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Metamorphische Methode

oder Pränatale Therapie

 

 

Wir leben in einer Zeit, in der sich Menschen mit vorhandenen, nicht sichtbaren Energien immer mehr anfreunden; Energien, die auf die verschiedensten Weisen spürbar sind.
Auch im Bereich der Heilkunde sind im energetischen Bereich wirkende Therapien immer anerkannter, beliebter und gesuchter.
In der Pränatalen Therapie wird auf energetischer Ebene der persönlichen Lebensgrundlage (das ist: dem Lebensprinzip) jedes einzelnen Menschen Raum gegeben, in dem Maße der Stärke und Ausprägung zu arbeiten, wie es in eben diesem Moment im Einklang mit der zu behandelnden Person und ihrer Umwelt am zuträglichsten ist, ohne etwas vorwegzunehmen oder zu forcieren, wofür die „Zeit noch nicht reif“ ist.
Gerade in unserer jetzigen Zeit bemühen sich viele, sich möglichst schnell zu entwickeln, möglichst schnell „Mitgebrachtes aus vergangenen Leben“ aufzuarbeiten, was ja auch verständlich ist – aber aus geistiger Sicht gesehen eben verfrüht. Ein Fünftklässler z. B. würde üblicherweise an den Aufgaben der 10. Klasse verzweifeln. So sind Ungeduld und Erwartungen bei vielen Therapien oft sehr hoch, so dass manchmal ohne Bed-Achtsamkeit in energetischen Bereichen gearbeitet wird, ohne dass eben die Zeit dafür reif ist, und die Auswirkungen von solchen vorweggenommenen Erfahrungen zeigen sich oftmals viele Jahre später oder sind zum Teil so stark, dass der Patient kaum in der Lage ist, das Erlebte zu verarbeiten.
In der Metamorphischen Methode wird „einfach“ dem Leben Raum gegeben, zu wirken. Der Behandler ist ausschließlich der Katalysator, der sich während der Behandlung nicht bewusst mit den Problemen des „zu Be-Handelnden“ (im Wort selbst steckt ja, dass der eigentlich Handelnde der Patient selbst ist) beschäftigt, aber trotzdem ganz bei dem ist, was er gerade tut, also bei der Be-Handlung.
Grundlage der Pränatalen Therapie ist also, dass nichts „gewollt“ wird, nichts gedeutet wird; durch die Therapie wird einfach dem Leben Raum gegeben, sich voll zu entfalten, und sich der in dem Zeitraum der Inkarnationsvorbereitungen von Zeugung bis Geburt selbst gesetzten Schwierigkeiten und Barrieren, die sich dann im Leben in gewissen Verhaltensmustern widerspiegeln, gewahr zu werden. Ebenso diese zuzulassen, dass sie sich langsam, so wie es der Persönlichkeit entspricht, lockern und dann entweder nicht mehr notwendig sind, da durch das „Zulassen – sich einlassen“ ja schon der wichtigste Schritt getan ist, oder wo es nötig ist, diese selbst gewollten „Belastungen“ ins Bewusstsein treten und somit auf bewusster Ebene bearbeitet werden können.
Es ist also ein Weg für jene, die begierig sind, weiterzugehen und ihr Potential voll auszuschöpfen, ohne der Zeit vorauszueilen. Es geschieht also nur, wandelt sich nur so viel, wie ohne gewolltes Zutun zu eben dieser Zeit notwendig und gut ist.
Die Pränatale Therapie ist eine Methode, die geeignet ist für Menschen, die gerade erst beginnen, sich selbst kennenzulernen, als „sanfter Einstieg“, aber auch für jene, die schon viel an sich gearbeitet haben; um der eigenen Lebensführung Raum zu geben, das Erfahrene langsam, im Einklang mit dem eigenen Sein, in Seele und Körper zu integrieren.

WIE GESTALTET SICH NUN DIE BEHANDLUNG?!

Am menschlichen, Körper gibt es die verschiedensten Reflexzonenbereiche. So ist der ganze Körper widergespiegelt in den Händen, Füßen, Ohren, Zunge ... Mittels einer Massage an einer dieser Reflexzonen wird durch die entsprechende Rückkopplung an eben dem jeweiligen Organ ein Reiz ausgelöst, und damit das Gleichgewicht und die eventuell eingeschränkte Funktionsfähigkeit wiederhergestellt. Je nach Massagetechnik findet die Wirkung zuerst auf rein körperlicher Ebene statt und wirkt von dort auf das Energiefeld des Menschen (Fußreflexzonenbehandlung) oder die Wirkung/Wandlung findet von vornherein im energetischen Bereich statt und der Körper zieht dann als Spiegel der Seele nach (Metamorphosische Methode).
Bleibt man zur Veranschaulichung bei den Füßen, so spiegeln die Zehen den Kopfbereich mit Gehirn und dem was hier dazugehört, die Sohlen die inneren Organe, die Fersen den unteren Körperteil einschließlich der Fortpflanzungsorgane. Von der Knochenkante des Großzehengelenks bis zum Fersenbein, an der Innenseite der Füße, verläuft das Rückgrat. Die oberen Ecken des Großzehennagels reflektieren die Zirbeldrüse, die unteren die Hypophyse.
Der Beckengürtel erstreckt sich quer über den Fußrücken vom Unterrand des äußeren bis zum Unterrand des inneren Fußknöchels. In der Pränatalen Therapie ist einmal der Bereich der Wirbelsäule wichtig. Da das Becken die Grundlage jeder Bewegung ist, wie es in Taiji, Aikido ... gelehrt wird, so ist zudem auch dieser Bereich von großer Bedeutung. Diese zu behandelnden Zonen entsprechen den Bereichen der intrauterinen Reifungsphase von der Empfängnis bis zur Geburt (also die Zeit, in der, wie vorhin schon angesprochen, die ganze „Lebensplanung“ in die Körperlichkeit gebracht wird), und auch bis zur „geistigen Geburt“. Dies ist der Zeitpunkt, zu dem sich die Fontanelle schließt. Man kann diese Bereiche mit folgendem Bild vergleichen: die Phase, in der man sein Leben plant, entspricht der Vorempfängnis; das Einrichten der Gegebenheiten und Hindernisse auf dem Weg ist die Reifezeit in der Gebärmutter, und mit der Geburt beginnt die Umsetzung der Idee und die Begegnung mit den Gegebenheiten und Hindernissen, die man sich selbst für dieses Leben zurechtgelegt hat. Die Phase zwischen Empfängnis und Geburt wird in der Metamorphischen Methode unterteilt in

