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Die Giftküche im Darm "Wir leben nicht von dem was wir essen,sondern von dem was wir verdauen!" Dr. Otto Kreitner
von Margarethe Unser
Experten
meinen, dass dem Darm und seiner Bedeutung für die Gesundheit nicht
genügend Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Die Belastung unseres Körpers durch chemische Stoffe in Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Atemluft nimmt ständig zu. Dies führt nach gewisser Zeit zu Organbelastungen oder Organvergiftungen, Krankheiten an Haut und Schleimhäuten, Entwicklung von Unverträglichkeiten oder Allergien, chronischem Müdigkeitssyndrom, Schwächung der Abwehrkräfte bis hin zu psychischen Krankheitsbildern. Die Komplexität dieser Erkrankungen erfordert ein umfassendes, ganzheitliches Vorgehen in Diagnose und Therapie. Der Verdauungstrakt stellt unsere größte Kontaktfläche zur Umwelt dar, nämlich zirka 300 bis 400 Quadratmeter. Die Oberfläche der Haut beträgt zirka 1,8 bis 2 Quadratmeter. Die optimale Funktionsfähigkeit der Darmschleimhaut ist ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems. Im Darm befinden sich zirka 75 Prozent (!) aller Immun- und Lymphzentren unseres Körpers. Bakterien und Pilze Durch mikrobiologische Untersuchungen zeigte sich, dass Haut und Schleimhäute des Menschen von einer Vielzahl von Keimarten (zirka 300 bis 500) besiedelt sind. Der Mensch lebt mit den Bakterien in einer sogenannten "Symbiose", das heißt, es findet ein Zusammenleben verschiedenartiger Lebewesen zum gegenseitigen Nutzen statt. Ist die Bakterienflora des Darmes normal zusammengesetzt, spricht man von einer "Eubiose", bei Abweichung von der normalen Flora von einer "Dysbiose".
Die normale Flora bietet Schutz gegenüber krankheitserregenden Eindringlingen. Bei bestimmten Krankheitsbildern erkennt man typische Abweichungen der Darmflora von der Norm. Durch ein Defizit an natürlich vorkommenden Darmbakterien können sich krankhafte Darmbakterien oder Pilze ansiedeln, vermehren und mit ihren schädlichen Stoffwechselprodukten unseren Körper auf dem Blut- und Lymphweg überschwemmen ("innere Vergiftung!"). Antibiotika töten nicht nur "böse" Bakterien wie zum Beispiel Streptokokken, Stahylokokken. Salmonellen und andere schädliche Darmkeime, sie töten auch die „guten", lebensnotwendigen Bakterien, wie zum Beispiel das Bakterium E.coli im Dickdarm. Durch Umweltgifte, einseitige Ernährung, Cortison-Präparate oder jede Art chemischer Immunsuppression (Abwehrunterdrückung) - wie z. B. in der Rheuma- oder Krebstherapie - wird die körpereigene Abwehrkraft geschwächt. Auch diese Chance nutzen krankhafte Bakterien und Pilze und setzen sich im Magen-Darmkanal fest. Unangenehme Signale
Die ersten klassischen Symptome eines kranken Darmmilieus sind Verstopfung, Durchfall oder beides im Wechsel, Völlegefühl nach den Mahlzeiten, aufgetriebener Bauch mit vermehrten Blähungen. Nicht selten gehören ziehende Leibschmerzen, Darmkoliken, saures Aufstoßen und Mundgeruch zu den unangenehmen Begleiterscheinungen. Das Allgemeinbefinden ist schlecht, Müdigkeit, Übellaunigkeit, fehlender Antrieb sowie Infektanfälligkeit sind zusätzliche Symptome. Der naturheilkundlich orientierte Therapeut wird mit seiner Behandlung versuchen den „Vergiftungsprozess" zu stoppen und die Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten. Viel Flüssigkeit Der Patient nimmt neben reichlich Flüssigkeit (zwei bis drei Liter am Tag) enzymatische Stoffwechselpräparate zu sich, die aus Lactobakterien gewonnen werden und hochkonzentrierte, rechtsdrehende Milchsäure enthalten, zusätzlich noch Mineralstoffe und Vitamine. Weitere bewährte Werkzeuge der "Symbioselenkung" sind neben der Verordnung von Bakterienpräparaten die Colon-Hydro-Therapie (Darmspülungen), die Ernährungstherapie, Pflanzenheilkunde sowie die Homöopathie. Leider wird dem Organ Darm von der Medizin noch immer nicht die Beachtung geschenkt, die es eigentlich verdient. Er ist viel mehr als ein Transport- bzw. Ausscheidungsorgan, das lediglich den Speisebrei vom Magen bis zum Darmausgang befördert.Schon Paracelsus hatte erkannt, dass "im Darm der Tod oder das Leben sitzt".
Margarethe
Unser
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Ein
Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |