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Neue Techniken in der
naturheilkundlichen Praxis

von Martina Wagner

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Die naturheilkundliche Praxis arbeitet heutzutage mit hochempfindlichen Diagnostikgeräten. VEGACHECK ist eine Weiterentwicklung vom DFM (Diagnose für Funktionelle Medizin). Mit diesen Diagnostikgeräten werden versteckte Ursachen aufgespürt, die weder mit Labor, Röntgen, EKG, CT u.s.w. erfasst werden können. Mit dem VEGACHECK wird ein Ganzkörper-Screening geschrieben. Hierbei werden die Reizreaktionen der einzelnen Körperbereiche überprüft. Wo der Körper zu stark oder zu schwach auf einen Reiz reagiert, liegt eine Störung im Organismus vor, die krankhaft werden kann oder bereits ist. Die schmerzfreie Messung dauert acht Minuten und setzt den Körper keinerlei Belastungen aus.
Die beiden Säulen, auf denen die Technik des VEGACHECK steht, heißen „Funktionelle Medizin“ und „Grundsystem nach Pischinger“.

vegacheck


Chronische Krankheiten nehmen immer mehr zu. Gleichzeitig versagen die bisher üblichen Diagnose- und Therapieverfahren immer häufiger. Das macht nicht nur die praktizierenden Ärzte und Therapeuten stutzig. Auch die Forschung beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit diesem Phänomen. Bei der Suche nach neuen Ansätzen für Diagnose und Therapie landeten sie schließlich dort, wo sie zwangsläufig landen mussten. Bei der Frage nämlich, wo die Ursache für chronische Erkrankungen liegen.
Mittlerweile wird anerkannt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen den ständig anwachsenden Dauerstressfaktoren des modernen Lebens und der Häufung chronischer Krankheiten gibt. Dauerstressfaktoren sind unter anderem Umwelttoxine, Schwermetalle, Elektrosmog, geopathische Belastungen, Fehlernährung, psychische Probleme und emotionaler Stress, Allergene, Bakterien und Viren.
Der Wiener Arzt prof. Alfred Pischinger beschrieb dann im Jahre 1953 erstmals ein „System des Unspezifischen“, das heute als „Grundregulationssystem nach Pischinger“ bekannt ist. Dies ist die Grundlage einer ganzheitlichen Medizin und auch Grundlage der VEGACHECK-Methode.
Durch die Forschungen von Prof. Pischinger hat sich das weiche Bindegewebe, die Matrix, das Grundsystem nach Pischinger als Ursprungsort für die Entstehung chronischer Krankheiten herauskristallisiert. In einem intakten Grundsystem funktioniert die Versorgung der Organzellen über die Endverzweigungen vegetativer Nervenfasern einwandfrei. Schlacken werden über das Blut und die Lymphe abtransportiert. Doch die bereits erwähnten Dauerstressfaktoren bringen den Körper in Verlegenheit: Wohin mit den Schwermetallen, Antibiotika-Resten und anderen Toxinen, die der Mensch täglich einatmet, über die Haut oder auch mit der Nahrung aufnimmt? Der Körper verhält sich dabei nicht anders, als Menschen beim Umgang mit atomarem Abfall: Er versucht das Gefahrengut irgendwo zwischen zu lagern, wo es erst einmal keinen Schaden anrichten kann. Also sammelt er den gesamten „Giftmüll“, der sich im Körper herumtreibt, und packt ihn in die Matrix (Bindegewebe), wo er zunächst einmal den Organzellen nichts anhaben kann. Doch irgendwann ist das Grundsystem randvoll mit Giften und ist deswegen nicht mehr in der Lage, auf äußere Reize zu reagieren, der Organismus befindet sich in einer „Blockade“. Das Grundsystem ist überfordert und bekommt seine ureigenen Aufgaben nicht mehr in den Griff: die Versorgung der Organzellen mit Nährstoffen und den Abtransport von Schlacken. Das heißt, die Organe (Leber, Niere, Milz, Herz etc.) werden mit Nährstoffen und Sauerstoff unterversorgt und auf Grund der Verschlackung entstehen primär unspezifische Symptome, wie Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Depressionen. Wird der Organismus hierbei nicht unterstützt, damit er sich seiner Schlacken entledigen kann, entstehen dann chronische Krankheiten wie oben beschrieben.

Mit der VEGACHECK-Diagnostik kann festgestellt werden, wo im Organismus die Regulationsfähigkeit fehlt (wo der Verschlackungsgrad am größten ist) und wo therapeutisch angesetzt werden muss, um eine Grundregulation wieder herzustellen.

An dieser Stelle möchte ich dem Leser sagen, dass es natürlich noch andere Methoden der Diagnostik in der Naturheilkunde gibt und dass hiermit eine Möglichkeit der Diagnostik ausführlich aufgezeigt wurde.


Kontakt:


Heilpraktikerin
Martina R. Wagner
Pleichertorstr. 2
97070 Würzburg
Tel.: 09 31/131 53

www.naturheilpraxis-am-pleichertor.de

 

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Copyright Dieter Schmitt

 

Ein Artikel aus dem Lichtstrahl-Magazin.