zurück

Gesundes Essen -

und trotzdem krank?!

Das Problem mit unverträglichen Nahrungsmitteln

 

Nahezu zwei von drei Deutschen haben Erfahrungen mit Diäten, sei es aus kosmetischen oder aus therapeutischen Gründen. Wenn bei bestimmten Symptomkreisen wie Hauterkrankungen, Verdauungsproblemen, Gelenkerkrankungen und dergleichen mit der konventionellen Medizin kein rechter Behandlungserfolg erzielt werden kann, muss man an die Wirkung von unverträglichen Lebensmitteln denken. Dies gilt sicher für Übergewicht bzw. Adipositas, keineswegs nur ein Problem der Erwachsenen. Die Daten, die sich für alle Schulkinder in Bayern ergaben, sind alarmierend: 12,5% der 5-jährigen und 12,9% der 6-jährigen Jungen sowie 15,5% der 5-jährigen bzw. 15,7% der 6-jährigen Mädchen sind übergewichtig bis adipös. Und die Tendenz ist weiterhin steigend. Insbesondere die industrielle Behandlung der Lebensmittel (Geschmacks- und Zusatzstoffe) werden für diese krank machenden Effekte verantwortlich gemacht; selbst die Entwicklung einer "Altersdiabetes" nimmt schon bei Kindern infolge solcher Ernährungsprobleme zu (Stern 46/2002).

Wird die Ernährung als Ursache vermutet, dann ist eine Diät, eine Umstellung der Ernährungsweise die logisch konsequente Folge. Was ist nun "gesund" für Sie und was nicht? Diese Antwort kann Ihnen nur Ihr Körper geben. Was für andere gesund ist, mag genau das Lebensmittel sein, das in Ihrem Organismus entzündliche Reaktionen hervorruft.

Was bedeutet nun "Unverträglichkeit" bei Lebensmitteln? Über die Jahrtausende der menschlichen Entwicklung haben bestimmte Abwehrzellen des Blutes gelernt, bestimmte Strukturelemente zu finden und stets und rasch zu erkennen, sobald sie mit ihnen in Kontakt treten. Partikel oder auch große, gelöste Moleküle, die ins Blut geraten und solche chemischen Teilkomponenten besitzen, werden von eben diesen Abwehrzellen sofort nach dem Erkennen attackiert: entweder werden sie verschlungen und im Zellinneren unschädlich gemacht oder sie werden durch Abfeuern von im Inneren der Zelle befindlichen "Abwehrwaffen" bekämpft, um sie auf diese Weise unschädlich zu machen.

Während im ersten Fall, dem Verschlingen und Verdauen keine Nachteile für den Organismus auftreten, so ist im zweiten Abwehrmechanismus unserer unspezifischen Abwehrzellen die Ursache für vielerlei Schäden sowohl des Gewebes als auch des Stoffwechsels zu verzeichnen. Denn: um möglichst zu jeder Zeit gegen Eindringlinge, die den Wirt in Besitz zu nehmen trachten, gewappnet zu sein, "schießt" unsere zelluläre Abwehr "eher zweimal zuviel als einmal zu wenig" - und nimmt dabei die Schäden des Gewebes und die Entgleisung des Stoffwechsels "billigend" in Kauf. Das andauernde Abfeuern dieser Munition, ausgelöst durch unverträgliche Lebensmittel, kann mittelfristig eine versteckte, chronische Entzündung hervorrufen.

Welche Schäden werden von endogenen Entzündungen ausgelöst? Die lytischen Enzyme führen zu Verletzungen der Blutgefäßwände und einer nachfolgenden Einlagerung von Blutflüssigkeit ins Gewebe (Ödem). Die Flüssigkeitseinlagerung kann schnell zehn, zwanzig oder mehr Kilogramm betragen. Im Gelenkbereich führen diese Enzyme (insbesondere Elastase) zu manchmal massiven Schäden am Knorpelgewebe. Rheumatische Grunderkrankungen und die mit Entzündungen verbundene Schmerzen werden verschlimmert.

Der Effekt freier Sauerstoffradikale (FOR), der sogenannte "oxidative Stress", ist in jüngerer Vergangenheit gut erforscht und beschrieben worden. FOR sind außerordentlich potent in der Bekämpfung von Mikroorganismen und können sie rasch und wirksam abtöten. Aber sie sind gleichermaßen reaktiv gegen körpereigenes Gewebe. Sie oxidieren die Oberflächenbestandteile der roten Blutzellen, die dann zu sogenannten "Geldrollen" zusammenkleben und infolge dessen den Blutdruck heraufsetzen sowie die Sauerstoffversorgung und damit auch die körperliche wie mentale Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Auch kann eine Stoffwechselentgleisung  langfristig eintreten. Es kommt zu einer partiellen Insulinresistenz und Anreicherung

Können wir uns noch gesund ernähren?

Die Anwort finden Sie im "Wasser-Praxisbuch" des Autors
Dieter Schmitt
mehr Infos

von Zucker im Blut, da er jetzt, wegen des blockierten Insulins, nicht mehr zum Verbrennen in die Zellen gelangt. Der Körper lagert diesen "Überschuss" an Zucker als Fett in den Fettzellen ein. Ein wahrer Teufelskreis entsteht, der zu anfänglich langsamer, später dann aber zu rasant zunehmender Fettbildung (Fettsucht) führt. Zustände dieser Art führen früher oder später zu einem ausgeprägten Typ-II Diabetes, der "Zuckerkrankheit".

Es gibt eine Reihe weiterer Schadeffekte, die infolge der Entzündungen, verursacht durch die von unverträglichen Lebensmitteln hyperaktivierte Abwehrzellen, zu beschreiben wären. Wichtiger ist jedoch das Wissen, dass es heute ein Verfahren gibt, welches für jeden Einzelnen die verträglichen und unverträglichen Lebensmittel eindeutig identifizieren kann. Das innovative, hämatologische System der Firma WellTec erfasst in Echtzeit die direkte Reaktion der Abwehrzellen in einer Blutprobe des Patienten. Dazu wird die Blutprobe mit einem definierten Lebensmittel stimuliert. Nahezu 100 Lebensmittelgruppen bzw. 300 Speisen werden auf diese Weise (aus 10 ml Vollblut) untersucht und in unverträgliche, grenzwertige und eindeutig verträgliche eingeteilt - wie bei einer Ampel: ROT - GELB - GRÜN.

Begleitet von einer professionellen Ernährungsberatung und bei strikter Einhaltung der nichtkalorienreduzierten  Diät (Vermeidung des "Jo-Jo-Effekts) sind bei fast allen bislang behandelten Patienten rasche und nachhaltige Verbesserungen der Problematiken zu verzeichnen gewesen.

Es ist also wahr: auch "Gesundes" kann unter Umständen krank machen. Es reicht oftmals nicht aus, sich "vernünftig", "gesund" oder "natürlich" zu ernähren. Wenn sich unter den aufgenommenen Speisen noch immer unverträgliche, also die unspezifischen Abwehrzellen aktivierende befinden, wird der Therapieerfolg beeinträchtigt oder gar nicht eintreten. Nur bei konsequentem Aufspüren solcher unverträglichen bzw. verträglichen Lebensmittel wird sich ein positives Resultat einstellen. Mit dem WellTec Konzept, bestehend aus der Diagnose sowie der therapeutischen Beratung und Begleitung, wird es für jeden Betroffenen möglich, individuell und doch ganzheitlich seine Probleme anzugehen und zu lösen. Dann und nur dann wird "gesundes Essen" auch wirklich zur Gesundung führen.

Kontakt:

Ganzheitliche Gesundheitsberatung
Irmgard Maria Gräf
Sanderrothstrasse 8
97074 Würzburg
Tel.: 09 31/880 83 38

Dieser Artikel ist durch das deutsche Urheberrecht
und internationale Verträge geschützt.
Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved.
Copyright 2000 – 2007 Dieter Schmitt

 

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.