nicht mehr auf, was bedeutet dass nichts mehr hinaustransportiert werden kann. Vergleichbar ist dieser Effekt mit einem Auto das bei geschlossenen Fenstern in einen See gefahren wird. Wenn Sie während des Sinkens versuchen die Türe auf zumachen werden Sie Pech haben.
Kann der Körper diese Salzverbindungen nicht ausleiten wandern diese ins Blut. Dort lange genug gesammelt kann es sich an den Gelenken ablagern, und nicht nur das.

Eine weitere Eigenschaft des Salzes ist, dass es in "anorganischer" Form vorliegt. Zwar solle es in sogenannter "kolloidaler" Form (= so klein, dass es ungehindert in die Zelle kann, obwohl es anorganisch ist) vorliegen. Anorganische Substanzen müssen von Körper verstoffwechselt werden, was unter bestimmten Umständen auch funktioniert (viele Menschen behaupten, dass der Körper nur organisches verstoffwechseln kann). Hierzu ist jedoch Energie und viel Vitamin D notwendig. Von beidem haben die meisten Menschen sowieso nicht genug. Bei verstoffwechseln fällt eine sogenannte Schlacke (Salze) an die ebenfalls aus dem Körper transportiert werden sollten.

Noch ein Hinweis zur Sole:
Viele bewusst lebende Menschen trinken ent- oder demineralisiertes Wasser (Umkehrosmosewasser) dessen Leitwert (Kennzeichen für gelöste anorganische Mineralien im Wasser) möglichst unter 50 Mikrosiemens liegen sollte was als sehr wichtiges Verkaufsargument gilt. Geben Sie zu diesem Wasser nun eine Priese "Salz" hinzu um Sole zu erzeugen, dann steigt der Leitwert schlagartig in die Höhe, Richtung 42000 Mikrosiemens (= Salzwasser aus dem Meer) und das ganze noch mit anorganischen Mineralien die vorher mühsam unter großem Wassereinsatz entzogen wurden. Übrigens: In der Natur gibt es keine Umkehrosmose, sondern nur eine Osmose. Hier hat der schlaue Mensch wieder einmal versucht die Natur zu überlisten. Ausführlich behandle ich das Thema Wasser auch auf meiner Seite
www.belebtes-wasser.de.

 

Wie immer im Leben gilt es auch beim Thema Salz für sich die Richtige Entscheidung zu treffen, egal was andere dazu sagen und meinen. Sie selbst sind für Ihre Gesundheit verantwortlich und müssen die Konsequenzen früher oder später tragen. Egal wie Sie sich auch entscheiden mögen, zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Entscheidung immer richtig. Nur sollten Sie von Zeit zu Zeit darüber nachdenken ob die damals getroffenen Entscheidung auch heute noch aktuell und sinnvoll ist. Falls Sie zu einem anderen Entschluß kommen haben meine Zeilen vielleicht ein bißchen Sinn gehabt.

* Wenn Sie schon das hochwertige biologische Salz verwenden, dann sollten Sie dies nicht mit abkochen, sondern anschließend über das Essen streuen. Besser ist natürlich das würzen mit frischen Kräutern. (zurück)

Ausführlicher nimmt der Autor in seinem "Wasser-Praxisbuch" ISBN 3-930403-56-0 Stellung

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Copyright 2000 – 2007 Dieter Schmitt

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.