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PPT

Mit dem Pflug durch das Gewebe

Von Ralf Gerdawischke

 

Die pneumatische Pulsationstherapie (PPT) (eine wirksame Therapie ohne Nebenwirkung) ist die bisher sanfteste und wirksamste Methode, Ihr Gewebe in Schwingung zu bringen.

Millionen Bundesbürger leiden unter Rücken- und Gelenkerkrankungen. Die moderne Lebensweise trägt zunehmend zu Verspannungen, Durchblutungsstörungen und Degenerationen in diesem Bereich bei. Auslösende Faktoren sind u. a. Fehlbelastungen am Arbeitsplatz (sitzende Tätigkeit mit starrem Körper am Computer), Verletzungen, Übergewicht durch falsche Ernährung. Dazu kommen noch psychosomatische Störungen wie negativer Stress, Sorgen um den Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit usw.

Die schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten sind doch sehr begrenzt und nicht wenige mit erheblichen Nebenwirkungen und Risiken belastet. Alternative Heilmethoden werden von den Betroffenen immer mehr gesucht, die möglichst nebenwirkungsfrei zur Linderung ihrer Beschwerden führen.

Da sich beim chronischen wie auch akuten Schmerz mehrere Störungen auf zellulärer Ebene einstellen, ist natürlich hier ein möglichst breiter, wenn nicht sogar ganzheitlicher Therapieansatz gefordert. Eine der wichtigsten, natürlichen physikalischen Behandlungsmethoden ist die durchblutungsfördernde Stimulation des peripheren Gewebes. Hier reicht die Intensität einer herkömmlichen manuellen Massage meist nicht aus.

Die PPT erreicht dies mit rhythmischen Unterdruckwellen, die mit einer Wiederholungsfrequenz von 200 Pulsationen/Minute in die tiefsten Gewebsschichten gelangen. Die Fließgeschwindigkeit der Gewebeblutanteile wird angeregt und der Transport aller Gewebsflüssigkeiten unterstützt. Die Folge ist eine spürbar verbesserte Blut- und Lymphzirkulation im entsprechenden Muskelgewebe mit einer beschleunigten Mikrozirkulation, die eine schmerzlindernde Vitalisierung und Unterstützung des gesamten Gelenk- und Versorgungssystemes bewirkt.

Die lokal angesammelten und oft festgesetzten Stoffwechselschlacken und Entzündungsstoffe werden aus Muskeln und Narbengewebe gelöst und abtransportiert und den Entgiftungs- und Ausscheidungsorganen zugeführt. Bereits durch diesen Mechanismus wird der Körper erheblich entlastet. Somit werden Regulation und Entspannung des Muskels, Lockerung von Gewebskompression und Myogelosen, Krampflösung aller Gewebebereiche wie Muskel, Bänder, Sehnen u. a., Verbesserung der Blutzirkulation und Sauerstoffversorgung, Anregung der Stoffwechselfunktionen, psychische Entspannung und Schmerzausschaltung frei von Nebenwirkungen bewirkt.

Aber noch ein zweiter Mechanismus findet zeitgleich meist unbemerkt statt. Dass entwicklungsgeschichtlich unsere Haut und das Zentrale Nervensystem aus einem Keimblatt bestehen, machen wir uns in den unterschiedlichsten Therapien seit vielen Jahren zunutze. Entspannung über Massage, Wärmetherapie, Akupressur etc. Die Haut bietet so einen gewissen Zugang zum Zentralen Nervensystem. Dieses lässt sich somit auch beeinflussen. Neben den bekannten Haed’schen Zonen ist natürlich auch der Bereich der Fußreflexzonen der PPT zugänglich. Somit ist die therapeutische Einsatzbreite der PPT sehr vielseitig, und das tatsächlich ohne Nebenwirkungen. Dies kann als einzeltherapeutische Maßnahme oder als Begleittherapie hervorragend genutzt werden, und ebenso mit anderen manuellen Verfahren ergänzt wie z. B. Ernährungstherapien, Schüssler Salzen und vielen weiteren naturheilkundlichen Verfahren unterstützt und kombiniert werden. Anwendungsgebiete wären Migräne, Durchblutungsstörungen, Colonmassage, Entschlackung, Entsäuerung, Bronchitis, Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen, Rheuma, Neurodermitis, Schuppenflechte, Muskelverspannung, Rückenschmerzen, Sportverletzungen, Hüftarthrose, Lumboischialgien, Gelenkarthrose, Fibromyalgie, Sehnenscheidenentzündung, Tennisarm, Schulter-Arm-Syndrom, vegetative Störungen, Nervenschmerzen, Fußreflexmassage, Depressionen, Narbenbehandlung, Cellulite, Schwangerschaftsstreifen, Stärkung des Bindegewebes u. v. m.

 

Neben den rein medizinischen Anwendungsgebieten ist auch der Einsatz im kosmetischen Bereich möglich und sinnvoll. Im Sinne der „Psychohygiene“ aus dem ganzheitlichen Gedankenansatz manchmal sogar ein „Muss“! Hier sind Indikationen wie Busenstraffung, Cellulite, Glättung der Gesichtshaut und viele weitere Möglichkeiten zu nennen. Am Beispiel der Cellulite lässt sich dieses Verfahren gut erklären:

Die Cellulite entwickelt sich vorrangig durch eine Schwächung der Stoffwechselfunktionen innerhalb des Bindegewebes. Ziel der Behandlung ist es, die lokal vorhandenen Fetteinlagerungen, Wasseransammlungen und Schlackensubstanzen im Unterhautgewebe zu lösen und sie durch eine wirksame Anregung des Zellstoffwechsel auszuschwemmen. Erst durch diese gründliche Reinigung und Entschlackung können die natürlichen Stoffwechselfunktionen sich wieder schrittweise aufbauen und das betroffene Gewebe sich regenerieren. Hier bietet gerade die pneumatische Pulsationstherapie (PPT) sich als effektive, wirkungsvolle Methode an. Mit diesem Verfahren ist eine schonende und besonders gründliche, natürliche Gewebeentschlackung bei Cellulite möglich. Die kontinuierliche Wechselwirkung von Unterdruck und atmosphärischem Druck, der in dem eingesetzten Sauggefäß entsteht, versetzt das Gewebe von innen nach außen sanft und ohne die Gefahr von Mikroverletzungen (z. B. Blutergüsse) in Schwingung. Die Intensität der Pulsation lässt sich stufenlos regulieren und so dem Einzelfall und der individuellen Haut- und Gewebebeschaffenheit entsprechend dosieren. Die Behandlung ist gewebeschonend, was bei der oft notwendigen Langzeitbehandlung bei Cellulite vorteilhaft und sehr wichtig ist. Auch tiefer gelegene Gewebsschichten des Unterhautgewebes werden durch die rhythmischen Unterdruckwellen der PPT stimuliert. Dies führt zu einer Aktivierung des Zellstoffwechsels, einer verstärkten Zirkulation des Blutstromes und einer Anregung der Lymphgefäß-Tätigkeit. Durch diesen zellaktiven Anregungsprozess lösen sich die bei Cellulite angesammelten, festgesetzten Fettanteile. Wasseransammlungen und Schlackenstoffe können aus dem Gewebe abtransportiert werden.

Ergänzend und unterstützend kann die PPT auch in Verbindung mit Hautpflegesubstanzen angewendet werden. Besonders Algen haben einen reinen und hohen Anteil an lebensnotwendigen Mineralien, Vitaminen, Aminosäuren und spezifischen hautaktiven Pflanzensubstraten. Dies geschieht durch Auftragen von Algen-emulsionen oder Algenpackungen. Die einzelnen Wirksubstrate werden durch die intensive Anregung des Hautzellstoffwechsels unmittelbar in die Mikrogefäße aufgenommen und so den einzelnen Zellen der Haut zugeführt.

Viele internationale Studien haben gezeigt, wie gezielt wirksam Inhaltsstoffe von Algen in der Haut sind. In Verbindung mit der PPT kann die Zellregeneration geschädigter oder gealterter Hautstrukturen wesentlich beschleunigt und dadurch eine Vitalisierung und Straffung des Gewebes erreicht werden.

Kontakt:   

    
Zentrum für alternative Medizin
Ralf Gerdawischke, HP
Untersteinach 5 1/2
96154 Burgwindheim
Tel.: 095 51/92 96 64

 

 

 

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Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.