|
Gesundheit ganzheitlich Bewegung
Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass ein Körper äußerlich gut aussieht, aber innerlich schmerzt, ausgelaugt, leer und verarmt ist. Diesen Zustand allein auf die falsche Ernährung zurückzuführen, könnte ein fataler Irrtum sein. Ein Blick in die ganzheitliche menschliche Natur zeigt uns wirkungsvolle Lösungsmöglichkeiten. Körperliche Bewegung Wenn es darum geht, unser allgemeines Wohlbefinden auf natürliche Art und Weise zu fördern, dann darf eine regelmäßige Bewegung – verbunden mit gezielter Nahrungsaufnahme – nicht fehlen. Vergleichsstudien belegen, dass „die Heilkraft der Bewegung“ weitaus wirksamer sein kann, als teure Medikamente bzw. Hightech-Medizin. Nicht nur kranke Menschen profitieren von regelmäßiger Bewegung, sondern ebenso Gesunde: Körperliche und geistige Ertüchtigung lässt im Gehirn neue Nervenzellen entstehen, die das Leben verlängern können. Balanceübungen – es muss ja nicht gleich ein Kopfstand sein – bringen unser Kleinhirn dazu, Muskeln und Reflexe zu koordinieren, um das Gleichgewicht halten zu können. Wer solche Übungen ohne größeren Aufwand beherrscht, lässt auf ein leistungsfähiges Gehirn schließen. Bewegung bringt eine gestörte Hirnchemie auf natürliche
Weise ins Gleichgewicht. Wurde bisher nur teilweise Bewegung von Ärzten
zur Vorbeugung angeregt, so gilt diese heute in Fachkreisen auch
dann als wichtig – und teilweise als lebensnotwendig, wenn
man schon längst krank ist. Wohl dosierte, gezielte Bewegungsabläufe
stärken nicht nur den Körper, sondern auch das (Körper-)Bewusstsein
und lassen gesundmachende Zellen wachsen, um Krankheitsverläufe
besser in den Griff zu bekommen. Ideal wären täglich 30
Minuten Bewegung an frischer Luft, bei Wind und Wetter. So kann man
auch diversen Missstimmungen wie z. B. Depressionen, Missmut,
Pessimismus entgegenwirken. So hilft Bewegung unserer Gesundheit Viele unserer heute so genannten Zivilisationskrankheiten
könnten
wir durch täglich 30 Minuten Bewegung, wie z. B. Radfahren,
Walking, Schwimmen oder gemäßigtes Joggen, verhindern.
Somit ist regelmäßige Bewegung in den Augen der Evolutionsmediziner
keinesfalls eine nützliche Zugabe, um unsere Gesundheit zu verbessern,
sondern für eine normale Funktion unseres Körpers zwingend
notwendig. Extremer Bewegungsmangel, wie z. B. drei Wochen Krankheit
mit Bettlägerigkeit, reduziert die Fähigkeit des Körpers,
Sauerstoff aufzunehmen, drastisch. Auch die Herztätigkeit und
-muskeln bauen erheblich ab. Generell reduziert sich die Muskelmasse
und wird durch Fett ersetzt. Da dieser schleichende Verlust der körperlichen
Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter (ab dem 50. Lebensjahr)
häufiger auftritt, spricht man gerne von einer natürlichen
Folge des Älterwerdens. Ein fataler Irrtum: Regelmäßige
Beanspruchung der Muskeln bremst den Kräfteverfall deutlich.
