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Krebs
Stahl, Strahl, Chemo & Co

Eine Zusammenfassung der beiden Bücher des Wissenschaftsjournalisten Phillip Day

Von Dieter Schmitt

 

 

Krebs ist eine der gefährlichsten Geißeln der Menschheit, da er meist mit dem Tod endet. Wissenschaftler prophezeien einen weiteren Anstieg der Krebsfälle in naher Zukunft. Hier stellt sich doch gleich die Frage, inwieweit die Ursachen der Erkrankung mit unserem Lebensstil in Verbindung stehen?

Wer zu Lebzeiten den Tod akzeptiert und sich damit auseinander setzt, akzeptiert somit auch das Leben. Träfen die Prognosen der Wissenschaftler zu, so sollten wir uns fragen, was wir dagegen tun können. Sind die Chemo- oder die Bestrahlungstherapie die einzigen Möglichkeiten, dem Krebs zu entrinnen? Trotz immenser Summen, die in die Krebsforschung fließen, ist bis heute noch kein wirksames Mittel gefunden worden. Warum? Fragen über Fragen.

Der Wissenschaftsjournalist Phillip Day hat zum diesem Thema zwei Bücher mit den Titeln: „Krebs – Stahl, Strahl, Chemo & Co: Vom langen Ende eines Schauermärchens“ und „Der Kampf um die Gesundheit“ veröffentlicht. Die darin wiedergegebenen Erkenntnisse sind meist nicht gerade neu, dafür ist es umso erstaunlicher, dass so viele Betroffene davon noch nichts wissen. Gerade diejenigen, die alle Möglichkeiten ausschöpfen wollen, sollten diese Bücher unbedingt lesen, getreu dem Motto:

„Wissen ist Leben“

Vielleicht findet der ein oder andere – der nichts mehr zu verlieren hat – den Mut, die Verantwortung für sich und seinen Zustand zu übernehmen und etwas gegen die Ursache des Krebses zu tun.

Im ersten Buch beschäftigt sich der Autor mit dem Thema „Krebs“ und versucht Ungereimtheiten bzw. wirtschaftliche Interessen zwischen der Pharmaindustrie und der Schulmedizin aufzuzeigen.


Chemotherapie – die Lösung?

Im Jahre 1986 kamen einige amerikanische Wissenschaftler auf eine gute Idee: Sie wollten wissen, ob Ärzte, die ihre Patienten mit Chemotherapie behandelten, bei sich selbst auch diese Therapie anwenden würden, wenn sie Krebs hätten. Ungefähr 3/4 der angeschriebenen Ärzte antworteten: 80% davon würden keine Chemotherapie anwenden. Zwar bewirkt die Chemotherapie teilweise ein Schrumpfen der Tumore, aber ob eine Heilung bzw. eine Verlängerung des Lebens der Patienten stattgefunden hat, ist fraglich. Als Gründe, weshalb diese eine Chemotherapie ablehnten, wurde zum einen die noch nicht definitiv nachgewiesene Wirksamkeit und zum anderen die Toxizität genannt.

Krebs – eine chronische
Stoffwechselkrankheit?

Für den Autor Phillip Day ist Krebs nichts anderes als eine chronische Stoffwechselkrankheit. Daher finden wir die wirksamsten Mittel, diesem vorzubeugen, in den Regalen der Bioläden in Form von sonnengereiftem und ungespritztem Obst und Gemüse. So einfach auch die Lösung erscheinen mag, in der Tat ist das Ganze etwas komplexer. Neben einer unausgewogenen Ernährung (Mangel von Mineralien) spielen die zahlreichen Gifte, die unser Körper aufnimmt (z.B. über Lebensmittel) eine weitere entscheidende Rolle bei der Entstehung von Krebs. Je nach persönlicher Konstitution kollabiert unser Immunsystem früher oder später. Somit können wir mit einem richtigen Lebenswandel dafür sorgen, dass uns diese Zivilisationskrankheit nicht ereilt. Laut Day sind die beiden dabei entscheidenden Faktoren:

1.) das Fehlen eines schädlichen, industrialisierten Umfeldes
2.) eine natürliche Ernährung mit hohem Mineralienanteil und cyanogenen Glycosiden.
Genau diese Glycosiden fehlen in unserer westlichen Ernährung gemäß Day gravierend. Genauer gesagt meint er damit das Vitamin B17.


B17 zur Krebsvorsorge?

Als Entdecker des Vitamins B17 gilt in den fünfziger Jahren der Arzt und Biochemiker Ernst Krebs. B17, das auch unter den Namen „Amygdalin“ oder „Laetrile“ bekannt ist, besitzt eine große Anzahl wasserlöslicher, ungiftiger Zuckerverbindungen. Die höchsten Konzentrationen von B17 findet man in den weichen Kernen des Steinobstes, wie z.B. Aprikosen (wild gewachsen und unkultiviert), Pflaumen, Pfirsichen, Nektarinen usw. Ebenso in Macadamia-Nüssen, Hirse, Buchweizen, Bambussprossen und anderen Lebensmitteln, die in seinem Buch aufgelistet wurden, sind potenzielle B17-Lieferanten. B17-Gegner argumentieren, dass das Vitamin Zyanid (Blausäure) enthält und somit für den Menschen schädlich sei. Dr. Krebs widerlegte diese Behauptung, obwohl es sich aus zwei starken Giften zusammensetzt, dass die Kombination innerhalb des B17-Moleküls stabil, chemisch inaktiv und ungiftig sind. Seine Forschungen ergaben, dass die Gifte nur durch das Enzym Beta-Glucosidase „geknackt“ werden können, welches zwar überall im Körper vorhanden ist, jedoch um Krebszellen herum verstärkt auftritt. Dadurch würden die beiden Gifte freigesetzt, verbinden sich neu, wodurch die Krebszelle ihren chemischen Tod findet. Ein weiteres Enzym (Rhodanese) übernimmt bei dieser chemischen Reaktion die Kontrolle, da es zwar im Körper häufig vorkommt, jedoch nicht im Bereich von krebsbildenden bzw. krebsbefallenen Zellen anzutreffen ist.

Kommt B17 mit gesunden Zellen in Berührung, entgiftet Rhodanese das Zyanid aus der Blausäure und oxidiert die Benzaldehyd-Gruppe, was bedeutet, dass B17 nur an krebsbefallenen Stellen und nicht am gesunden Gewebe zum Einsatz kommt. Es gleicht somit der körpereigenen Polizei, die nur krankhafte Zellen unschädlich macht und das Immunsystem unterstützt. Phillip Day betont in seinem Buch, dass B17 die Krebserkrankung nicht heilt, sondern eher eine Kontroll- und Präventionsfunktion ausübt. Weiterhin führt er in seinem Buch Ärzte an, die Laetrile bei der Behandlung einsetzen.

Trotz der im Buch von Phillip Day faszinierend dargestellten Eigenschaften und Wirkungen des Vitamins B17 sollte darüber hinaus nicht die ärztliche Beratung bzw. Behandlung vergessen werden. Es ist immer gut, unterschiedliche Meinungen einzuholen, um sich so selbst besser sein eigenes Bild machen zu können. Um Erfolge beim Thema Krebs zu erreichen, ist nach wie vor der Mensch und sein Wille wieder gesund werden zu wollen die wichtigste Voraussetzung. Die Tatsachen, sein Denken und Handeln sowie die Ernährung ändern zu wollen, und indem wir für unsere Heilung selbst die Verantwortung übernehmen, unterstützen das ehrgeizige Vorhaben.

In seinem zweiten Buch „Der Kampf um die Gesundheit“ möchte der Autor Mittel und Wege aufzeigen, wie wir selbst unsere Lebenserwartung deutlich verlängern können. Dabei kommt er zu dem Schluss, Schadstoffe, die unserem Körper tagtäglich zugeführt werden, zu erkennen und zu vermeiden bzw. bereits vorhandene und eingelagerte wieder loszuwerden. Dabei unterstützen uns vollwertige und nahrhafte Nahrungsmittel, die uns das so dringend benötigte basische Umfeld des Körpers ermöglichen. Sein Motto lautet dabei:
„Zurück zu den Nahrungsmitteln,
nach denen der menschliche Körper
so sehnlichst verlangt.“

Zucker (Saccharose, Saccharin und Aspartam), Fluorid, Fleisch, Milchprodukte, schlechtes Wasser oder künstliche Hormone haben dabei in unserem Körper nichts zu suchen.

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Sehr aufschlussreich ist gegen Ende des Buches die Auflistung der Inhaltsstoffe unserer chemisch hergestellten Körperpflege- und Haushaltsprodukte. Es werden die gängigsten genannt, sowie deren Wirkung beschrieben. Unter anderem z.B. Glycerol (Glycerin), das sehr häufig in Cremes verwendet wird und laut Aussage des Autors folgende Wirkung zeigt: „... Glycerin wird als Lösungsmittel und als Weichmacher verwendet. Sofern der Feuchtigkeitsanteil der Luft nicht über 65% ausmacht, entzieht Glycerin der unteren Hautschicht Feuchtigkeit und lagert diese an der Hautoberfläche ab – ein Vorgang, der die Haut von innen her austrocknet ...“

Nachdem der Autor versucht hat, einige Ungereimtheiten in unserem Gesundheitssystem aufzudecken, bietet er auch eine Lösung an: „Natural Hygiene“.
Interessant sind seiner Meinung nach auch die drei Hauptursachen für unsere gesundheitliche Situation, die da wären:

- Stoffwechselbedingte Erkrankungen
- Schadstoffbedingte Erkrankungen
- durch das Gesundheitswesen hervorgerufene Erkrankungen

Letztendlich ist eine regelmäßige Entgiftung – am besten über rohes Obst und Gemüse – die beste Möglichkeit, unseren Körper auf Dauer gesund zu erhalten, und gleichzeitig wichtige Vitamine und Mineralstoffe zuzuführen (ausführliche Informationen dazu finden Sie auch im „Wasser-Praxisbuch“ ISBN 3-930403-56-0).

Mit seinen beiden Büchern möchte der Autor P. Day auf einige Dinge in Bezug auf unsere Gesundheit aufmerksam machen und den interessierten Leser anregen, manches kritischer zu betrachten und auch manchmal zu hinterfragen. So gesehen erfüllen beide Bücher ihren Zweck.
Bezugsadresse:

Dieter Wessoly
Postfach 1640
26151 Bad Zwischenahn
www.bio-team.de



 

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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.