zurück

 

Gesundheit ganzheitlich

Bewegung
für Körper, Geist und Seele!

von Dieter Schmitt

zum Ende

 

Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass ein Körper äußerlich gut aussieht, aber innerlich schmerzt, ausgelaugt, leer und verarmt ist. Diesen Zustand allein auf die falsche Ernährung zurückzuführen, könnte ein fataler Irrtum sein. Ein Blick in die ganzheitliche menschliche Natur zeigt uns wirkungsvolle Lösungsmöglichkeiten.

Körperliche Bewegung

Wenn es darum geht, unser allgemeines Wohlbefinden auf natürliche Art und Weise zu fördern, dann darf eine regelmäßige Bewegung – verbunden mit gezielter Nahrungsaufnahme – nicht fehlen. Vergleichsstudien belegen, dass „die Heilkraft der Bewegung“ weitaus wirksamer sein kann, als teure Medikamente bzw. Hightech-Medizin. Nicht nur kranke Menschen profitieren von regelmäßiger Bewegung, sondern ebenso Gesunde: Körperliche und geistige Ertüchtigung lässt im Gehirn neue Nervenzellen entstehen, die das Leben verlängern können. Balanceübungen – es muss ja nicht gleich ein Kopfstand sein – bringen unser Kleinhirn dazu, Muskeln und Reflexe zu koordinieren, um das Gleichgewicht halten zu können. Wer solche Übungen ohne größeren Aufwand beherrscht, lässt auf ein leistungsfähiges Gehirn schließen.

Bewegung bringt eine gestörte Hirnchemie auf natürliche Weise ins Gleichgewicht. Wurde bisher nur teilweise Bewegung von Ärzten zur Vorbeugung angeregt, so gilt diese heute in Fachkreisen auch dann als wichtig – und teilweise als lebensnotwendig, wenn man schon längst krank ist. Wohl dosierte, gezielte Bewegungsabläufe stärken nicht nur den Körper, sondern auch das (Körper-)Bewusstsein und lassen gesundmachende Zellen wachsen, um Krankheitsverläufe besser in den Griff zu bekommen. Ideal wären täglich 30 Minuten Bewegung an frischer Luft, bei Wind und Wetter. So kann man auch diversen Missstimmungen wie z. B. Depressionen, Missmut, Pessimismus entgegenwirken.
Für viele Ärzte ist ein Umdenken angesagt, da diese ihren Patienten z. B. bei Stoffwechselerkrankungen, Gelenkverschleiß oder Herzmuskelschwäche dosierte Bewegungen verordnen sollten. Eine Übersichtsstudie beweist, dass Sport bei stabiler chronischer Herzinsuffizienz einem Drittel der Betroffenen hilft, wahrscheinlich nicht daran sterben zu müssen.
Häufig werden fälschlicherweise Krebspatienten immer noch zu Untätigkeit angehalten, da man bisher davon ausging, dass diese so die Strapazen der Behandlung besser kompensieren könnten. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.
Es ist mittlerweile unumstritten, dass die richtige Bewegung unsere körpereigene Immunabwehr stärkt und somit die individuelle Lebensqualität anhebt. Bei schwer wiegenderen Krankheiten ist es jedoch nach wie vor empfehlenswert, dies unter Aufsicht eines Arztes zu tun.
Genauso förderlich wie die Bewegung ist – umso schädlicher ist das Gegenteil – die Inaktivität. Davon betroffen sind viele Büroangestellte, die den ganzen Tag überwiegend sitzend verbringen und so mangels Bewegung langsam die Muskelkraft verlieren, wenn nicht für den entsprechenden Ausgleich gesorgt wird. Ungefähr ein Drittel der Betroffenen läuft so Gefahr, dem Tode früher ins Auge blicken zu müssen, ebenso wie Raucher.
Evolutionsmediziner gehen immer noch davon aus, dass unser Unterbewusstsein noch als Jäger und Sammler programmiert ist. In der Steinzeit waren wir Menschen täglich damit beschäftigt, uns körperlich anzustrengen, wenn es darum ging, Nahrung aufzutreiben, unsere Unterkunft zu sichern oder vor wilden Tieren zu flüchten. Diese Informationen sind nach wie vor in unseren Genen enthalten, was dazu führt, dass Menschen bei entsprechender Inaktivität früher oder später darunter leiden, so wie es in der Steinzeit die Schwächeren auch schon erwischte, wie es in der Natur auch heute noch so ist. Überlebende vererben somit automatisch das biologische Rüstzeug (= Bewegung) an ihre Nachkommen weiter. Das Ganze funktioniert jedoch nur so lange, wie sich der Mensch auch täglich die benötigte Bewegung verschafft.
Bewegungsmangel lässt unsere biochemischen Kreisläufe stocken, wodurch sich wiederum Blutfette vermehren und sich Gallensteine bilden können. Dem Ganzen tritt man immer häufiger operativ entgegen. Ebenso leidet die Verdauung durch Bewegungsmangel, indem diese zögerlicher abläuft, wodurch der Zeitraum verlängert wird, in dem z. B. krebsauslösende Stoffe im Körper verbleiben, die wir über die Nahrung aufgenommen haben. Somit steigt das Risiko auf Dickdarmkrebs.

So hilft Bewegung unserer Gesundheit

Viele unserer heute so genannten Zivilisationskrankheiten könnten wir durch täglich 30 Minuten Bewegung, wie z. B. Radfahren, Walking, Schwimmen oder gemäßigtes Joggen, verhindern. Somit ist regelmäßige Bewegung in den Augen der Evolutionsmediziner keinesfalls eine nützliche Zugabe, um unsere Gesundheit zu verbessern, sondern für eine normale Funktion unseres Körpers zwingend notwendig.
Betrachtet man unter dem eben genannten Gesichtspunkt unsere gesundheitliche Entwicklung im Alter, so erscheint diese in einem anderen Licht: Was häufig als Alterungsprozess abgetan wird, könnte die Folge jahrelanger körperlicher Inaktivität sein.
Somit gibt es nur einen körperlichen Jungbrunnen. Wer daran teilhaben will, der muss sich also anstrengen/bewegen. Daraus ergibt sich: Regelmäßige körperliche Aktivität reduziert den biologischen Alterungsprozess. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wir altern nicht chronologisch, sondern biologisch. Somit steht fest, dass tägliche körperliche Bewegung das Risiko für z. B. Herz-Kreislauf-Beschwerden, Depressionen, Fettleibigkeit, Schlaganfall oder Brust- und Darmkrebs mindert. Diabetes Typ 2 kann man mit regelmäßiger, täglicher Bewegung ebenso entgegenwirken.
Ein Freibrief ist die tägliche Bewegung jedoch nicht, da viele andere Faktoren mitwirken. Physiologen halten selbst bei chronischen Krankheiten regelmäßige Bewegung wirkungsvoller als sämtliche Diäten. Selbst wer nicht unbedingt während der täglichen Übungseinheiten abnimmt, tut etwas Gutes für seinen Körper, da beispielsweise fettleibige Menschen so einem Infarkt oder Herzleiden vorbeugen können.
Sich nur deshalb zu bewegen, um abzunehmen, funktioniert meist nur bedingt, da der Versuch, das physische Körpergewicht zu reduzieren, das Pferd von hinten aufzäumt. Ihr Körper bildet seine Form nicht aus dem, was Sie essen oder wie Sie trainieren, sondern durch die Einstellung, die Sie ihm gegenüber haben. Verbessern Sie das Bild über sich selbst, reduzieren sich parallel innere Spannungen, und der Körper kann ohne schlechtes Gewissen abnehmen. So beeinflussen Sie Ihren Körper durch Ihre geistige Einstellung. Gerade durch diese Veränderung im Denken, welche die körperliche Veränderung = Abnehmen nach sich zieht, wird der Erfolg auch dauerhaft sein.