Gerade ältere Menschen bauen so Muskelmasse wieder auf, werden
kräftiger, trittsicherer und kommen beim Laufen schneller voran. Inwieweit regelmäßige Bewegung (Joggen, Nordic Walking, schnelles Spazierengehen), richtige Ernährung (überwiegend biologisches Obst und Gemüse, am besten roh) und ein eiserner Wille Krankheiten wie z. B. Krebs besiegen kann, zeigte uns in den vergangenen Jahren der bekannte Radfahrer und siebenmalige Tour de France-Gewinner Lance Amstrong. Er ist der lebende Beweis, dass die drei genannten Dinge das Überleben eines Krebspatienten verlängern können. Wer weiß, was man mit Bewegung und biologischer Rohkost noch alles bewirken kann ... Man vermutet, dass ausgewogene Bewegung bei folgenden Leiden hilfreich
ist: Ideales Joggen – Man sollte generell nur joggen, wenn man
fit ist. Sobald körperliche
Symptome wie Schnupfen oder Krankheitsgefühle vorhanden sind,
aussetzen. Wer seine Muskulatur aufbauen will, kann
dies nur durch regelmäßiges
Training erreichen. Dabei sollte mindestens dreimal wöchentlich
gezielt trainiert werden.
So wichtig eine ausgewogene und regelmäßige Bewegung
für die Muskulatur und unseren Körper ist, ist diese ebenso
wichtig für unser Gehirn, zum einen körperlicher Natur
und zum anderen geistiger, um neue Nervenzellen sprießen zu
lassen. Dazu ist es notwendig, dem Gehirn immer neue Herausforderungen
zu stellen, um die Neuronen-Produktion anzuregen. Wie so oft in der
Forschung müssen erst einmal Tiere herhalten, um für den
Menschen neue und wichtige Erkenntnisse zu erhalten. Gibt es geistige
Herausforderungen, dann reifen die neuen Gehirnzellen zu richtig
aktiven Zellen heran, getreu dem Motto: neue Nervenzellen für
neue Erinnerungen. Somit entwickelt unser Gehirn ein Leben lang neue
Zellen und Neuronen, die umso funktionstüchtiger sind, je mehr
Lernreize ihnen geboten werden. Die Umgebung der Zelle spielt dabei
eine genauso wichtige Rolle, was von der Wissenschaft noch unterschätzt
wird. Alzheimer und Depression ade, denn eine richtige, geistig aktive
Lebensführung regt ständig die neu gebildeten Nervenzellen
an, was wir als geistigen Jungbrunnen bezeichnen können. Somit
ist es nicht mehr den Genen überlassen, sondern uns selbst,
ob wir bis ins Alter geistig fit sind. Bleiben wir geistig inaktiv,
gehen die neu gebildeten Nervenzellen sehr schnell wieder zu Grunde. Da wir unser Gehirn wie ein Organ betrachten können, benötigt dieses wie auch der ganze Körper die entsprechende Flüssigkeitsmenge, um seinen Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Mangelhafte Blutzufuhr und Sauerstoffmangel – z. B. auf Grund von Wassermangel – reduziert die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Verwirrtheitszustände sind überdeutliche Anzeichen von Wassermangel, wie wir nachfolgend erkennen können. 3 % führt zum Rückgang der
Speichel- und Harnproduktion; Der Verlust des Durstgefühls, da es teilweise mit Hunger verwechselt wird, tut ein Weiteres dazu. Kau- und Schluckbeschwerden oder eine nicht richtig sitzende Zahnprothese führen bei älteren Menschen sehr schnell zu Mangelerscheinungen. Osteoporose ist ein typisches Beispiel dafür, weil weniger Mineralsalze eingelagert werden und sich somit die Knochenmasse verändert. Als Folge können Knochen porös werden. Im fortgeschrittenen Alter kann die Knochenmasse nicht mehr aufgebaut, sondern lediglich durch regelmäßige Bewegung der Abbau verlangsamt werden. Bewegung und gesunde Lebensmittel verhelfen zu einem gesunden, langen Leben, was uns durch alte Menschen im Fernosten bestätigt wird. Allerdings wird dort überwiegend frisches Obst und Gemüse gegessen. Brot und Milchprodukte fehlen vollkommen auf dem Speiseplan. Unsere Denkkraft können wir z. B. durch Puzzles, Lesen, Kartenspielen, Handarbeit, einen interessanten Job oder ein Hobby erhalten. Ich persönlich lese sehr gerne regelmäßig ein Buch oder einen Artikel verkehrt herum, da hierbei neue Bereiche im Gehirn aktiviert werden. Wie allseits bekannt sein dürfte, wird die Denkkraft z. B. durch Alkoholismus, Nikotinsucht oder Drogen zerstört. Unser Erinnerungsvermögen steigern wir durch Gefühle, während wir etwas erleben, oder das intensive Gefühl, dass etwas „wichtig ist“. Seelische Bewegung (Spiritualität) Die beiden vorab genannten Methoden, um sich geistig und körperlich fit zu halten, funktionieren aber nur, wenn der dritte Aspekt, die Spiritualität, ebenso mit berücksichtigt wird. Gelebte Spiritualität ist nichts anderes, als dass der Geist in der Materie lebt. Zuerst ist die Idee, dann der Gedanke, anschließend folgt die Verwirklichung/Manifestation oder die Umsetzung in die Tat. Wenn jedoch seelisch eine Blockade besteht, dann nutzt alle Bewegung oder die gute Ernährung nur die Hälfte, wenn überhaupt. Hier wird deutlich, dass der Mensch ein ganzheitliches Wesen ist, das aus der Dreiheit Körper, Geist und Seele besteht. Um erfolgreich zu sein, müssen wir auch hier ansetzen. Aus der Physik wissen wir, dass die Materie
aus Energie besteht, tief dimensional ist, dass die meisten Menschen
sie gar nicht bewusst spüren können. Diese „unbewusste“ Energie verstehen
bedeutet für mich, zu wissen, wo sie herkommt und wie sie auf
die Materie wirkt. Um diese Energie in unserem Leben nutzen zu können,
ist gewisses spirituelles Wissen elementar. Wer sich diese Energie
in der Materie zu Nutze macht, erlebt sich nicht als Opfer unseres
Daseins bzw. des materiellen Energieflusses. Er fließt mit
ihr und bestimmt gleichzeitig, wohin es geht. Er weiß genau,
wo er mit zu fließen hat, mit wem, wie und zu welchem Zeitpunkt.
Er ist ein Bewusster, der seinen Energiefluss lenkt, und nicht jemand,
der ahnungslos durch das Leben geht und diese Energie ungenutzt fließen
lässt. Der Mensch besitzt ein spirituelles Wesen auch als Gegenpol – sozusagen zum Ausgleich – für sein materielles Wesen. Mit Spiritualität verbinde ich auch Fragen und Weiterentwicklung nach den „nicht materiellen“ Dingen im Leben. Dazu gehört z. B. Glaube, Religion, Leben nach dem Tod, Sinn und Zweck unseres Daseins. In diesem Bereich sollten wir lernen, auf unsere „innere“ Stimme zu hören, um die für uns scheinbar „unverständlichen“ Ereignisse besser verstehen und akzeptieren zu können. Vielleicht entwickelt der eine oder andere so eine größere Toleranz gegenüber z. B. anderer Religionen. Die unterschiedlichen Religionen sind wichtig, damit jeder Mensch für sich – auf seine Art und Weise – seine Rückbindung (Re-ligio) zu seiner Göttlichkeit herstellen kann, um sich so wieder an seinen göttlichen Ursprung zu erinnern. Fazit: Die richtige Mischung aus ausgewogener Bewegung, gesunder Ernährung (idealer Weise biologische Rohkost), richtiger und ausreichender Flüssigkeitsaufnahme (gutes Wasser) und positiver Gedankeneinstellung mit offenem Bewusstsein (Spiritualität) ermöglicht uns, bis ins hohe Alter körperlich, geistig und seelisch fit zu bleiben. Ob es allerdings in der heutigen Zeit wünschenswert ist, länger als seine eigenen Kinder zu leben, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Hilfreich ist es auf jeden Fall, bis ins hohe Alter ohne Alzheimer oder anderen Krankheiten bzw. körperlichen Leiden verbringen zu können. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall, auf Körper, Geist und Seele gleichermaßen zu achten. Besuchen Sie den Autor auf dem Dorn-Kongress am 27. + 28.10.2007, Stand 32
Der Autor: Weitere Informationen zum Thema Wasser finden Sie auch auf der Internetseite:
Kontakt: |
||
Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |