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von Barbara Wallochny
Die meisten Menschen sind stolz auf ihr Haar und betrachten es als ihren schönsten Schmuck und pflegen es mit Hingabe. Umso größer der Schock, wenn Kamm, Bürste, Waschbecken täglich voller Haare sind. Alarmstufe Rot herrscht dann nicht nur bei Frauen, sondern auch wenn Männer überwiegend von drohender Kahlköpfigkeit betroffen sind. Kahle Stellen oder durchscheinende Kopfhaut kann erfolgreich naturheilkundlich behandelt werden. Man spricht von Effluvium – gesteigerter Haarausfall, mehr als 100 Haare täglich, und Alopezie – Lichtung des Haares, schütter werden bis zur Glatze, dies ist die Folge vom gesteigerten Haarausfall, wenn er nicht behandelt wird. Hat man kreisrunde, lokale Stellen, auch im Bartbereich, oder Geheimratsecken, so spricht man von Alopecia areata. Festgestellt wurde dies von Hippokrates, der es an einem Fuchs beobachtete. Im Randbereich sind kurze, zum Ende hin dünne Haare und oft sind die Fingernägel rillig und voller Grübchen. Das ist eindeutig an Mangel an Silicea, den man mit Schüßler Mineralsalzen beheben kann. Zudem sollte man mindestens einmal die Woche ein Hirsegericht essen. Haarausfall kann erblich bedingt sein, es sind genügend Haarfollikel vorhanden, aber der Haarwuchs bleibt aus. Gebremst wird er vom Hormon DHT Dihydrotesteron, das die Follikel verkümmern lässt und nur im Nackenhaar nicht angreift. In jedem Fall fehlt dem Haarboden Vitamin H – Biotin – das ist eine Hornsubstanz, dass Keratin entscheidend für die Haarqualität und das Wachstum ist. Es können auch eine Entzündung, Viren, Darmpilze vorliegen, Die Verpilzung führt dazu, dass sämtliche Stoffe, die zum Haarwuchs nötig sind, richtig aufgefressen werden, das Haar verfilzt und wird unansehnlich, schneller fettig und fällt aus. Nach der Schwangerschaft weist Haarausfall darauf hin, dass der Organismus noch Schlackenstoffe hat, die in den Haaren abgelagert wurde. Diese stößt der Körper ab und neue Haare wachsen nach. In den Wechseljahren haben fast ein Drittel aller Frauen Probleme mit Haarausfall am Kopf, während im Gesicht ein stärkerer Haarwuchs sprießt. Die Haarfollikel reagieren nicht überall gleichmäßig auf die Hormone. Wenn bei Männern und Frauen Haare dünner werden oder ausfallen, deutet das meist auf einen Mineralstoffverlust hin. Der Haarboden ist übersäuert und trocken und nicht ausreichend versorgt. Aber auch andere Erkrankungen können zum Haarverlust führen: Hormonschwankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Stress, Magersucht, Gürtelrose, Typhus, Scharlach, Depressionen, Allergien, Vergiftungen (Thallium), Beta-Blocker. Es gibt kaum eine Frau, deren Haare nicht getönt, gesträhnt, blondiert oder dunkel gefärbt sind. Die Mode und die Models und Stars machen es vor und die Friseure verdienen gut an dieser Moderichtung. Allerdings sind die Mittel, die Ammoniak, Aluminium, Wasserstoff enthalten, nicht nur schädlich für unseren gesamten Organismus, sondern auch krebserregend, sie sind keinesfalls unbedenklich, wenn jemand bereits unter Haarausfall leidet. Häufiges Waschen, Shampoos, Festiger, Schaum, selbst Haarkuren und Gel werden zwar von der Werbung als Schönheitsmittel zur Haarpflege empfohlen, enthalten aber Stoffe, die bei Mineralstoffverlust auch nicht helfen. Schulmedizinisch wird das Medikament DCP als Immuntherapie eingesetzt, was zu Pigmentveränderungen und Lymphknotenschwellungen führen kann. Es empfiehlt sich folgende Kur: Darmsanierung Schüßler Salze: Zincum
chloratum (Salz Nr. 21) Es ist dringend notwendig, dass man eine Säure-/Basen-Kur macht und sich mit viel gesunder Kost ernährt.
Ein altes Kräuterrezept: Kräuteraufguss selbst herstellen und Haare damit spülen. Je 1 EL Ringelblume, Schafgarbe, Thymian, Passionsblume, Ingwer, Brennnessel, Borretsch mit 1 l heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und in eine Flasche füllen. Nach dem Haarewaschen damit die Haare spülen. Nach dem Haarewaschen sind die Poren der Kopfhaut weit geöffnet und die Wirkstoffe können tief in die Hautschichten eindringen, sie fördern das Wachstum der Haare, kräftigen Haarboden und nähren trockene Kopfhaut.
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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin. |