Biochemie
NR: 1 Calcium Fluoratum
Von Dieter Schmitt

 

Zu Recht, wie wir noch sehen werden, wird dieses Mittel an die erste Stelle der zwölf Schüßler‘schen Funktionsmittel gesetzt.
Calcium Fluoratum sorgt nicht nur für die Dehnungsfähigkeit und Flexibilität des Bindegewebes, sondern fördert ebenso den Austausch zwischen den höheren und tieferen Welten in uns. Es ist ein kraftvolles seelisch-geistiges Stärkungsmittel. Ein Mensch, der dieses Mittel benötigt, steht in seiner Entwicklung an einem Punkt, an dem es um den Schritt in ein ganzheitliches Menschsein geht. Tief im Inneren weiß er es schon, doch er lebt es nicht konsequent.
Der Calcium Fluoratum-Mensch wird in dieser Phase oftmals als „Außenseiter“, im Extremfall als „abgehoben“, beschrieben, lebt und kämpft häufig sehr stark mit materiellen Dingen. Erst wenn dieser Mensch seine Intuition und Schöpferkraft entdeckt, wird er wieder ein ganzer Mensch werden.
Im heutigen Wassermann-Zeitalter treffen wir sehr häufig diese Thematik des „weg vom Materiellen, hin zum Seelisch-geistigen“, da dies die Hauptthematik des Wassermannes ist. Daher wird es aus astrologischer Sicht auch „Uranus-Salz“ genannt, da es in uns die Kraft zur geistigen Erneuerung unterstützt und hilft, seelische Schwierigkeiten zu lösen, um unsere uneigennützige Liebe in unserem Herzen entfalten zu können. Im abgehobenen Zustand lebt der Calcium Fluoratum-Mensch in „höheren Regionen“, und es kann ihm manchmal an Erdung bzw. Bodenständigkeit fehlen.
Calcium Fluoratum, oder auch Flussspat genannt, besitzt die führende und leitende Funktion, die Trennung von Materie, Seele und Geist in „entweder“ – oder „miteinander“ entstehen zu lassen. Da es die Urpolarität von Yin und Yang enthält, unterstützt und verstärkt Calcium Fluoratum somit alle anderen Lebenssalze in ihrer Wirkung. Man könnte Calcium Fluoratum sozusagen als Verbindungssalz bezeichnen, um nochmals seine Wichtigkeit zu betonen.
Ein Mangel dieses Salzes führt zu Verhärtungen und Reaktionslosigkeit des Gewebes und der inneren Organe, zu manchmal äußerlich sichtbaren Knochenverdickungen und zu Erschlaffungszuständen elastischen Gewebes.
Bei überdehnten Gelenken, chronischen Ent-zündungen und Augenerkrankungen ist es ebenfalls angesagt. Ein von Calcium Fluoratum-Mangel geprägtes Gesicht strahlt nicht und die Haut sieht unelastisch und grau aus. Es haben sich am oberen und unteren Augenlid so genannte Würfelfalten (kleine Längs- und Querfalten) gebildet. Diese Falten drücken die „irdische bzw. materielle“ Erschwernis unseres Daseins aus. Übermäßige Hornhautbildung, Überbeine, graue Fingernägel, rissig, schwielige Hände und Füße deuten körperlich auf einen langjährigen Mangel von Calcium Fluoratum hin.
Calcium Fluoratum vorbeugend regelmäßig eingenommen, ermöglicht eine anregende und kräftigende Wirkung auf unsere Seele und unseren Geist. Es besitzt eine kühlende Reinigungs- und zugleich Kräftigungswirkung bei chronischen und entzündlichen Prozessen in Blut, Lymphsystem und Gewebe. Es wird bevorzugt bei Absonderungen und verschiedenen Schmerzen (z.B. Überempfindlichkeit, Kälteempfindlichkeit, stechenden Schmerzen usw.) eingesetzt.
Bei heranwachsenden Kindern unterstützt es zum Beispiel den Zahndurchbruch sowie die Knochenbildung, unterstützt eine funktionierende Lymphbildung und einen elastischen und kräftigen Körperbau.
Anwendung
Bei länger dauernden Anwendungen sollte die Potenz des Calcium Fluoratums regelmäßig gewechselt werden. Täglich mindestens 1–3 Tabletten gehören zur Grundversorgung. Diese Dosis kann bei stärkerem Verbrauch, z.B. ständiger Computerarbeit, durchaus erhöht werden.
Calcium Fluoratum ist ein sehr langsam wirkendes Mittel, das konsequent über einen langen Zeitraum – mehrere Monate bis hin zu einigen Jahren – hinweg, morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen, genommen werden sollte. Wer Kuren mit Calcium Fluoratum bevorzugt, sollte diese im Herbst oder Winter bei Vollmond beginnen. In abnehmenden Mondphasen unterstützt es unsere Entgiftung, und bei zunehmenden Mondphasen alles, was aufgebaut werden soll.


Umstände, die eine höhere Tagesdosis von Calcium Fluoratum erfordern:
– ständige Arbeit an Bildschirmen und Computern
– Menschen, die sich „erden“ wollen und häufig in anderen Gefilden schweben
– Menschen, die viel Denkarbeit verrichten oder intensiv lernen
– Menschen, die ihre Kreativität verloren haben
– Schwimmer benötigen extrem viel dieses Lebenssalzes
– Menschen, die sehr viel von elektromagnetischen Strahlungen umgeben sind, wie z.B. von schnurlosen Telefonen, Röntgenassistenten usw...
– Menschen, die sich seelisch durch den Alltag eingeengt fühlen
– Menschen mit Übergewicht
– Menschen, die sehr stark materiell orientiert sind und sich mit Kleinigkeiten zersplittern.


Meine Ausführungen stellen nur einen kleinen Abriss der Möglichkeiten der biochemischen Mittel dar, um dafür Ihr Interesse zu wecken. Es gibt sicherlich noch weit aus mehr über Calcium Fluoratum, oder eines der anderen biochemischen Mittel, zu berichten. Daher möchte ich Sie bitten, diese Informationen aus den entsprechenden Fachbüchern zu entnehmen.

Eine "Biochemische Frühjahrskur" gegen die Frühjahrsmüdigkeit finden Sie hier

Kontakt:

Dieter Schmitt
Am Höchberg 34
97234 Reichenberg
Tel.: 0931/661249
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Der Autor ist Mitglied im Biochemischen Verein Würzburg. Hier werden regelmäßig interessante Vorträge – für Mitglieder kostenlos – angeboten. Weitere Informationen über die Biochemie finden Sie im Internet unter
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Der Autor hat auch das

"Wasser-Praxisbuch" geschrieben.
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin