Osteopraktik – Trigger – Stoßwellen
Therapie nach Dr. Bauermeister
Von Gerd Rücker

 

Ca. 75 % aller Bundesbürger leiden unter Rückenschmerzen.
Bei Schmerzen in Nacken-, Schulter-, Brust- und Lendenwirbelsäulenbereich sowie der Extremitäten lassen sich meist Triggerpunkte aufspüren, die sich in den Muskeln befinden, und Ursache für Probleme des Bewegungsapparates sein können.
Anfangs fängt es harmlos an. Im Laufe der Zeit wird aus dem leichten Ziehen oder Stechen ein länger anhaltender und quälender Schmerz.
Unzählige Untersuchungen, teils mit großem technischen Aufwand, können der Ursache oftmals nicht auf den Grund gehen. Trigger-Punkte sind häufig Ursache für die Schmerzen und lassen sich nicht durch Ultraschall, Röntgen oder andere bildgebende Verfahren darstellen.
Oftmals werden Schmerzen und die eingeschränkte Beweglichkeit als altersbedingte Verschleißerscheinungen abgetan und mit Schmerzmitteln behandelt.

Wodurch entstehen Trigger?


Trigger entstehen durch:
1. Überanstrengung der Muskeln
2. Überdehnung der Muskeln
3. Mangelnde Bewegung
4. Falsche Ernährung
5. Einseitige Tätigkeiten
6. Anhaltender Stress
7. Falsche Technik im Sport
8. Übersäuerung der Muskeln

Was sind Trigger?


Trigger sind verdickte und dauerhaft verkürzte und geschwollene Muskelfaserabschnitte innerhalb des Muskels, die als harte Stränge oder Knoten tastbar sind.

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Bandscheibenvorfälle sind in vielen Fällen Folge von Triggern. Denn viele Muskeln verlaufen parallel zur Wirbelsäule, die für die aufrechte Haltung verantwortlich sind. Verkürzt sich nun auf einer Seite ein Muskel, hält die Bandscheibe (meist L4/L5 bzw. L5/S1) dem Druck nicht mehr stand und wölbt sich nach außen. Es entsteht ein Bandscheibenvorfall.
Diese verkürzte Muskulatur ist auch der Grund, warum so viele Menschen nach einer erfolgreichen Bandscheibenoperation immer noch Schmerzen haben. Durch den Eingriff wird zwar die Bandscheibe wieder repariert oder ersetzt und der Nerv entlastet, die Muskulatur jedoch, die eigentliche Ursache für das Problem, ist weiterhin verkürzt und schmerzt.

Eine weitere Folge von Triggern sind Arthrosen. Verkürzte Muskeln führen dazu, dass das Gelenk

falsch belastet wird. So wird der Knorpel abgenutzt, die Arthrose entsteht.

Auch das Bindegewebe, das durch die Ablagerung von Schlackenstoffen übersäuert ist, wird durch die Stoßwelle in Schwung gebracht. Die Abfallstoffe werden abtransportiert, Sauerstoff und Nährstoffe gelangen wieder zur Muskulatur. Genügende Flüssigkeitszufuhr ist deshalb nach der Behandlung sehr wichtig.

 

Indikationen


Muskelprobleme:
Muskelzerrung, -faserriss, -kater, -krämpfe, -verspannung, -verhärtung, Muskelverletzungsprophylaxe, Wiederherstellung der Muskelfunktion nach Immobilisierung. Tennis-Ellbogen, Fußballerleiste, Bizepssehne u. v. a. m..

Schmerzsyndrome:
Bandscheibenvorfälle, Halswirbelsäulensyndrom, auch mit Schwindel, HWS-Schleudertrauma, Brust- und Lendenwirbelsäulensyndrom, Ischialgie, Schulter-Arm-Syndrom, Kalkschulter, Schmerzen bei Hüftdysplasie, beginnende Hüftarthrose, Kniegelenksch

merzen, Fersensporn, u. s. w..

Behandlung:
Rückenmuskulatur/ z. B. Bandscheibenvorfall

Als eine erfolgreiche Methode, die Trigger in der Muskulatur aufzulösen, hat sich die Behandlung mit der extrakorporalen Stoßwelle erwiesen. Durch den Einsatz der Stoßwelle können sogar die bisher kaum zugänglichen, tief liegenden Trigger einfach und schnell aufgelöst werden.

Die nach der Methode von Dr. Bauermeister ausgebildeten Therapeuten können Trigger durch Messung der gestörten Gelenkbeweglichkeit mit speziellen Messinstrumenten, durch Ertasten mit den Fingern und Druckanwendung mit dem TRIGGOsan-Schlüssel diagnostizieren.

 



Kontakt:

Kurpraxis für Prävention und Gesundheitsförderung
Gerd Rücker
Breslauer Str. 2
97877 Wertheim
www.kurpraxis-ruecker.de

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Copyright Dieter Schmitt

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin