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Die wundersame Heilwirkung der Melasse von Jörg Rinne „Melasse? Was ist denn das?“ diese Frage bekommt man immer wieder gestellt, wenn man über ihre medizinische Bedeutung berichtet. Ein Abfallprodukt aus der Zuckerherstellung würden so einige Zeitgenossen sagen. Aber sie ist wohl bei Weitem mehr als nur ein Nebenprodukt. Für Insider ist sie der wichtigste Anteil, der nach der Verarbeitung des Zuckerrohrs übrig bleibt. Leider unterschätzen viele Menschen immer noch den hohen gesundheitlichen Wert der Melasse. Dabei ist es ein uraltes Hausmittel, das schon sehr früh bei vielen Krankheiten eingesetzt wurde. Das Wort „Melasse“ ist ein französisch-spanisches Lehnwort, abgeleitet von „miel“ für Honig. So sollte man ihn auch betrachten - als den Honig des Zuckerrohrs.
Gerade die Farb- und Geschmacksstoffe, auch als sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, wirken antioxidativ und somit als Radikalenfänger, antimikrobiell, antikanzerogen (gegen Krebs) und entzündungshemmend. Leider sind bis zum heutigen Tag nur ca. 5% der sekundären Pflanzenstoffe pharmakologisch untersucht worden. Von den wenigen, die man bisher erforscht hat, finden sich viele mit extrem positiven Eigenschaften. Im Verbund lässt sich sagen, dass die meisten von ihnen lebensnotwendig sind. Sie verstärken sich in ihrer Wirkung und regenerieren Vitamine. Sie reparieren DNA-Schäden und fangen krebserregende Substanzen im Körper weg, bevor diese gesunde Zellen schädigen können und vieles mehr. Melasse beinhaltet eine hohe Anzahl an sekundären Pflanzenstoffen, die genaue Anzahl ist bis heute unbekannt. Ein Großteil dieser sekundären Pflanzenstoffe ist hitzestabil und überlebt den Herstellungsprozess der Melasse. Diese verleihen ihr auch zum Teil Aussehen und Geschmack. Insulin schließt die Zelle auf, sodass der Blutzucker in die Zellen eintreten kann. Ein Mangel an Insulin bewirkt nun, dass der Blutzucker sich im Blut anhäuft und nun zu wenig Zucker in die Zellen kommt. Nun steigt der Blutzucker nach und nach so hoch an, dass er kleine Gefäße und die Nervenendigungen schädigen kann. Dies mag für viele Diabetiker auch so zutreffen, es gibt jedoch auch Diabetiker, die schlecht auf das in der Therapie verabreichte Insulin reagieren. Sie brauchen dann hohe Dosen Insulin, um ihren Blutzuckerspiegel etwas zu senken, oder haben einen hohen Spiegel ohne erklärende Nahrungszufuhr. Woraus der Fachmann ersehen kann, dass es noch weitere Faktoren geben muss, die für die Aufnahme des Zuckers in die Zelle notwendig sind. Seit 1959 kennt man eine chromhaltige Substanz im Blut, die als Glukosetoleranzfaktor (GTF) bezeichnet wird. Sie ist absolut notwendig, damit Insulin überhaupt an der Zelle wirken kann. Wie ein Klebstoff heftet sie Insulin und Rezeptor auf der Zelloberfläche zusammen. Fehlt GTF, kann das Insulin nicht an dem jeweiligen Rezeptor andocken. GTF wird aus den Eiweißbestandteilen Glutaminsäure, Cystein und Glycin, sowie Nicotinsäure (Vitamin B3) und Chrom gebildet. Der GTF wird daher auch als eine biologische Wirkform von Chrom bezeichnet. Es liegt also nicht immer an der mangelnden Insulinproduktion, sondern häufig nur an einem Mangel an GTF. In einem solchen Fall bringt die zusätzliche Gabe von Insulin oder oralen Antidiabetika (Medikamente zur Verbesserung der Insulinproduktion) nichts. Der Blutzuckerspiegel wird sich nur wenig bis gar nicht dadurch beeinflussen lassen. Führen wir nun dem Körper die Substanzen zu, die er braucht, um den GTF ausreichend bilden zu können, wird nicht nur der Blutzuckerspiegel gesenkt, sondern die Ursache der Erkrankung beseitigt. Genau das sollte Ziel einer jeden Therapie sein, denn nur eine solche Handlungsweise führt zur Heilung. Wie aus diesem Beispiel ersichtlich, kann Melasse auch bei vielen anderen Erkrankungen hilfreich sein. So gibt es auch Besserungen bei Anämie, Alzheimer, oder Angststörungen, aber auch Gelenkprobleme lassen sich mit Melasse behandeln. Lungenerkrankungen, Bluthochdruck, Hauterkrankungen reagieren positiv auf Melasse. Ferner Durchblutungsstörungen, Wachstumsstörungen bei Fingernägeln und Haare, selbst bei der Weißfleckenkrankheit (Vitiligo). Die Melasse – ein echter und günstiger Allrounder. Das Buch zum Thema:
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |