| |
|
|
Leseprobe Kapitel 14 |
DER WEG VON KRANKENKASSEN
ZU GESUNDHEITSKASSEN |
... „Wer an den Belangen seiner Stadt
nicht interessiert ist, der ist kein stiller, sondern ein schlechter
Bürger!“ Das erklärte bereits vor fast 2 500
Jahren Perikles, der erste Bürger der antiken Stadt Athen,
seinen Mitbewohnern. Gesundheitsfragen betreffen jeden von
uns und ein gut funktionierendes Gesundheitssystem können
wir, bei Einzahlungen von mehreren Hunderten von Milliarden
Euro jährlich, von unserem Staat auch fordern. Der deutsche
Philosoph Arthur Schopenhauer hatte vor etwa 200 Jahren erkannt: „Gesundheit
ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Trotz
mehrfacher sogenannter „Gesundheitsreformen“ und
einem längst fälligen Paradigmenwechsel (Wechsel
des Vorbildes unseres Heilwesens), ist es dabei immer wieder
nur um eine Neuverteilung des sogenannten „Milliardenkuchens“ auf
immer mehr und anspruchsvollere Tätige in unserem Gesundheitswesen
gegangen. Da deren Ansprüche nicht zu befriedigen waren,
sind entweder die Krankenkassenbeiträge gestiegen, oder
die Leistungen zurückgenommen worden.
Was Not tut dagegen ist ein neues, allesumfassendes Heilwesen,
das auch bei einer immer weiter „ergrauenden“ Generation,
trotzdem noch bezahlbar bleibt. Welches sollten die Hauptkriterien
dieses neuen Vorbildes im Heilwesen sein:
...
|
...
– Wir wollen nicht die Verstaatlichung
des Menschen, sondern die Vermenschlichung des Staates.
|
Heinrich Pestalozzi 283 |
| |
| – Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich
darum kümmert. |
Martin Luther-King 198 |
| |
| – Die einfachsten Wahrheiten sind
es gerade, auf die der Mensch immer erst am spätesten
kommt. |
Sprichwort |
| |
| – Um die Dinge klar
erkennen zu können, muß man sie von ihrem Anbeginn
an verfolgen. |
Aristoteles 7 |
| |
| – Die Politik ist ein Versuch der
Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu
werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. |
Dieter Hildebrandt 151 |
| |
– Alle Großen waren große
Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch
im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.
|
Friedrich Nietzsche 266 |
| ... |
|