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Die Kraft der Kräuter

von Irene Christ

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Wenn wir im Frühjahr durch die neuerwachten Fluren wandern, begegnen wir vielen jungen Kräutern, die uns helfen, unsere im Winter angesammelten Schlacken leicht und schonend auszuscheiden. Sie unterstützen uns auch, die Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen, leichter und besser zu verdauen. Mit ihren ätherischen Wirkstoffen regen sie unsere Drüsen an, mehr Verdauungssäfte zu produzieren, die für eine intensivere Auswertung der Nährstoffe aus den Lebens-Mitteln nötig sind. So können wir mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität erreichen und erleben.

Dafür wachsen:

- Bärlauch (in feuchten Waldgebieten)

- Brennnessel (die oberen 2-3 Blattpaare sind die wertvollsten)

-  Brunnenkresse (an Bächen)

- Feldsalat (an Feldrainen)

- Löffelkraut (an Bächen + feuchten Wiesen)

-  Löwenzahn (nicht auf gedüngten Wiesen)

-  Quendel - wilder Thymian (an Feldrainen)

- Spitzwegerich u. a.

 

Im Garten:

Alle heimischen Kräuter und viele Rezepte zum Selbermachen gibt es im "Kräutermanni"
(vormals "Kräutergold" von Lassel)

Erhältlich über den Siva-Natara-Verlag
mehr Infos

- Basilikum (liebt Wärme)

-  Bohnenkraut (einjährig)

-  Bergbohnenkraut (winterhart)

- Borretsch -Gurkenkraut (sät sich selbst aus)

- Dill

- Estragon (winterharte Staude)

- Girsch -Geißfuß (kann lästiges Unkraut im Garten sein)

- Kerbel (feingliederiger als Petersilie)

- Kresse, Kerbel + Petersilie (winterhart)

- Liebstöckel - Maggikraut (winterharte Staude)

- Majoran (einjährig)

- Mutterkraut (winterhart, Blätter etwas bitter - wenig nehmen)

- Oregano - wilder Majoran -Dost (auch an Waldrändern)

- Petersilie

- Rosmarin (liebt Wärme)

- Rucola - Rauke

- Salbei (winterhart)

- Schnittlauch

- Thymian (winterhart)

Viele der Kräuter, auch Meerrettich, kann man, da alles das ganze Jahr am grünen Markt und in guten Geschäften erhältlich ist, frisch verwenden.

Was Sie sonst noch mit einem Bad bewirken können

lesen Sie im "Wasser-Praxisbuch" des Autors
Dieter Schmitt
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Diese Würzkräuter können zu Salaten, Gemüsen, Eintöpfen und Suppen verwendet werden, um sie schmackhafter zu machen. Außerdem ersetzen Sie Salz und andere weniger gesunde Fertig-Zusätze.

Aber Vorsicht ist geboten! Weniger ist oft mehr. Nicht zu viele Sorten und Mengen auf einmal nehmen. Achten Sie auf Ihr Gefühl und Intuition, um zu wissen welche Sorten und Mengen der Körper heute benötigt.

Die meisten Kräuter lassen sich auch zu grünen Getränken mit Wasser mixen. Dazu nimmt man je nach Größe 2-5 Blätter einer Sorte, mixt sie mit einem Glas Wasser, im Mixer oder mit dem Pürierstab, und filtert alles durch ein Tuch oder frisches Söckchen.

Als frischen Badezusatz: etwa 30g einer Sorte gemixt und filtert in das Badewasser geben.

Zur Frühjahrskur: aus Brennnesseln einmal pro Woche ein Gemüse bereiten! So vielseitig die Verwendbarkeit der Kräuter, so vielseitig sind auch die Wirkungen, die sie uns nach einiger Zeit spüren und erleben lassen.

Irene Christ
Oerlenbach

Gesundheitsberaterin

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Copyright 2000 – 2007 Dieter Schmitt

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.