- Nachempfängnis: legt alle gefühlsmäßigen Einflüsse fest, mit denen wir uns hier auseinandersetzen wollen;
- Phase der beginnenden Bewegung: wendet sich dem Bewusstsein, dem Außen, zu, der „Welt um uns herum“;
- Vorgeburtliche Phase: hier werden Vorbereitungen zum Handeln getroffen, die in der Geburt ihr Ziel finden und auch die Grundlage zum späteren, Handeln im Leben legen.
Da in unserem Leben Denken, Handeln und Bewegung (Voranschreiten im Leben) wichtig sind, vor allem in Bezug zueinander, gesteuert von der persönlichen Lebensenergie, werden in der Metamorphischen Methode die entsprechenden Zonen
- an den Füßen: stehend für die Bewegung, das Voranschreiten
- an den Händen: analog für die Handlungen
- am Kopf: für das Denken behandelt, um eine Übereinstimmung der Gedankenwelt, des Handelns, und des Voranschreitens zu gewährleisten.

Die jeweiligen Zonen werden mit ganz sanften Streichel- bzw. Klopfbewegungen oder, wenn der Körper es anbietet, auch nur mit sanfter Berührung, im Energiefeld entlang der Zonen bearbeitet, beginnend an den Füßen, endend am Kopf. Dabei kommt es bei der Auflockerung der sich im Laufe der Zeit festgefahrenen Gefüge oft zu Reaktionen bei Patient oder Behandler (da ja zum Zeitpunkt der Massage beide in direkter Verbindung stehen), die sich in Gluckern in den Därmen, Rülpsen, Blähungen etc. ausdrücken können. Diese sollten auf keinen Fall unterdrückt werden, sondern dürfen als positiv bewertet werden, da sie ein Zeichen dafür sind, dass gestaute Energien und somit gestaute Körpersäfte wieder zu fließen beginnen.
Die Metamorphische Methode dient dazu, alle Planungen, alle Hindernisse auch so zu bewältigen, wie wir es uns vorgenommen haben; uns nicht in den Hindernissen zu verstricken, sondern aus den Erlebnissen und Erfahrungen den größtmöglichen Nutzen zu ziehen, indem wir unser ganzes uns mögliches Potential entfalten. Sie kann die Kraft, die in uns steckt, zum Wirken bringen, um unsere Fähigkeiten voll zu entwickeln durch sanfte Berührung an den Punkten, die unsere Entwicklung vom Zeitpunkt der Planung unseres, Erdenlebens bis zum Zeitpunkt der Geburt bestimmen.
Die Metamorphische Methode ist eine ideale Möglichkeit, wenn man in anderen Therapien hängt oder „festgefahren“ ist, auf ungezwungene (im wahrsten Sinne des Wortes) Weise der Lebenskraft Raum zu geben, sich zu sortieren und zu entfalten. Oder eben einfach zur Ruhe zu kommen, Erfahrenes in das Leben zu integrieren; oder auch als „Einstieg“ für jene, die beginnen wollen, ihr Leben bewusster zugestalten.
Man kann die Pränatale Therapie sehr gut mit anderen Therapien wie Homöopathie, Kinesiologie, Bachblüten, kombinieren und somit auch als sinnvolle Ergänzung zu diesen betrachten. Leider findet dieser schöne Weg zur Entfaltung und Ausprägung des eigenen Menschseins in unserer Zeit viel zu wenig Beachtung, da das, was geschieht, nicht „spektakulär“ ist, sondern sich die Zeit nimmt und lässt, die das Leben eben benötigt.
Da die Metamorphische Methode aber eine wundervolle Möglichkeit bietet, alle mitgebrachten Anlagen voll zu entfalten, ist zu hoffen, dass sie doch im Laufe der Zeit, immer mehr Eingang in die Persönlichkeitsentwicklung findet.

Kontakt:

Heidi Pohl (Heilpraktikerin)
Alte Poststr. 18
97348 Markt Einersheim
Tel.: 093 26/901 87

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Copyright Dieter Schmitt

 

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.