Leseprobe:

Lebensbegleiter
auf dem Weg ins Licht

von Walter Schlandt

Buch

ISBN 3-930403-39-0

   
Leseprobe Kapitel 3
16.-22. Lebensjahr

 

... „Der Jugendliche früherer Zeiten wollte möglichst rasch erwachsen werden. Für die heutige Jugend ist dagegen der Erwachsenenstatus nicht sehr attraktiv. Es hat sich jetzt eine eigenständige Jugendkultur mit zahlreichen spezifischen Merkmalen gebildet: Kleidung, Haartracht, Sprache und Anredeweise, lässige Umgangsformen, eine neue und sehr liberale Sexualmoral, Verwischung der Geschlechtergrenzen, eigene Jugendtreffs, gemeinsame Vorliebe für grelle und expressiv-rhythmische Musik usw. grenzen die Jugendkultur gegen die Welt der Erwachsenen scharf ab.“ 1/227
„Der juristische Begriff der Volljährigkeit macht den Beginn des Erwachsenenlebens relativ eindeutig am Alter fest; in unserer Gesellschaft sind wir mit dem 18. Lebensjahr volljährig und damit in juristischem Sinn voll verantwortlich für unsere Handlungen. Doch nicht alle Jugendlichen werden automatisch mit 18 Jahren, zu, im psychologischen Sinn, erwachsenen Menschen. Sie haben weder alle die ‘Reife‘, die im Alltag gerne mit dem Erwachsensein verbunden wird, noch sind sie alle in der Lage, selbständig und unabhängig zu leben und den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Das Alter reicht also offensichtlich als Kriterium für Erwachsenensein nicht aus. Die Übergangsphase reicht bis weit in ein Lebensalter hinein, in dem ein Mensch im juristischen Sinn längst erwachsen ist.“ 1/73 ...

 

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– Man kann einem Kind nichts besseres als Erbteil auf den Weg mitgeben, als es ganz auf eigenen Füßen seinen eigenen Weg gehen zu lassen.

Isadora Duncan 74
 
– In der Kinderwelt steht die ganze Nachwelt vor uns, in die wir wie Moses ins gelobte Land nur schauen, nicht kommen.
Jean Paul 278
 
– Wer ist weise? Der von jedem Menschen lernt.
Wer ist stark? Der seine Leidenschaften besiegt.
Wer ist reich? Der mit seinem Schicksal zufrieden ist.
Wer wird von den Menschen geehrt? Der die Menschen ehrt.
Sprüche der Väter
 
– Der weise Sokrates belehrte einen Schwätzer: „Wenn das, was du mir erzählen willst weder wahr, noch gut, noch notwendig ist, so laß es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit. Liebe das Wahre, das Gute, das Notwendige.“
Sokrates 334
 
– Es gibt Dinge, die nicht bestraft werden und dem Menschen doch das Kostbarste stehlen: die Zeit.
Napoleon Bonaparte 263
 
– Vergiß niemals die Heimat wo deine Wiege stand, du findest in der Ferne kein zweites Heimatland.
Sprichwort
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