Extremer Bewegungsmangel, wie z. B. drei Wochen Krankheit mit Bettlägerigkeit, reduziert die Fähigkeit des Körpers, Sauerstoff aufzunehmen, drastisch. Auch die Herztätigkeit und -muskeln bauen erheblich ab. Generell reduziert sich die Muskelmasse und wird durch Fett ersetzt. Da dieser schleichende Verlust der körperlichen Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter (ab dem 50. Lebensjahr) häufiger auftritt, spricht man gerne von einer natürlichen Folge des Älterwerdens. Ein fataler Irrtum: Regelmäßige Beanspruchung der Muskeln bremst den Kräfteverfall deutlich. Gerade ältere Menschen bauen so Muskelmasse wieder auf, werden kräftiger, trittsicherer und kommen beim Laufen schneller voran.
Kraft und Koordinationstraining in Verbindung mit den richtigen Vitaminen, der richtigen Ernährung schützen unsere Knochen besser vor Brüchen, da sich dadurch die Knochendichte erhöht. Im Alter sind dies vor allem Hüftbrüche.
Bei Kreuzschmerzen oder rheumatischen Kniegelenken ist Bewegung ein wichtiger Bestandteil, um die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. So können in einer immer älter werdenden Gesellschaft Krankheiten – die sich auf mangelnde Bewegung zurückführen lassen – vermieden und mehr Gesundheit erreicht werden.
Sportliche Muskelaktivitäten wie z. B. Spazierengehen, Radfahren erhöhen im Körper die Enzyme, die freie Radikale neutralisieren. So wird die Vernichtung von Sauerstoffradikalen reduziert, die normalerweise den Herzmuskel, wie auch die Pumpleistung des Herzens, schädigen. Richtige Bewegung lässt auch unser Blut zügiger durch unsere Adern fließen, was letztendlich durch verschiedene Reaktionen dehnbarere Blutgefäße ermög-licht. Somit reduziert man die Verkalkung seiner Gefäße. Bewegung reguliert nicht nur die biochemischen Kreisläufe im Körper, sondern fördert ebenso das Wachstum neuer Zellen, was Organen, Gewebe und unserem Gehirn zugute kommt. So kann auch das Alzheimer-Risiko gesenkt werden. So gesehen ist es also nie zu spät, mit der richtigen Bewegung anzufangen. Im höheren Alter lässt man es beim Wandern, Schwimmen, Krafttraining oder beim Aerobic etwas ruhiger angehen, getreu dem Motto: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

Inwieweit regelmäßige Bewegung (Joggen, Nordic Walking, schnelles Spazierengehen), richtige Ernährung (überwiegend biologisches Obst und Gemüse, am besten roh) und ein eiserner Wille Krankheiten wie z. B. Krebs besiegen kann, zeigte uns in den vergangenen Jahren der bekannte Radfahrer und siebenmalige Tour de France-Gewinner Lance Amstrong. Er ist der lebende Beweis, dass die drei genannten Dinge das Überleben eines Krebspatienten verlängern können. Wer weiß, was man mit Bewegung und biologischer Rohkost noch alles bewirken kann ...

Man vermutet, dass ausgewogene Bewegung bei folgenden Leiden hilfreich ist:
Kreuzschmerzen, rheumatischer Verschleiß im Knie, Brust- und Darmkrebs, Herzerkrankungen, Depressionen, Alzheimer/Demenz, Muskelschwund, Gebrechlichkeit im Alter, Diabetes Typ 2, Bewegung und Koordinationstraining beugt Knochenbrüchen vor.

Ideales Joggen –
so könnte es aussehen

Man sollte generell nur joggen, wenn man fit ist. Sobald körperliche Symptome wie Schnupfen oder Krankheitsgefühle vorhanden sind, aussetzen.
- vor dem Joggen: Energie tanken, in Form von frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften oder spezieller Früchte
- leichte Aufwärmübungen
- ideal wäre es auch, bei längerem Joggen ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen
- synchrone Bewegungsabläufe von Armbewegung und Atmung beim Joggen
- variieren des Tempos (kurze oder lange Schritte, Zwischensprint, bergauf und bergab)
- aufrechte Körperhaltung
- Gedanken sind im „Hier und Jetzt“
- zurückgelegte Lauf-Distanz jedes Mal langsam steigern
- Waldboden eignet sich besser als Asphalt
- nach dem Joggen: Basenbad und Beine hochlegen

Wer seine Muskulatur aufbauen will, kann dies nur durch regelmäßiges Training erreichen. Dabei sollte mindestens dreimal wöchentlich gezielt trainiert werden.
Zucker und Fett verschleißen Adern, Zellen und die Bauchspeicheldrüse.


Geistige Bewegung

So wichtig eine ausgewogene und regelmäßige Bewegung für die Muskulatur und unseren Körper ist, ist diese ebenso wichtig für unser Gehirn, zum einen körperlicher Natur und zum anderen geistiger, um neue Nervenzellen sprießen zu lassen. Dazu ist es notwendig, dem Gehirn immer neue Herausforderungen zu stellen, um die Neuronen-Produktion anzuregen. Wie so oft in der Forschung müssen erst einmal Tiere herhalten, um für den Menschen neue und wichtige Erkenntnisse zu erhalten. Gibt es geistige Herausforderungen, dann reifen die neuen Gehirnzellen zu richtig aktiven Zellen heran, getreu dem Motto: neue Nervenzellen für neue Erinnerungen. Somit entwickelt unser Gehirn ein Leben lang neue Zellen und Neuronen, die umso funktionstüchtiger sind, je mehr Lernreize ihnen geboten werden. Die Umgebung der Zelle spielt dabei eine genauso wichtige Rolle, was von der Wissenschaft noch unterschätzt wird. Alzheimer und Depression ade, denn eine richtige, geistig aktive Lebensführung regt ständig die neu gebildeten Nervenzellen an, was wir als geistigen Jungbrunnen bezeichnen können. Somit ist es nicht mehr den Genen überlassen, sondern uns selbst, ob wir bis ins Alter geistig fit sind. Bleiben wir geistig inaktiv, gehen die neu gebildeten Nervenzellen sehr schnell wieder zu Grunde.
Unser Gehirn ist ein formbares Organ, dessen idealer Input geistige Herausforderungen, Abwechslung und Aktivität sind. Dank der so genannten Neurogenese vermutet man, dass Alzheimer oder Parkinson auf einen Produktionsstopp der Neuronen im Gehirn zurückzuführen ist. Somit erhöht geistige Aktivität z. B. Lesen die Denkkraft und zu viel Fernsehen das Alzheimer-Risiko.
Die durch aktive Neubildung (Reize) von Nervenzellen – wie z. B. das Pauken von Vokabeln, oder das Erlernen einer zweiten Fremdsprache – erreichten Veränderungen im Gehirn kann man sogar per Kernspin als Vergrößerung feststellen. Bei dementsprechender Inaktivität bilden sich die Gehirnbereiche wieder zurück. Es ist also ähnlich wie beim Muskel, der unter Belastung wächst; ebenso funktioniert es mit den grauen Gehirnzellen. Neue Nervenzellen und Neuronen halten unser Gehirn somit aktiv, indem diese ständige Veränderungen herausfordern. Ein trainiertes Gehirn kann somit den Verlust von Zellen durch Krankheiten und Alter besser kompensieren.
Neben der geistigen Aktivität erfordert im höheren Alter sportliche Betätigung viel Aufmerksamkeit, da die Koordination des Geistes mit dem Körper im Alter mehr Aufmerksamkeit erfordert.
Chronischer Stress dagegen ist ein Bremsklotz für unsere geistige Aktivität, der auch andere psychische Störungen, wie z. B. Depressionen, manifestieren kann.

Da wir unser Gehirn wie ein Organ betrachten können, benötigt dieses wie auch der ganze Körper die entsprechende Flüssigkeitsmenge, um seinen Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Mangelhafte Blutzufuhr und Sauerstoffmangel – z. B. auf Grund von Wassermangel – reduziert die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Verwirrtheitszustände sind überdeutliche Anzeichen von Wassermangel, wie wir nachfolgend erkennen können.

3 % führt zum Rückgang der Speichel- und Harnproduktion;
5 % führt zu beschleunigter Herztätigkeit, zum Anstieg des Pulses und der Temperatur;
10 % führt zu Verwirrtheitszuständen;
15 % führt zum Verdursten;
20 % führt zum Tod.
(Quelle: Wasser-Praxisbuch, ISBN 978-3-930403-56-1)

Der Verlust des Durstgefühls, da es teilweise mit Hunger verwechselt wird, tut ein Weiteres dazu. Kau- und Schluckbeschwerden oder eine nicht richtig sitzende Zahnprothese führen bei älteren Menschen sehr schnell zu Mangelerscheinungen. Osteoporose ist ein typisches Beispiel dafür, weil weniger Mineralsalze eingelagert werden und sich somit die Knochenmasse verändert. Als Folge können Knochen porös werden. Im fortgeschrittenen Alter kann die Knochenmasse nicht mehr aufgebaut, sondern lediglich durch regelmäßige Bewegung der Abbau verlangsamt werden.

Bewegung und gesunde Lebensmittel verhelfen zu einem gesunden, langen Leben, was uns durch alte Menschen im Fernosten bestätigt wird. Allerdings wird dort überwiegend frisches Obst und Gemüse gegessen. Brot und Milchprodukte fehlen vollkommen auf dem Speiseplan.

Unsere Denkkraft können wir z. B. durch Puzzles, Lesen, Kartenspielen, Handarbeit, einen interessanten Job oder ein Hobby erhalten. Ich persönlich lese sehr gerne regelmäßig ein Buch oder einen Artikel verkehrt herum, da hierbei neue Bereiche im Gehirn aktiviert werden.

Wie allseits bekannt sein dürfte, wird die Denkkraft z. B. durch Alkoholismus, Nikotinsucht oder Drogen zerstört.

Unser Erinnerungsvermögen steigern wir durch Gefühle, während wir etwas erleben, oder das intensive Gefühl, dass etwas „wichtig ist“.

Seelische Bewegung (Spiritualität)

Die beiden vorab genannten Methoden, um sich geistig und körperlich fit zu halten, funktionieren aber nur, wenn der dritte Aspekt, die Spiritualität, ebenso mit berücksichtigt wird. Gelebte Spiritualität ist nichts anderes, als dass der Geist in der Materie lebt. Zuerst ist die Idee, dann der Gedanke, anschließend folgt die Verwirklichung/Manifestation oder die Umsetzung in die Tat. Wenn jedoch seelisch eine Blockade besteht, dann nutzt alle Bewegung oder die gute Ernährung nur die Hälfte, wenn überhaupt. Hier wird deutlich, dass der Mensch ein ganzheitliches Wesen ist, das aus der Dreiheit Körper, Geist und Seele besteht. Um erfolgreich zu sein, müssen wir auch hier ansetzen.

Aus der Physik wissen wir, dass die Materie aus Energie besteht, tief dimensional ist, dass die meisten Menschen sie gar nicht bewusst spüren können. Diese „unbewusste“ Energie verstehen bedeutet für mich, zu wissen, wo sie herkommt und wie sie auf die Materie wirkt. Um diese Energie in unserem Leben nutzen zu können, ist gewisses spirituelles Wissen elementar. Wer sich diese Energie in der Materie zu Nutze macht, erlebt sich nicht als Opfer unseres Daseins bzw. des materiellen Energieflusses. Er fließt mit ihr und bestimmt gleichzeitig, wohin es geht. Er weiß genau, wo er mit zu fließen hat, mit wem, wie und zu welchem Zeitpunkt. Er ist ein Bewusster, der seinen Energiefluss lenkt, und nicht jemand, der ahnungslos durch das Leben geht und diese Energie ungenutzt fließen lässt.
Energie ist die Basis unseres Daseins und aller Dinge. Spiritualität ist eine der Grundlagen für ein erfülltes Leben. Spiritualität und Erfolg sind keinesfalls nur „Zufall“, die einfach vom Himmel fallen. Beides ist das Ergebnis der bewussten Steuerung des Energieflusses unserer Materie. Erfolgreiche Spiritualität ist somit richtig gelebtes Wissen.
Wahrhaft spirituell und bewusst lebende Menschen wissen nicht nur, was sie tun, sondern auch, „warum“. Dieses „Warum“ fördert die weitere spirituelle Entwicklung in unserem Leben. Dieses „Warum“ ist ein Lebensmotiv. Man könnte dies auch als Lebensaufgabe bezeichnen. Wer seine Lebensaufgabe erkannt hat und lebt, der lebt in Einklang mit der Natur, Körper, Geist und Seele. Er ist sozusagen „eins mit allem, was ist“.

Der Mensch besitzt ein spirituelles Wesen auch als Gegenpol – sozusagen zum Ausgleich – für sein materielles Wesen. Mit Spiritualität verbinde ich auch Fragen und Weiterentwicklung nach den „nicht materiellen“ Dingen im Leben. Dazu gehört z. B. Glaube, Religion, Leben nach dem Tod, Sinn und Zweck unseres Daseins. In diesem Bereich sollten wir lernen, auf unsere „innere“ Stimme zu hören, um die für uns scheinbar „unverständlichen“ Ereignisse besser verstehen und akzeptieren zu können. Vielleicht entwickelt der eine oder andere so eine größere Toleranz gegenüber z. B. anderer Religionen. Die unterschiedlichen Religionen sind wichtig, damit jeder Mensch für sich – auf seine Art und Weise – seine Rückbindung (Re-ligio) zu seiner Göttlichkeit herstellen kann, um sich so wieder an seinen göttlichen Ursprung zu erinnern.

Fazit:

Die richtige Mischung aus ausgewogener Bewegung, gesunder Ernährung (idealer Weise biologische Rohkost), richtiger und ausreichender Flüssigkeitsaufnahme (gutes Wasser) und positiver Gedankeneinstellung mit offenem Bewusstsein (Spiritualität) ermöglicht uns, bis ins hohe Alter körperlich, geistig und seelisch fit zu bleiben. Ob es allerdings in der heutigen Zeit wünschenswert ist, länger als seine eigenen Kinder zu leben, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Hilfreich ist es auf jeden Fall, bis ins hohe Alter ohne Alzheimer oder anderen Krankheiten bzw. körperlichen Leiden verbringen zu können. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall, auf Körper, Geist und Seele gleichermaßen zu achten.

Besuchen Sie den Autor auf dem Dorn-Kongress am 27. + 28.10.2007, Stand 32

 

Der Autor:
Dieter Schmitt beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit dem Thema Wasser und allen verwandten Themen wie z. B. Ernährung, Salz usw. Er ist Autor des „Wasser-Praxisbuches“ ISBN 978-3-86982-009-5 das im www.Siva-Natara-Verlag.de erschienen ist. 

Weitere Informationen zum Thema Wasser finden Sie auch auf der Internetseite:

www.belebtes-wasser.de

zum Anfang

Kontakt:

Dieter Schmitt
Am Höchberg 34
97234 Reichenberg

 

Dieser Artikel ist durch das deutsche Urheberrecht
und internationale Verträge geschützt.
Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved.
Copyright Dieter Schmitt

 

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.