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Blütenessenzen
– emotionale Heilung aus dem Königreich der Natur

von Carsten Sann

 

Wahrscheinlich hat jeder, der sich mit alternativen Heilmethoden beschäftigt hat, schon einmal Kontakt mit den „Bachblüten“ gehabt, oder zumindest von ihnen gehört. Bei der von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelten alternativen Heilmethode handelt es sich um so genannte Blütenessenzen. Doch was genau sind „Blütenessenzen“ und wie werden sie hergestellt? Sind die Bachblüten die einzigen Blütenessenzen oder gibt es inzwischen noch weitere? Kann man Essenzen auch aus anderen Dingen als aus Blüten herstellen? All diesen Fragen widmet sich dieser Artikel und wird am Beispiel der Pacific Essences aus Kanada einen Ausblick in die wunderbare Welt der Essenzen geben.

Was sind Blütenessenzen?

Nach der Maueler Konvention zur Sicherung der Qualität von Blütenessenzen vom 10. Mai 1997 sind Blütenessenzen

„Kräfte der Pflanze bzw. Pflanzenblüte, die die Seele ansprechen. Zum praktischen Gebrauch werden die Kräfte auf Wasser übertragen und dieses Wasser mit Trinkalkohol (oder anderen geeigneten Mitteln) haltbar gemacht“.

bluecanas

Es handelt sich also um rein energetische Mittel, die vor allem auf der psychischen und emotionalen Ebene wirken. Und da inzwischen vielen Menschen bekannt und bewusst ist, dass die eigentliche Ursache für viele körperliche Leiden in der Seele zu suchen ist, sind Blütenessenzen in der Lage, uns auf allen Ebenen zu unterstützen.
Eine kurze Geschichte der
Bachblüten
Der englische Arzt und Homöopath Dr. Edward Bach (* 1886, † 1936) beobachtete bei seinen Patienten, dass Menschen mit gleichen emotionalen und psychischen Problemen, unabhängig von ihrer Krankheit, auch auf die gleichen Nosoden ansprachen. Der Zusammenhang zwischen Psyche und dem Körper war offensichtlich. Zwar konnte er auf diese Weise gut die Leiden seiner Patienten heilen, sein eigentliches Ziel, die Menschen gesund zu erhalten und erst gar nicht krank werden zu lassen, war auf diese Weise nicht zu erreichen. Also machte er sich auf die Suche nach einer Methode, die jeder anwenden kann, die seelische und geistige Gesundheit schenken und körperlichen Erkrankungen vorbeugen kann.
Durch seine außerordentliche sensitive Begabung und Naturverbundenheit gelang es ihm zwischen 1930 und 1935, die bekannten 38 Essenzen (37 Blütenessenzen und eine aus dem Wasser einer Quelle) zu entwickeln, die noch heute nach seinen Anweisungen hergestellt werden. Dr. Bach entwickelte dazu ein Verfahren, dem er den Namen „Sonnenmethode“ gab.
Bei der Sonnenmethode werden die Blüten vor 9 Uhr morgens an einem sonnigen Tag gepflückt und in eine Glasschale mit reinem Quellwasser gelegt. Dort ziehen sie drei bis vier Stunden. Auf diese Weise wird die Schwingung der Blüte auf das Wasser übertragen. Das so „programmierte“ Wasser wird nun mit der gleichen Menge an Weinbrand aufgefüllt, um es zu konservieren. So entsteht die „Mutteressenz“, aus der durch einen Vorgang, der dem homöopathischen Potenzieren ähnlich ist, die Stockbottle (Vorratsflasche), und daraus wiederum die Einnahmeflasche hergestellt wird.
Wie bei homöopathischen Mitteln ist auch bei den Blütenessenzen die ursprüngliche Substanz, aus der das Mittel hergestellt wurde – hier: die Blüte, nicht mehr wissenschaftlich nachweisbar. Es handelt sich vielmehr einzig und allein um die Schwingung, die Information der Blüte, die auf das Wasser übertragen wird. Trotzdem, oder wahrscheinlich gerade deswegen, haben die Blütenessenzen einen deutlich spürbaren positiven Effekt. Sie wirken als Katalysatoren zwischen Körper, Geist und Seele und können geistige Zustände wie Angst, Misstrauen, Verbitterung, Schüchternheit – um nur einige zu nennen – ausbalancieren und harmonisieren.
Dr. Bach erforschte seine 38 Blütenessenzen ausführlich und erschuf ein System, wie er mit diesen Essenzen ein sehr breites Spektrum an emotionalen Imbalancen ausgleichen und balancieren konnte. Ein wunderbarer Aspekt dieser Methode ist es, dass jeder Laie sie gefahrlos anwenden kann. Die Blütenessenzen besitzen keinerlei Nebenwirkungen und im schlechtesten Fall, wenn man z.B. eine Essenz auswählt, die komplett am eigentlichen Thema vorbeigeht, wirken sie einfach nicht. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu fast allen anderen Heilmitteln.

Ein morphogenetisches Feld

Das Wissen um die Bachblüten verbreitete sich in Europa nur sehr langsam. Erst Anfang der 80er Jahre brachte Mechthild Scheffer die Bachblüten nach Deutschland und entwickelte die Bachblüten-Therapie systematisch weiter. Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt entstand ein morphogenetisches Feld, das dazu führte, dass unabhängig voneinander in allen Teilen der Welt neue Blütenessenzen entwickelt wurden. Dabei gingen diese Pioniere der neuen Blütentherapie zwar nach den Anweisungen von Dr. Bach vor, verwendeten jedoch die Blüten und Pflanzen, die in ihrer Umgebung auf ihrem Kontinent heimisch sind. So entstanden Essenzen z.B. in Australien (Ian White, Australische Busch Blütenessenzen), den USA (Patricia Kaminski und Richard Katz, FES Quintessentials) und Kanada (Sabina Pettitt, Pacific Essences). Am Beispiel der zuletzt Genannten möchte ich einen Ausblick auf die erweiterten Möglichkeiten mit den neuen Essenzen geben.

Die kanadischen Pacific Essences

pacificlogo

passific essence

Im Jahr 1983 begann die kanadische Akupunkteurin Dr. Sabina Pettitt in Victoria, British Columbia damit, die Blüten ihrer Heimat zu erforschen. Es handelt sich dabei um bekannte Pflanzen wie das Schneeglöckchen (Snow Drop), die Primel (Polyanthus) oder die Magnolie (Purple Magnolia), die auch in Kanada heimisch sind, aber auch um hier unbekannte wie Pipsissewa, Salal oder Indian Pipe. Sie setzte die von ihr geschaffenen Essenzen bei der Behandlung ihrer Patienten ein und beobachtete erstaunliche Effekte, die teilweise mit den Wirkungen der Bachblüten korrespondierten, teilweise jedoch auch darüber hinaus gingen und so das Spektrum der Emotionen erweiterten, die mit Blütenessenzen positiv beeinflusst werden können. Insbesondere spirituelle Aspekte, die zu den Zeiten Dr. Bachs noch nicht im Bewusstsein der Menschen waren, werden von den neuen Blütenessenzen angesprochen. Im Laufe der Jahre kamen so 48 Blütenessenzen zusammen, die inzwischen alle sehr gut erforscht und dokumentiert sind.
Das Besondere an den Pacific Essences ist, dass Sabina Pettitt auf Basis ihres tiefen Wissens um die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) speziell die Wirkungsweise der Blüten in Bezug auf das Meridiansystem erforscht hat. So korrespondiert jede Blüte mit einem oder mehreren Meridianen und Chakren und fügt sich perfekt in alle Methoden ein, die auf der TCM basieren, wie z.B. auch die Kinesiologie.

Die Meeresessenzen

Da Victoria direkt am Pazifik gelegen ist, drängte sich bald die Idee auf, Meerespflanzen und – als logische Weiterentwicklung – auch die Energie von Meerestieren zur Herstellung von Essenzen zu verwenden. Ab 1985 entwickelte Sabina daher ihre weltweit einmaligen Meeresessenzen, die die Energien von 24 verschiedenen Meerespflanzen und -tieren enthalten. Darunter befinden sich z.B. Seetang, die Seepalme und die Miesmuschel, aber auch das Seepferdchen, Delfin und Wal. Wenn es beim Seetang noch plausibel ist, diesen in eine Glasschüssel für die Herstellung der Essenz zu legen, erscheint diese Methode bei Delfinen und Walen eher schwierig. Oberstes Prinzip bei der Herstellung der Meeresessenzen ist es, dass die Wesen, die ihre Energie zur Verfügung stellen, nicht zu Schaden kommen. Daher wird in solchen Fällen das Wasser aus der unmittelbaren Umgebung der Meereslebewesen verwendet. Sabina schwimmt also mit den Delfinen und den Walen, um die Essenz herzustellen.
Die Meeresessenzen erweitern das Spektrum der Pacific Essences noch einmal unschätzbar. Man muss nicht die Essenz eingenommen haben, um sich vorstellen zu können, dass Wale und Delfine, die ohnehin eine immense Anziehungskraft auf uns Menschen ausüben, eine wunderbare Energie haben, die in jeder Hinsicht unterstützend ist.
Ebenso wie die Blütenessenzen hat Sabina die Meeresessenzen wieder den Meridianen und Chakren zugeordnet und so ein komplettes und in sich schlüssiges System entwickelt, das sie den Menschen unter der Bezeichnung „Energy Medicine“ zur Verfügung stellt.

