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Die acht Zuckerstoffe von Irmgard Maria Gräf
Zucker? Zucker macht dick, hyperaktiv und krank. Stimmt das? Mit einem Zucker beginnt unser Leben, da Zuckerstoffe über die Befruchtung einer Eizelle entscheiden. Wenn ein Spermium diese eine reife Eizelle trifft, beschnuppern sich die beiden, prüfen sozusagen, ob die „Chemie“ stimmt. Erst wenn das Spermium die gleiche Zuckerkombination auf den Rezeptoren der reifen Eizelle findet, dann dockt es an dieser Stelle an und gibt seine DNS – (genetische) Information – in die Eizelle. Kaum befruchtet, beginnen sich die Zellen zu teilen. Wir sprechen vom Wunder des Lebens. Was sind Zuckerstoffe? Zuckerstoffe werden auch Glykonährstoffe genannt. Das Wort „Glyko“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „süß“. Glykonährstoffe gehören korrekterweise zu den Kohlenhydraten und werden als eigene Klasse von Vitalstoffen bezeichnet. In der Natur kommen 200 Kohlenhydrate vor, während Forscher lediglich acht dieser Kohlenhydrate im menschlichen Organismus identifizierten. Diese finden sich als Zuckerstoffe auf den menschlichen Zelloberflächen und dienen der Kommunikation. Die Wissenschaftler der Königlichen Gesellschaft für Medizin (RSM, Royal Society of Medicine) in London erklärten im Jahr 2 000 Glykonährstoffe als „von vitaler Bedeutung für korrekte Kommunikation von Zellen, Membranen, Enzymen, Antikörpern, Hormonen, Bindungen, Signalen in allen biologischen Systemen“. Diese acht Glykonährstoffe sind für einen korrekten Kommunikationsablauf essentiell und heißen: Glukose, Galaktose, Mannose, Fukose, Xylose, N-Azetylglukosamin, N-Azetylgalaktosamin, und N-Azetylneuraminsäure (auch NANA oder Sial-Säure genannt). Weltweite Studienergebnisse Glukose Mannose Galaktose Fukose Xylose N-Azetylneuraminsäure N – Azetylglukosamin Information ist alles. Warum müssen Zellen kommunizieren? Zellen kommunizieren, um alle Funktionen des Lebens zielgerichtet durchführen zu können, damit es dem gesamten Organismus einfach gut geht. Bei Zellen geht es um: Wie kommunizieren Zellen? Zur Verdeutlichung kann man sich die molekulare Kommunikationssprache (Code) wie unsere eigene geschriebene Sprache vorstellen.
So wie diese vier verschiedenen Formen zu vielen verschiedenen Buchstaben und diese wiederum zu Tausenden von Wörtern kombiniert werden können, kombinieren sich die verschiedenen Glykonährstoffmoleküle in unserem Körper zu vielen „Wörtern“ der Zellerkennung und bilden das umfangreiche Vokabular der Zellen.
So signalisiert die Zelle ihre Basis-Bedürfnisse:
Reinige mich. Schau mich an. Ist in dieser Kommunikation nur eine Form fehlerhaft (hier z. B. fehlt der lila Querstrich), kann dies zu Missverständnissen und folglich fehlerhaften Aktivitäten führen. Wie acht Zuckerstoffe das Betriebssystem garantieren Wir werden mit einem intakten Kommunikationssystem und den dazugehörenden Zuckerstoffen geboren. Der Körper ist darauf angewiesen, dass wir Zuckerstoffe über die Nahrung aufnehmen. Für den Fall, dass das einmal nicht so in der Fülle geschieht, setzt ein Notfallprogramm ein. Der Körper baut Glukose in die restlichen Zuckerstoffe um. Nur so funktionieren die ca. 600 Mrd. Zellen in einem komplexen Organismus. Zuckerstoffe halten max. 10 Tage die Kommunikation der Zelle aufrecht. Ein Mangel an diesen natürlichen Substanzen führt zu Störungen des Wohlbefindens. Stellen wir uns vor, jeder Mensch auf diesem Planeten würde ein Handy besitzen. Theoretisch könnten wir hiermit mit jedem Menschen kommunizieren und jegliche Nachricht übermitteln, ob es sich um eine Arbeitsanleitung handelt, oder um eine freundliche Nachfrage bis zu einem bevorstehenden Angriff – weil wir kommunizieren können. Dazu gehören ein funktionierendes Handy, ein korrektes Netz und die individuelle Telefonnummer der Person. Erst mit der richtigen Nummer erreichen wir den korrespondierenden Empfänger, wir können die Stimmung, die Dringlichkeit und die Anfrage erfassen; wir können empfangen und senden. Im menschlichen Körper stellen die Zuckerstoffe die Nummer oder den Code dar. Solange die richtigen Zuckerstoffe auf dem Rezeptor (wie die Telefonnummer für das Handy) angebracht sind, so lange klappt der Erkennungs-, Funktions- und Abwehrvorgang. Zuckerstoffe sind eine Nahrungsklasse für sich, daher weder Vitaminen, Mineralien, Proteinen, Fetten, Heilpflanzen, Hormonen, homöopathischen Essenzen oder Enzymen zuzuordnen. Die Natur ist perfekt. Wo kommen Die Natur stellt uns alle Lebensstoffe zur Verfügung – vom ersten Moment unseres Lebens an bis weit in ein schönes Alter hinein. Mit der Muttermilch beginnt die Lebensnahrung. Wie kein anderes Lebensmittel in der Natur enthält die Muttermilch fünf der wichtigsten Glykonährstoffe. Muttermilch ist wichtig für den Aufbau eines starken Immunsystems, für Gehirnentwicklung, Knochenwachstum, Wundheilung, stabiles Nervensystem, Feinmotorik und Lebensperspektive. Glykonährstoffe waren früher in vielfältiger Form Teil der täglichen Nahrung. Die Menschen aßen rohe Wurzeln, Pilze, Hülsenfrüchte, Getreide, schlürften frische Säfte und kauten Baumharze. Die Natur beschenkt uns mit Pflanzen, die reich an gesunden Zuckerstoffen sind, wie frische Pilze, Knoblauch, Kokosnussfleisch, Sellerie, Kastanien, Tomaten, Bohnen, Feigen, Erbsen, Amaranth, Baumsirup, Yamswurzel, Manniok und Ähnliches – reif geerntet und roh verzehrt natürlich. Viele schon im Altertum bekannte Heilpflanzen enthalten Zuckerstoffe. So ist z. B. die signifikante Wirkkomponente in der Aloe- vera-Pflanze ein Komplex aus Glykonährstoffen – vorrangig Mannose. Im rohen Zustand, sonnengereift und frisch aus dem Garten, ist der Zuckerstoffgehalt am höchsten. Jede Verarbeitung reduziert den Nährwert gravierend. Hochwertige Glykonährstoffe finden sich auch in Fleisch und Fisch, allerdings nur, wenn Fleisch und Fisch roh verzehrt werden. Der Körper ist von Natur aus so angelegt, dass er sich selbst aufbauen, regenerieren, reparieren, schützen und verteidigen kann, wenn er die seiner Natur entsprechenden Bausteine bekommt. Glykonährstoffe sind solche „Bausteine“. Die Natur stellt sie uns perfekt zur Verfügung. So bleibt nur eine Frage, die sich ein jeder selbst beantworten muss: „Was gebe ich meinem Körper, um Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden für ein langes Leben zu erhalten oder zu stabilisieren?“ Glykonährstoffe aus natürlichen Quellen gewonnen, geben dem heutigen, geforderten Menschen wertvolle Hilfe. Es gibt in Deutschland inzwischen Glykonährstoffe natürlichen Ursprungs als Nahrungsergänzungsmittel in höchster Qualität in Pulver-, Kapsel- und Tablettenform. Eine dynamische Zell-zu-Zell-Kommunikation sorgt dafür, Das Wissen um die Glykonährstoffe gibt Hoffnung auf gesunde Kinder, stabile, lang anhaltende Gesundheit, Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter und natürliche Lebensqualität. Acht Zuckerstoffe sind die lebenswichtigen süßen Werkzeuge des Körpers Die Autorin:
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |