... „Der Sinn einer Partnerschaft ist
nicht, sich mit Hilfe des anderen ein schönes, konfliktfreies
Leben zu machen, sondern aneinander zu wachsen, und gerade
die Verschiedenheiten, die meistens auch die Ursachen von Problemen
sind, zu nutzen, um sich zu entwickeln. Voraussetzung dafür
ist das Miteinander-Kommunizieren, ein nie endendes Sich-Mitteilen
und gegenseitiges Austauschen.“ 29/23
„Wir wollen, daß der andere uns liebt und das gleiche
macht er auch mit uns: Er will auch nur etwas von uns und gibt
uns genau so wenig, wie wir ihm geben.“ 29/85
„Erst wenn wir erkannt haben, daß unser Partner
nur ein Spiegel von uns ist, und er uns nichts geben kann,
was wir nicht selbst in uns tragen, hört das Brauchen
auf. Der andere kann endlich so sein, wie er ist. Wir können
ihn in seine Freiheit entlassen und bekommen unsere als Geschenk
dazu.“ 29/32
„Was wir an anderen Menschen, Dingen und Lebensumständen
kritisieren, zeigt uns aber nur, was wir an uns selbst kritisieren.
Eigenkritik oder mangelnde Selbstliebe ist die Ursache, wenn
wir nicht lieben können.“ 29/86
„Es geht nicht darum, Situationen, Streit und Probleme
zu vermeiden, sondern vielmehr darum, einen entsprechenden
Umgang mit diesen zu finden.“ 29/22
„Haben wir uns selbst von der Angst, allein gelassen
zu werden befreit, dann sind wir auch fähig, unserem Partner
mehr Freiheit zu geben. Erst dann wird wahre Liebe möglich,
denn Liebe kann man nicht einsperren oder festhalten. Versuchen
wir es, stirbt sie und in vielen Beziehungen ist sie längst
gestorben. Was bleibt ist Gewohnheit.“ 29/83
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