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Leseprobe Kapitel 5 |
30.-37. Lebensjahr |
... „Hat der erwachsene Mensch eine
feste Identität erreicht, dann ist er in der Lage sich
selbst auch von außen zu betrachten und damit eine neue
Perspektive auf die eigene Person einzunehmen. Er kann sich
jetzt nicht mehr nur als Ganzes, sondern auch in einzelnen
Merkmalen beurteilen: Die Wahrnehmung einer Schwäche,
einer negativen Eigenschaft an sich, wird nicht dazu führen,
die ganze Persönlichkeit in Frage zu stellen; nur so ist
es ihm möglich, an Fehlern zu arbeiten, sich selbst mit
allen Stärken und Schwächen anzuerkennen.“ 2/76
„In der Lebensphase des jungen Erwachsenenalters sind
Enttäuschungen nicht zu vermeiden. Die Illusionierung
und zeitweiligen Depressivität sind daher häufige
Erscheinungen. Der junge Erwachsene besitzt jedoch in der Regel
ein großes Reservoir an Selbstvertrauen, d. h.
ein Zutrauen zu sich und seinen Fähigkeiten, das ihn auch
schmerzliche Erfahrungen überwinden läßt. Dieses
Reservoir gründet wahrscheinlich im Gefühl körperlicher
Stärke und Energie, das sich manchmal fast zu einem Gefühl
der Unverwundbarkeit entwickelt und die riskanten Unternehmungen
(im Sport, Verkehr, etc.) erklären könnte, die junge
Erwachsene oft wagen.“ 2/76
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– Nur eine Mutter weiß allein,
was lieben heißt und glücklich sein.
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A. von Chamisso 57 |
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| – Der Väter Zorn, der Mütter
Güte, verderben oft die schönste Blüte. |
Joachim Liebisch 228 |
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– Das gibt sich, sagen schwache
Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. O nein, es gibt sich nicht,
es entwickelt sich.
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Marie von Ebner-Eschenbach
80 |
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| – Die Moral, die gut genug war für
unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere Kinder. |
Marie von Ebner-Eschenbach
80 |
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| – Wer so fest schläft wie ein
Säugling, hat keinen. |
Lebensweisheit |
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| – Für jede Frau, die aus einem
Mann einen Narren macht, gibt es eine, die aus einem Narren
einen Mann macht. |
Francoise Sagan 312 |
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