Leseprobe:

Lebensbegleiter
auf dem Weg ins Licht

von Walter Schlandt

Buch

ISBN 3-930403-39-0

   
Leseprobe Kapitel 1
0.-7. Lebensjahr

 

... „Wir Zivilisationsmenschen müssen uns immer wieder klarmachen, daß unsere Babys von Natur aus ‘Mutterhocker’ oder ’Traglinge’ sind, ähnlich wie neugeborene Affen, die sich ständig an ihre Mutter klammern. Man versetze sich in so ein kleines Wesen, das nun einmal engen Körperkontakt braucht, die wohlige Wärme, den Nuckel, den beruhigenden Schlag des Herzens. Wenn dies alles plötzlich nicht mehr da ist, überfällt es instinktiv eine fürchterliche Angst vor dem Verlassensein, die fast gleichbedeutend mit der Angst vor dem Tode ist. Je länger das Baby schreien muß, desto tiefer brennt sich diese Angst in die kleine Seele ein. Als Folge übersteigert sich die Angst in der Charakteranlage und kann sich nicht im dynamischen Gleichgewicht mit dem Gefühl der Geborgenheit zum ausgewogenen Maß entwickeln ... Damit ist der Keim zur Lebensangst und Hoffnungslosigkeit gesät. Eine seelische Fehlentwicklung nimmt ihren Anfang; sie endet in besonders krassen Fällen später im Leben in Rauschgiftsucht, manchmal auch im Selbstmord.“ 27/138 ...

 

...

– Die einzige Moral, die man ein Kind lehren kann – die wichtigste Lektion für sein ganzes Leben – ist: Verletze nie jemand.

Jean Jaques Rousseau 303
 
– Je länger der Mensch Kind bleibt, desto älter wird er.
Novalis 268
 
– Das unterhaltsamste Spielzeug eines Kindes ist ein anderes Kind.
George Bernard Shaw 329
 
– Ohne Kinder wäre die Welt eine Wüste.
Jeremias Gotthelf 133
 
– Kinder? Die reinsten Wunder. Und wenn das Alter kommt, die einzige Freude, die letzte Freude.
Knut Hamsun 403
 
– Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
Pablo Picasso 410
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