| Die Clusteranalyse
Der konzeptionelle Ansatz der Clusteranalyse beruht auf der Vermittlung des vernetzten Denkens. Menschen, die sich als biologische Netzwerke verstehen und sich nicht auf ihre isolierten Phänomene (Symptome, Krankheitsbilder) reduzieren, besitzen gegenüber denjenigen, die in dualen und linearen Modellen denken und handeln, langfristig einen überragenden Vorteil, da ihre Ansätze sich durch Nachhaltigkeit auszeichnen. Ein nachhaltiger therapeutischer Ansatz hat nicht das Symptom oder das Krankheitsbild im Visier, um es vordergründig zu beseitigen, sondern nutzt diese Phänomene, um den angelegten und dressierten Fehlhaltungen oder Fehlleistungen des Menschen auf die Schliche zu kommen. Das Denkmodell der Clusteranalytik liefert die Grundlagen für eine aus sich selbst heraus motivierte Sanierung (= Hilfe zur Selbsthilfe!) im Gegensatz zu vielen konventionellen Methoden, die ein von außen stützendes Erhaltungssystem darstellen, das den Krankheits- und Leidensprozess in der Regel sanktioniert und zeitlich streckt. Die Clusteranalyse ist ein Speicheltest. Es wird Speichel abgenommen und im Labor daraus ein Kristallisat gewonnen, das in einem Computer-Expertensystem mit einer vorhandenen Datenbank verglichen wird. Informationen aus diesem Datenvergleich (in Form einer schriftlichen Auswertung) sind: Therapievorschläge von Heilmitteln, die mit der Testperson in Resonanz gehen (z. B. Spagyrische Essenzen der Clustermedizin, homöopatische Einzelmittel, Schüßlersalze, Bach-Blüten, Teedrogen etc.) Befundhinweise (z. B. auf Bakterien, Organaktivitäten, schädliche Verhaltens-/Gedankenmuster). Psycheinformationen zu aktiven Themen (in Familie, sozialem Umfeld, Konflikte, Ängste etc., die den Nährboden für den momentanen Gesundheitszustand der Person liefern. Ergebnisse einer solchen Auswertung können zum Beispiel sein: Auszug aus einer Auswertung der Clusteranalytik
Die Auswertung ist keine Laboranalyse, sondern ein
Netzwerk von aktiven (offenen oder verdeckten) Knotenpunkten. Der Nutzen wird aus der Verknüpfung der Inhalte
gezogen. Die Themen werden in Gesprächen erkundet und begleitet, das Heilmittel ist der Impulsgeber und die Auswertung dient als Spiegelbild der momentan aktiven (möglicherweise unbewussten) Hintergründe. Ein paar Fallbeispiele: In einer Auswertung stehen unter dem Feld Pathoaktive Organe Nieren und Eierstöcke. Die Patientin kommt aber wegen ihrem Struma in die Praxis und die Schilddrüse taucht in der Auswertung nicht auf. Das Thema der Schilddrüse ist die Steuerung der Emotionen. Die Frau kann ihre Emotionen nicht preisgeben. Das eigentliche Problem dafür allerdings liegt hintergründig in den Nieren und der Gebärmutter begründet. Über die Niere spiegelt die Frau ihre Rollenproblematik und ihre Partnerschaftsprobleme und über die Eierstöcke taucht ihr Grundproblem auf: Sie hat kein Bild von sich. Die Ursachen für ihre Unfähigkeit, ihre Gefühle auszudrücken, die sich somatisch im Struma zeigt, ist ihr Rollenproblem (Niere) und die Tatsache, dass sie kein Bild (Eierstöcke) von sich hat. Wenn man diese Fährte weiter verfolgt, gelangt man zu den Konditionierungsmustern, also den in der Schwangerschaft angelegten Fehlern, die sich als Prägemuster in den Organen abspeicherten. In einer Auswertung taucht bei einem kleinen Jungen unter Diagnose-Analogie Morbus Hodgkin auf. Der Patient hat aber keine Anzeichen dieses Krankheitsbildes. Der Schlüssel zum Problem dieses Jungen liegt in der analogen Betrachtung dieser "Diagnose". Bei diesem Krankheitsbild ist die Lymphe betroffen. Die Psyche-Analogie ist das Thema "Trennung". Die Frage, die hier von Interesse ist, lautet: Wovon möchte sich der Junge trennen, darf es aber nicht oder wovon hat sich der Patient bereits getrennt. Seine (psychische) Not ist so groß, als hätte er diese Erkrankung bereits ausgebildet. Das kann auch bedeuten, dass sich diese Erkrankung ausbilden wird, wenn sich an der Not des Patienten nichts wesentliches ändert. Ein 38-jähriger Mann erlitt nach einem Schädel-Hirn-Trauma während einer Abiturfeier vor 20 Jahren eine Persönlichkeitsveränderung. Seine Entwicklung verlief deutlich introvertiert. Er hat keine sozialen Kontakte, keine Freunde, keine Beziehung zum anderen Geschlecht. Er fühlt sich ständig überfordert und hat ein grundsätzlich negatives Weltbild entwickelt. Er lebt heute noch bei den Eltern und verbringt das Wochenende wortkarg mit Nichtstun. Der Heilmittelvorschlag in der Auswertung lautete: PhyloDal-Komplex 6. Nach Einnahme dieses Mittels trat eine sehr auffällige Verhaltensänderung ein. Die Eltern berichten von einem nicht wiederzuerkennenden Sohn. Seine Schlafphasen sind nun normal, er wirkt frisch, ergreift bei Gesprächen die Initiative. Sein gesamtes Verhalten zeigt seit über sechs Monaten eine gegenüber der vorhergehenden Zeit gegensätzliche Tendenz. Dieses "Wunder" bestätigte auch seine Schwester, die als wissenschaftlich tätige Biologin den Sachverhalt eher kritisch beurteilt. Interessant an der Auswertung ist, dass das Schädel-Hirn-Trauma gar nicht auftaucht. Unter dem Punkt Pathoaktive Organe stehen Harnblase ("Ich kann mich nicht mehr äußern"), Magen ("Ich kann das nicht mehr ertragen.") und Venen ("Ich kann nichts mehr aufnehmen.") Weiterhin findet sich unter dem Punkt Probleme aus Herkunftsfamilie. Eine 63-jährige Frau in einem erheblich reduziertem Allgemeinzustand stellt sich u.a. wegen einer deutlich depressiven Stimmungslage vor. Sie klagte über nächtliche pectanginöse Anfälle, die sich als Zustand nach einer 10 Jahre zurückliegenden Bypass-Operation fest etabliert hatten. Bei der Patientin lag weiterhin eine genetisch bedingte Fettstoffwechselstörung und eine durch Lipidsenker induzierte Hepatitis vor. Sowohl die Hepatitis als auch die Durchblutungsbeschwerden wurden in der Auswertung neben ihren Hintergründen aufgezeigt. Die Psyche-Analogien zu den pathoaktiven Organen lieferten den Eingang zu ihrem Beschwerdebild: Arterien ("Ich kann nichts mehr abgeben; ich habe keine Kraft mehr etwas zu leisten"), Brüste ("Ich mag nichts mehr ohne Gegengabe abgeben"), Dickdarm ("Ich akzeptiere meine Identität nicht"), Gelenke ("Ich will mich nicht bewegen und verändern") und Harnblase ("Ich will mich nicht mehr äußern"). Das im Befund empfohlene Heilmittel der ClusterMedizin PhyloDal-Komplex 5 bewirkte nach stündlicher sublingualer Applikation zunächst eine Rekursion, bei der sich zunächst viele alte Beschwerden wieder zeigten. Sie erhöhte die Einnahmefrequenz auf einen Fünf-Minuten-Rhythmus und reduzierte diese Frequenz allmählich wieder auf eine Anwendung pro Stunde. Die Patientin befindet sich heute in einem deutlich besseren Allgemeinzustand. Sie kann alleine spazieren gehen, erledigt ihre Einkäufe und wird nur noch ganz selten von pectanginösen Anfällen des Nachts heimgesucht. Ihre depressive Stimmungslage ist in ein Wohlbefinden umgeschlagen. Ein achtjähriger Junge stellte sich zusammen mit seiner Mutter mit Asthma in der Praxis vor. Seine Auswertung weist ein virtuelles Alter von 56 auf und unter Diagnose-Analogie taucht ein Aneurysma auf. Nach Befragen des Kindes, ob es jemanden gebe, der dieses Alter habe, erwiderte der Junge, das er zu seinem Großvater eine sehr enge Beziehung aufgebaut habe. Auf die Frage, wie alt der Großvater sei, antwortete der Junge, dass er nicht mehr lebe. Der Großvater ist mit 56 gestorben. Über die Mutter des Kindes erfuhr ich woran: an einem Aneurysma. Über diese beiden Hinweise in der Auswertung bekam ich den Eingang über eine verkorkste Familienstruktur, in der der Enkel für die Großmutter nie eine andere Rolle eingenommen hat, als die des Ehemannes. Wenn der Enkel zu Besuch kam, sah die Großmutter nie den kleinen Jungen, sondern immer nur ihren Mann, den sie, wie ihren Ehemann vollständig vereinnahmte und ihm damit seinen Lebensraum nahm. Das empfohlene Cluster-Mittel Phylodal-Komplex 7 zeigte bereits nach wenigen Tagen Wirkung. Der Junge begann, sich dem einnehmenden Wesen der Großmutter zu entziehen und traute sich, ihr gegenüber zu äußern, was ihm passte und was ihn vor allem störte. Die Großmutter war es als dominierende Person nicht gewohnt, Widerworte zu hören und anzunehmen.
Kontakt: Praxis für Clusteranalyse und Naturheilkunde
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||