Zu Recht, wie wir noch sehen werden, wird
dieses Mittel an die erste Stelle der zwölf Schüßler‘schen
Funktionsmittel gesetzt.
Calcium Fluoratum sorgt nicht nur für die Dehnungsfähigkeit
und Flexibilität des Bindegewebes, sondern fördert ebenso
den Austausch zwischen den höheren und tieferen Welten in uns.
Es ist ein kraftvolles seelisch-geistiges Stärkungsmittel.
Ein Mensch, der dieses Mittel benötigt, steht in seiner Entwicklung
an einem Punkt, an dem es um den Schritt in ein ganzheitliches Menschsein
geht. Tief im Inneren weiß er es schon, doch er lebt es nicht
konsequent.
Der Calcium Fluoratum-Mensch wird in dieser Phase oftmals als „Außenseiter“,
im Extremfall als „abgehoben“, beschrieben, lebt und
kämpft häufig sehr stark mit materiellen Dingen. Erst
wenn dieser Mensch seine Intuition und Schöpferkraft entdeckt,
wird er wieder ein ganzer Mensch werden.
Im heutigen Wassermann-Zeitalter treffen wir sehr häufig diese
Thematik des „weg vom Materiellen, hin zum Seelisch-geistigen“,
da dies die Hauptthematik des Wassermannes ist. Daher wird es aus
astrologischer Sicht auch „Uranus-Salz“ genannt, da
es in uns die Kraft zur geistigen Erneuerung unterstützt und
hilft, seelische Schwierigkeiten zu lösen, um unsere uneigennützige
Liebe in unserem Herzen entfalten zu können. Im abgehobenen
Zustand lebt der Calcium Fluoratum-Mensch in „höheren
Regionen“, und es kann ihm manchmal an Erdung bzw. Bodenständigkeit
fehlen.
Calcium Fluoratum, oder auch Flussspat genannt, besitzt die führende
und leitende Funktion, die Trennung von Materie, Seele und Geist
in „entweder“ – oder „miteinander“
entstehen zu lassen. Da es die Urpolarität von Yin und Yang
enthält, unterstützt und verstärkt Calcium Fluoratum
somit alle anderen Lebenssalze in ihrer Wirkung. Man könnte
Calcium Fluoratum sozusagen als Verbindungssalz bezeichnen, um nochmals
seine Wichtigkeit zu betonen.
Ein Mangel dieses Salzes führt zu Verhärtungen und Reaktionslosigkeit
des Gewebes und der inneren Organe, zu manchmal äußerlich
sichtbaren Knochenverdickungen und zu Erschlaffungszuständen
elastischen Gewebes.
Bei überdehnten Gelenken, chronischen Ent-zündungen und
Augenerkrankungen ist es ebenfalls angesagt. Ein von Calcium Fluoratum-Mangel
geprägtes Gesicht strahlt nicht und die Haut sieht unelastisch
und grau aus. Es haben sich am oberen und unteren Augenlid so genannte
Würfelfalten (kleine Längs- und Querfalten) gebildet.
Diese Falten drücken die „irdische bzw. materielle“
Erschwernis unseres Daseins aus. Übermäßige Hornhautbildung,
Überbeine, graue Fingernägel, rissig, schwielige Hände
und Füße deuten körperlich auf einen langjährigen
Mangel von Calcium Fluoratum hin.
Calcium Fluoratum vorbeugend regelmäßig eingenommen,
ermöglicht eine anregende und kräftigende Wirkung auf
unsere Seele und unseren Geist. Es besitzt eine kühlende Reinigungs-
und zugleich Kräftigungswirkung bei chronischen und entzündlichen
Prozessen in Blut, Lymphsystem und Gewebe. Es wird bevorzugt bei
Absonderungen und verschiedenen Schmerzen (z.B. Überempfindlichkeit,
Kälteempfindlichkeit, stechenden Schmerzen usw.) eingesetzt.
Bei heranwachsenden Kindern unterstützt es zum Beispiel den
Zahndurchbruch sowie die Knochenbildung, unterstützt eine funktionierende
Lymphbildung und einen elastischen und kräftigen Körperbau.
Anwendung
Bei länger dauernden Anwendungen sollte die Potenz des Calcium
Fluoratums regelmäßig gewechselt werden. Täglich
mindestens 1–3 Tabletten gehören zur Grundversorgung.
Diese Dosis kann bei stärkerem Verbrauch, z.B. ständiger
Computerarbeit, durchaus erhöht werden.
Calcium Fluoratum ist ein sehr langsam wirkendes Mittel, das konsequent
über einen langen Zeitraum – mehrere Monate bis hin zu
einigen Jahren – hinweg, morgens nach dem Aufstehen und abends
vor dem Schlafengehen, genommen werden sollte. Wer Kuren mit Calcium
Fluoratum bevorzugt, sollte diese im Herbst oder Winter bei Vollmond
beginnen. In abnehmenden Mondphasen unterstützt es unsere Entgiftung,
und bei zunehmenden Mondphasen alles, was aufgebaut werden soll.
Umstände, die eine höhere Tagesdosis von Calcium Fluoratum
erfordern:
– ständige Arbeit an Bildschirmen und Computern
– Menschen, die sich „erden“ wollen und häufig
in anderen Gefilden schweben
– Menschen, die viel Denkarbeit verrichten oder intensiv lernen
– Menschen, die ihre Kreativität verloren haben
– Schwimmer benötigen extrem viel dieses Lebenssalzes
– Menschen, die sehr viel von elektromagnetischen Strahlungen
umgeben sind, wie z.B. von schnurlosen Telefonen, Röntgenassistenten
usw...
– Menschen, die sich seelisch durch den Alltag eingeengt fühlen
– Menschen mit Übergewicht
– Menschen, die sehr stark materiell orientiert sind und sich
mit Kleinigkeiten zersplittern.
Meine Ausführungen stellen nur einen kleinen Abriss der Möglichkeiten
der biochemischen Mittel dar, um dafür Ihr Interesse zu wecken.
Es gibt sicherlich noch weit aus mehr über Calcium Fluoratum,
oder eines der anderen biochemischen Mittel, zu berichten. Daher
möchte ich Sie bitten, diese Informationen aus den entsprechenden
Fachbüchern zu entnehmen.
Eine "Biochemische Frühjahrskur" gegen die
Frühjahrsmüdigkeit finden Sie hier