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Vielseitiges Kokosöl

von Dieter Schmitt

 

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Vor über 70 Jahren hat der amerikanische Zahnarzt Dr. Weston A. Price bei einer Reise in die Südsee erstaunt festgestellt, dass die mit Kokosnussöl zubereiteten Speisen nicht nur sehr lecker schmeckten, sondern auch positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der dort lebenden Menschen zeigte. Dies liegt nicht zuletzt an deren überdurchschnittlich hohen Vitamin-C-Gehalt und den Mineralien wie Calcium, Kalium und Magnesium.

Das Kokosöl

In Europa verbreiten sich die Vorzüge des Kokosöls (Virgin Coconut Oil = VCO) und anderen Kokosprodukten immer weiter. Auf Jahrmärkten gehören Kokosnüsse und Kokosflocken zu den beliebtesten Schleckereien, die ebenso in vielen Süßwaren enthalten sind. Zunehmend finden wir Kokosfett auch im Eis aus Kostengründen als Milchersatz. Je nachdem, wie die Kokosnüsse verarbeitet werden, verlieren diese mehr oder weniger ihren aromatischen Geschmack, sowie auch einen großen Teil ihrer wertvollen, natürlichen Inhaltstoffe.

Industriell oder natürlich hergestelltes Kokosöl?

Das native und biologische Kokosöl unterscheidet sich in seiner Herstellung deutlich von industriell hergestelltem.
Bei der industriellen Produktion werden reife Kokosnüsse geerntet und aufgeschlagen, damit die Milch ablaufen kann. Anschließend wird das Fruchtfleisch entweder in der Sonne oder über einem Feuer getrocknet.
Beide Verfahren sind nicht optimal, da
– beim Trocknen an der Sonne nicht immer der wünschenswerte Hygienestandard eingehalten wird,
– beim Trocknen über einem Feuer sich leicht Schadstoffe bilden können, die denen im Zigarettenrauch ähneln,
– aufgeschlagene Kokosnüsse möglicherweise zu schimmeln beginnen.

Das zu 65 % aus Fett bestehende Fruchtfleisch der Kokosnuss nennt man Kopra. Aus ihm wird in der konventionellen Produktion mithilfe eines Pressvorgangs das eigentliche Kokosfett hergestellt. Um möglichst viel davon aus der Kopramasse gewinnen zu können, werden teilweise unterschiedliche Lösungsmittel wie z. B. Benzin eingesetzt.
Industriell hergestellte Kokosfette und -öle beinhalten nur noch wenige der wertvollen ursprünglichen Inhaltstoffe der Kokosnuss, da viele von ihnen während der Verarbeitung verloren gehen. Des Weiteren steigen beim industriellen Produktionsprozess häufig die unerwünschten Belastungen für das fertige Produkt. Ein auf diese Weise gewonnenes Kokosfett ist hitzestabil und haltbar, jedoch fehlt der typische Kokosgeschmack. Es verleiht den damit zubereiteten Speisen keinen geschmacklichen Impuls. Die häufigste Form, in welcher dieses industriell hergestellte Fett aus der Kokosnuss angeboten wird, ist die Platte, weshalb es gelegentlich auch als Plattenfett bezeichnet und verkauft wird.

Natürliches Kokosöl ist ein Naturprodukt, das aus mit der Hand geernteten Kokosnüssen hergestellt wird. Die ökologisch arbeitenden Familienbetriebe trocknen und zerkleinern diese schonend nach der Ernte.
Anschließend werden die so gewonnenen Kokosraspel kalt gepresst. Weitere Verarbeitungsschritte bei der natürlichen Herstellung sind das Filtern und das Abfüllen des Kokosöls. Es ist daher weder gehärtet noch mit Duftstoffen versehen und auch nicht gebleicht oder raffiniert. Aufgrund des schonenden Herstellungsverfahrens enthält es nicht nur alle wertvollen Bestandteile (Mineralien) der Kokosnuss, sondern verleiht Ihren Speisen auch den wunderbar typischen und köstlichen Kokosgeschmack. Im ökologischen Anbau wird auf eine angemessene Vergütung für die Produzenten der Kokosnüsse geachtet, dementsprechend ergibt sich ein höherer Verkaufspreis.
Die gelegentlich verwendete Bezeichnung „extra virgin“ in Verbindung mit Kokosöl oder -fett hat im Gegensatz zu Olivenöl keine Bedeutung, da nur die beiden vorab erwähnten Produktionsverfahren (industriell oder natürlich) existieren. „Nativ“ steht für eine besonders hohe Qualität oder naturbelassen und kennzeichnet ein Öl erster Pressung, ohne Extraktion, Raffination oder sonstigen Nachbearbeitungen.

Sind Fette generell ungesund?

Was die gesättigten Fettsäuren betrifft, so sind diese zu Unrecht pauschal als nachteilig in Verruf geraten, da sie den Cholesterinspiegel angeblich nachteilig beeinflussen sollen. Der bekannte, relativ hohe Fettgehalt der Kokosnuss führt zu keinerlei gesundheitlichen Beeinträchtigungen, was durch eine im Jahr 2004 in West Sumatra durchgeführte klinische Studie bestätigt wurde.
In Wahrheit ist Kokosöl ein sowohl gesundes als auch im Geschmack köstliches Öl mit unzähligen Einsatzmöglichkeiten, sowohl in der warmen als auch in der kalten Küche.
Die eingenommene Menge der Kalorien bildet nur einen Bestandteil für die Gewichtszunahme; da es zusätzlich darauf ankommt, ob die zugeführten Kalorien für die Speicherung von Reserven verwendet oder sofort verbraucht werden. Die durch Kokosprodukte zugeführten Kalorien werden überdurchschnittlich häufig direkt verwertet, wodurch unser Körpergewicht nicht beeinflusst wird.

Ein Teil der Kalorien wird nicht verwertet, sondern für eine leichte Wärmebildung benutzt. Kokosöl ist kein Schlankheitsmittel und kann bei einem übermäßigen Verzehr durchaus zur Gewichtszunahme beitragen. In einer richtigen Menge eingenommen, unterstützt es den Körper bei wichtigen Funktionen.

Fettsäuren

Auch hinsichtlich der Auswirkungen von Fetten (bestehend aus Glycerin und Fettsäuren) auf den Cholesterin- und auch den Triglyzeridspiegel des Blutes zeigen aktuelle Studien, dass diese keineswegs grundsätzlich schlecht sind. Nicht zuletzt wurden beim Cholesterin zwei unterschiedliche Formen (LDL und HDL Cholesterin) gefunden, von denen Letzteres durchaus erwünscht ist und sogar als „gutes Cholesterin“ bezeichnet wird.
Sowohl feste als auch flüssige Fette, Öle bestehen aus Mischungen von Fettsäuren. Diese bestimmen aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften über die Eignung des jeweiligen Fettes als Nahrungsbestandteil. Dabei dienen zum einen der Grad der Sättigung, zum anderen die Länge der Fettsäureketten als wichtige Bewertungskriterien. Beim Grad der Sättigung unterscheidet man:
– Ungesättigten Fettsäuren werden nach einfach und mehrfach ungesättigten unterschieden.
– Gesättigte Fettsäure besitzt keine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoff (C) Atomen.

Gesättigte Fettsäuren

Fettsäuren werden als gesättigt bezeichnet, wenn ihre C-Atome ausschließlich durch
Einzelbindungen verknüpft sind.

Lange Zeit war man der Meinung, gesättigte Fette seien ungesund. Man brachte Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Herzinfarkt mit ihnen in Verbindung. Die vermutlich gezielte Desinformation von Verbrauchern führte dazu, dass Kunstfette oder chemisch bearbeitete, denaturierte Fette nach wie vor den Markt im Speisefettbereich behaupten.

Dabei hatten gesättigte Fette aufgrund ihrer großen Hitzestabilität immer schon Berechtigung als Speisefette für die heiße Küche, an erster Stelle das zu 92 % gesättigte Kokosfett, gefolgt vom Palmkernfett mit 83 % Sättigung.

In der traditionellen ayurvedischen Küche und in allen Ländern, in denen die Kokospalme beheimatet ist, wird seit Generationen mit Kokosöl gekocht. Doch jene Erkrankungen, deren Ursachen gerne dem Verzehr von gesättigten Fettsäuren zugeschrieben werden, sind in den Kokosnuss produzierenden Ländern trotz eines entsprechend hohen Prokopfverbrauchs nicht verbreitet. Im Gegenteil! Gerade in den tropischen und subtropischen Gebieten, in denen die Kokosnuss den Bewohnern über Jahrtausende als wichtiges Grundnahrungsmittel diente, erfreuten sich die Menschen, bevor die westliche Zivilisationskost sie erreichte, eines bemerkenswert guten Gesundheitszustands.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren, die eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten, bezeichnet man als ungesättigt. Sie sind nicht mit Wasserstoffatomen gesättigt. Je mehr Doppelbindungen bei gleicher Kettenlänge eine ungesättigte Fettsäure enthält, desto niedriger ist der Schmelzpunkt. Ölsäure stellt die wichtigste einfach ungesättigte Fettsäure in der Ernährung dar.

Ein Öl, das überwiegend aus Ölsäure besteht, ist Olivenöl. Sein hoher Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren, aber auch Mengen von 5 % bis 30 % an Omega-6-Fettsäuren, sowie 0,5 % bis 5 % an Omega-3-Fettsäuren machen es zu einem wertvollen Bestandteil unserer Ernährung.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Während der Körper gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren aus Nahrungsbestandteilen wie z. B. Glucose oder Aminosäuren herzustellen vermag, gibt es Fettsäuren, die er nicht synthetisieren kann und die daher regelmäßig zugeführt werden müssen.
Solche essenziellen lebensnotwendigen Fettsäuren sind die Omega-6-(LS)- und Omega-3-(LLS)Fettsäuren, die beispielsweise Oliven so wertvoll machen.
Linolsäuren (LS) und Linolensäuren (LLS) beeinflussen Wachstum, Vitalität und höhere Hirnfunktionen. Sie sorgen für den Transport von Sauerstoff zu den einzelnen Körperzellen sowie für dessen Speicherung in den Zellmembranen. Es scheint wichtig zu sein, beide Familien essenzieller Fettsäuren im Verhältnis 4:1 aufzunehmen, doch leider ist der Anteil an Linolsäure vielfach wesentlich höher als wünschenswert.
In der Küche sind gesättigte Fettsäuren beliebter, da sie sich länger und bei höheren Temperaturen aufbewahren lassen. Ungesättigten Fettsäuren dagegen werden schneller ranzig. Weiterhin sind Fette aus überwiegend gesättigten Fettsäuren für höhere Temperaturen geeignet als solche, die vorwiegend aus ungesättigten Fettsäuren bestehen. Aus diesem Grund sind zahlreiche Pflanzenöle nur für die kalte Küche, nicht aber zum Kochen, Braten und Backen geeignet.
Unerklärlicherweise wird in Verbindung mit gesättigten Fettsäuren häufig nur auf solche tierischen Ursprungs Bezug genommen und übersehen, dass sowohl Palmfett als auch das Kokosfett pflanzliche Produkte sind, welche ebenfalls einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren aufweisen. Natürliches Kokosfett ist im Gegensatz zu vielen industriell hergestellten Kokosfetten nicht gehärtet und verfügt über alle wertvollen Inhaltsstoffe der Kokosnuss.
Es weist mit 90 % tatsächlich den höchsten Anteil an gesättigten Fettsäuren aller bekannten Fette auf, deren Hauptbestandteil die wertvolle Laurinsäure ist. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Kokosöls, da diese die Immunabwehr stärkt. Im Körper wird diese in Monolaurin umgewandelt, welche uns vor Viren und Bakterien schützt. Weiterhin enthält das Öl Caprinsäure, die vor Pilzen schützt.
Die Haltbarkeit von Kokosöl und -fetten ist sehr gut und auch bei sehr hohen Temperaturen ohne Einschränkungen verwendbar.
Von einer Gesundheitsgefährdung durch gesättigte Fettsäuren zu sprechen ist ungerechtfertigt, da beispielsweise die Muttermilch einen etwa 50%-Gehalt davon aufweist und diese unwiderlegbar ein natürliches und unschädliches Nahrungsmittel ist.
Für alle, die abnehmen oder gesund bleiben wollen, wird ein fettarmer Speiseplan propagiert. Dieser sollte nicht nur Übergewicht und Stoffwechselstörungen, sondern auch Schlaganfälle und Herzinfarkte vermeiden. Hauptsächlich ist ein Übermaß an aufgenommenen Kalorien am Übergewicht schuld, wobei dieses zusätzlich noch in Relation zum eigenen Energieverbrauch gesetzt werden muss. Menschen, die über einen längeren Zeitraum regelmäßig zu viel essen und sich gleichzeitig zu wenig bewegen, nehmen zu, egal, ob die Kalorien überwiegend aus Fett, Kohlenhydraten oder Eiweiß stammen. Die in den westlichen Industrienationen bekannten Fettstoffwechselstörungen traten in der Südsee erst mit der Einführung von Fertiggerichten, Colagetränken, dem Rauchen und einer mit wenig Bewegung verbundenen Lebensweise auf.
In der Regel liefern Fette mehr Kalorien als Kohlenhydrate und Eiweiße. In der Kokosnuss finden sich jedoch primär mittelkettige Fettsäuren, deren Energiegehalt geringfügig unterhalb dessen anderer Fette liegen.
Die im natürlich hergestellten Kokosöl enthaltenen Fette sind für jeden Menschen unerlässlich. Ohne diese kann der Körper weder die fettlöslichen Vitamine A, K, D und E aufnehmen noch aus dem überwiegend mit der Nahrung zugefügten Provitamin A in das entsprechende Vitamin umwandeln. Unser Körper benötigt Fette für die Herstellung zahlreicher Hormone und Botenstoffe.

Transfettsäuren

Durch übermäßigen Verzehr von ungesättigten Fettsäuren bilden sich freie Radikale im Körper. Zudem besteht bei einigen dieser Stoffe die Gefahr der Umwandlung in Transfettsäuren. Diese sind tatsächlich in einem sehr hohen Maße gesundheitsschädlich. Daher sei darauf hingewiesen, dass aus den im nativen Kokosöl sowie im Virgin Coconut Oil enthaltenen Fettsäuren garantiert keine Transfettsäuren hervorgehen können. Diese entstehen überwiegend bei der Herstellung von Margarine, da manchmal ganz oder teilweise gehärtetes Fett verwendet wird. Neue Studien zeigen, dass gerade diese Transfettsäuren im Körper die Produktion des unerwünschten Cholesterins ankurbeln und somit zu einem problematischen Anstieg des Cholesterinspiegels beitragen.
In der Vergangenheit enthielten neben Margarine auch zahlreiche Fertigprodukte einen ziemlich hohen Anteil Transfettsäuren, wobei sich die Wissenschaftler dieser Problematik nicht bewusst sind.
Durch eine Veränderung im Herstellungsverfahren könnte der Gehalt an Transfettsäuren deutlich abgesenkt werden. In einigen Ländern wurden bereits Grenzwerte erlassen, jedoch für Deutschland ist eine entsprechende Gesetzesinitiative noch nicht in Sicht.

Ballaststoffe

Die Kokosnuss und ihre natürlichen Produkte sind reich an Ballaststoffen. Es handelt sich um unverdauliche Bestandteile der für unsere Ernährung dienenden Pflanzen, um eine ordnungsgemäße Darmfunktion zu erreichen. Ohne Ballaststoffe wird der Darm träge und somit die Darmflora nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt oder es können vermehrt Verstopfungen auftreten. Beim Essen bewirken Ballaststoffe das Sättigungsgefühl und bewahren uns so vor einem übermäßigen Verzehr von Lebensmitteln. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG) empfohlenen 30 Gramm täglicher Ballaststoffaufnahme erreichen die meisten Menschen nur zu zwei Drittel.

Kokosmehl

In Kokosmehl sind 38 % Ballaststoffe enthalten, was den Spitzenwert aller Mehle darstellt.
Generell kann Weizenmehl zu mindestens 25 % durch Kokosmehl ersetzt werden, wodurch sich unser Ballaststoffgehalt spürbar erhöht. Ein Esslöffel Kokosmehl sowie eine geringe Menge Kokosöl versorgen unseren Körper bereits mit fünf Gramm Ballaststoffen. Durch den höheren Eiweißgehalt im Vergleich zum Weizenmehl trägt dieser neben den Ballaststoffen zu einer verstärkten Sättigung bei.

Kokosöl in der Küche

Kokosöl ist ein Naturprodukt, das im Idealfall biologisch angebaut und von Hand geernteten Kokosnüssen gewonnen wird. In der traditionellen Ernährung wird Kokosöl überwiegend mit Gemüse und Früchten, etwas Fisch, Reis und nur wenig Fleisch kombiniert, was nahrhaft als auch sättigend ist und dem Körper eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ermöglicht.
Kein anderes pflanzliches Fett ist aufgrund des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren derart hitzebeständig wie Kokosfett, weshalb es problemlos zum Braten, Backen, Kochen und Frittieren verwenden lässt, ohne freie Radikale zu bilden. Das hochwertige VCO oder native Kokosöl lässt sich auch in der kalten Küche verwenden, wo es Ihren Salaten einen besonders intensiven angenehmen Kokosgeschmack verleiht, egal, ob Sie es in fester oder in cremiger Form verwenden. Das Schmelzen von Kokosfett im Mund bewirkt einen besonders angenehmen und kühlenden Effekt (Schmelzpunkt 25° C), weshalb es gerne für Süßwaren wie z. B. Eiskonfekt verwendet wird.
Da die Kokosnuss von Natur aus süß ist und beim natürlich hergestellten Kokosöl der ursprüngliche Geschmack der Kokosnuss unverfälscht erhalten bleibt, können Sie die Zuckermenge reduzieren, wodurch sich der Kaloriengehalt Ihrer Speisen verringert.
Kokosöl und -fette sind leicht verdaulich und werden vom Körper schnell aufgenommen, wodurch das Entstehen von schädlichen Stoffen minimiert wird.

Haltbarkeit

Im Vergleich zu vielen anderen Pflanzenölen wird es selbst bei längerer Lagerung nicht ranzig. Sie können das VCO im Übrigen sparsam und vielseitig in Ihrer Küche verwenden, da bereits kleine Mengen dieses erlesenen Naturproduktes sich positiv auf den Geschmack Ihrer Speisen auswirken.
Ersatz bei Lebensmittelunverträglichkeiten
Viele Menschen leiden an Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln wie z. B. Milcheiweiß, Soja, Erdnüsse, Weizen usw.
Als Ersatz für Kuh- und Sojamilch lässt sich sehr gut Kokosmilch verwenden. Neben dem Trinken kann sie auch für die Herstellung weiterer Produkte verwendet werden, wie z. B. Sahne, die sich sehr gut durch Kokosmilch oder Kokosflocken ersetzen lässt. Allergien auf Kokosnüsse und deren Produkte sind so gut wie nicht bekannt.
Da der Fettgehalt der Kokosmilch zwischen 15 und 25 % beträgt, eignet sie sich nicht nur für Soßen und Suppen oder zum Trinken, sondern auch für die Herstellung von Cocktails wie z. B. der beliebten Pinacolada. Wichtig ist, die Koskosmilch vor ihrer Verwendung einmal aufzurühren oder zu schütteln, da sich während der Lagerung Fett- und Wasseranteile trennen. Dieser Vorgang wird bei einigen angebotenen Kokosmilchprodukten durch die Verwendung künstlicher Emulgatoren unterbunden, jedoch bewirken diese, dass die damit behandelte Kokosmilch kein naturbelassenes Produkt mehr ist.

Glutenfreies Kokosmehl

Für Menschen, die gegen die meisten glutenhaltigen Getreidearten, vor allem Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste, allergisch sind, ist das glutenfreie Fruchtfleisch der Kokosnuss ideal. Das aus biologisch angebauten und schonend verarbeiteten Kokosnüssen hergestellte Mehl bietet eine mögliche Alternative für Getreideallergiker und lässt sich gut für Backwaren verwenden. Kokosmehl enthält 38 % Ballaststoffe, 20 % Eiweiß, 8 % Fett und ungefähr 26 % Kohlenhydrate. Letzteres ist im Vergleich zu anderen Mehlen sehr gering.
Einige Produkte können vollständig aus Kokosmehl hergestellt werden, bei anderen ist eine Mischung mit anderen glutenfreien Mehlen wie z. B. Maismehl hilfreich.
Bei Diabetikern kann Kokosnussmehl zu einer Abschwächung des Zuckerwertes im Blut beitragen.
Kokosöl in der Körperpflege

In der Naturkosmetik kommen ausschließlich Kokosnüsse und ihre Produkte zum Einsatz, welche biologisch angebaut und schonend geerntet wie verarbeitet worden sind. Diese sind besonders gut.
Kokosöl ist häufig ein Bestandteil von Pflegeprodukten, die besonders auf die trockene Haut abgestimmt sind. Da das Öl sehr schnell in die Haut eindringt, bietet es einen guten und überdurchschnittlich lange anhaltenden Schutz vor Feuchtigkeitsverlusten. Es verleiht Ihrer Haut zusätzlich zu den reinigenden und pflegenden Wirkungen auch einen sehr angenehmen Duft.
Kokosöl findet sich sowohl in Duschbädern als auch in der Körperbutter. Bei der Haarpflege wirken die aus der Kokosnuss gewonnen Bestandteile auch gegen Schuppen.

Überzeugen Sie sich selbst von der wohltuenden Wirkung des nativen Kokosöles, indem Sie es am eigenen Leib ausprobieren. Bezogen werden kann das Öl im gut sortierten Naturkostladen oder über Seher´s Uralgenshop in Eisingen, sowie im Internet unter
www.uralgenshop.de

Buchempfehlung:
Romy Häckelmann: „Gesund Schlemmen“, Virgin Coconut Oil (VCO) – Natives Kokosöl in der Naturküche, 298 Seiten, gebunden, 23,50 Euro,
Synergia Verlag, ISBN 978-3-940392-23-7

 

Der Autor, Dieter Schmitt, beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit gesundheitlichen Themen aus dem naturheilkundlichen Bereich. Durch sein Hobby „Wasser“ entstand das „Wasser-Praxisbuch“ mit der ISBN 978-3-930403-61-5 aus der Edition Sonnenklar, das Themen, die im direkten Zusammenhang mit Wasser stehen, ebenso behandelt.

 

 

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Kontakt:

Dieter Schmitt
Am Höchberg 34
97234 Reichenberg

 

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Copyright 2000 – 2009 Dieter Schmitt

 

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.