Die Mischungen

Bereits Dr. Bach hatte erkannt, dass sich mit Kombinationen der einzelnen Blütenessenzen zusätzliche Effekte erzielen lassen und entwickelte die bekannte „Rescue“-Mischung, die bei allen Arten von emotionalen Notlagen sofort ausgleichend und beruhigend wirkt. Die Pioniere der 80er Jahre und natürlich auch Sabina Pettitt griffen dieses Prinzip auf und entwickelten ihrerseits weitere Mischungen, die nicht nur in Richtung der klassischen „Rescue“ gingen, sondern weit darüber hinaus.
Sabina stellte insbesondere bei ihrer Arbeit an den Kombinationen fest, dass hier ein massiver synergetischer Effekt stattfindet – das Ganze ist viel mehr als die Summe der Einzelteile. Neben den ersten Mischungen, die sie schon relativ früh entwickelte („Balancer“ – bei emotionalem Stress, „Heart Spirit“ – um alte Verletzungen des Herzens zu heilen und „Abundance“ – für Wohlstand und Fülle auf allen Ebenen), erforschte sie in den letzten Jahren neun weitere Kombinationen, die auf spezifische Themen zielen, die die Menschen besonders beschäftigen. Das Schöne an Essenzmischungen ist, dass sie viel einfacher als die einzelnen Essenzen angewendet werden können, denn es ist nicht notwendig, um die Feinheiten der einzelnen Blüten zu wissen. Die Mischungen sind so zusammengestellt, dass sie breitbandig und auf allen Ebenen bei dem jeweiligen Thema unterstützen. Diese neun Themen sind:

schneeglöckchen

• Selbstwert („Being True Worth“)
• Physische Gesundheit („Cellular Memory“)
• Angst („Fearlessness“)
• Schuld und Scham („Forgiving“)
• Angst bei Kindern („Kid’s Stuff’)
• Fremdenergien („Optimal Immunity“)
• Lern- und Konzentrationsthemen („Optimal Learning“)
• Selbstannahme („Radiant Beauty“)
• Energiemangel („Super Vitality“)

Die Erfahrungsberichte, die in den vergangenen Jahren zurückgekommen sind, zeigen, dass der gezielte Einsatz dieser Mischungen teilweise verblüffende Wirkung hat. Und gerade für Menschen, die sich nicht erst tief in die Materie der Blütenessenzen einarbeiten wollen oder können, sind die Mischungen ein wertvolles Mittel, um trotzdem von ihrer Wirkung zu profitieren.

Ausblick

Die Entwicklung geht weiter. Die Pioniere der zweiten Welle der Blütenessenzen arbeiten und forschen an immer neuen Essenzen und Methoden, wie diese für unser Wohlbefinden eingesetzt werden können. Zusätzlich gibt es inzwischen eine Vielzahl von weiteren Menschen, die Essenzen aus allen vorstellbaren Dingen und Energien herstellen und dabei erstaunliche Wirkungen feststellen. Besonders erwähnt seien hier die Erzengel- und Meisteressenzen von LichtWesen (Dr. Petra Schneider), die mit den Energien von Erzengeln und aufgestiegenen Meistern in einem meditativen Prozess hergestellt werden.
Wer sich weiter zum Thema Essenzen informieren möchte, der sei auf das Internet verwiesen (siehe unten). Bücher zu den bekanntesten Blütenessenzen sind über den Buchhandel erhältlich. Zusätzlich gibt es von vielen Herstellern Seminare, die ein guter Start in die Grundlagen der jeweiligen Essenzen sind.

Weblinks


Informationen zu den Pacific Essences:
http://www.pacificessences.de


Informationen von Mechthild Scheffer zur klassischen Bachblüten-Therapie:
http://www.bachblueten.de


Informationen über Erzengel- und Meisteressenzen von Dr. Petra Schneider (LichtWesen):
http://www.lichtwesen.de


Die Australischen Bush Blütenessenzen von Ian White:
http://www.ausflowers.com.au


Die kalifornischen FES Quintessentials
http://www.fesflowers.com


Allgemeine Informationen zum Thema Essenzen
http://www.essenzen.net


Bezugsquelle für viele Blütenessenzen in Aschaffenburg
http://www.essenzenladen.de


Maueler Konvention zur Sicherung der Qualität von Blütenessenzen
http://www.ipah.de/webring/maueler-konventionen.htm


Kontakt:


Der Essenzenladen
Versand von Essenzen
Tel.: 060 21/220 01
www.essenzenladen.de

 

 

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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.