Leseprobe:

Lebensbegleiter
auf dem Weg ins Licht

von Walter Schlandt

Buch

ISBN 3-930403-39-0

   
Leseprobe Kapitel 7
45.-52. Lebensjahr

 

... „Der Sinn einer Partnerschaft ist nicht, sich mit Hilfe des anderen ein schönes, konfliktfreies Leben zu machen, sondern aneinander zu wachsen, und gerade die Verschiedenheiten, die meistens auch die Ursachen von Problemen sind, zu nutzen, um sich zu entwickeln. Voraussetzung dafür ist das Miteinander-Kommunizieren, ein nie endendes Sich-Mitteilen und gegenseitiges Austauschen.“ 29/23
„Wir wollen, daß der andere uns liebt und das gleiche macht er auch mit uns: Er will auch nur etwas von uns und gibt uns genau so wenig, wie wir ihm geben.“ 29/85
„Erst wenn wir erkannt haben, daß unser Partner nur ein Spiegel von uns ist, und er uns nichts geben kann, was wir nicht selbst in uns tragen, hört das Brauchen auf. Der andere kann endlich so sein, wie er ist. Wir können ihn in seine Freiheit entlassen und bekommen unsere als Geschenk dazu.“ 29/32
„Was wir an anderen Menschen, Dingen und Lebensumständen kritisieren, zeigt uns aber nur, was wir an uns selbst kritisieren. Eigenkritik oder mangelnde Selbstliebe ist die Ursache, wenn wir nicht lieben können.“ 29/86
„Es geht nicht darum, Situationen, Streit und Probleme zu vermeiden, sondern vielmehr darum, einen entsprechenden Umgang mit diesen zu finden.“ 29/22
„Haben wir uns selbst von der Angst, allein gelassen zu werden befreit, dann sind wir auch fähig, unserem Partner mehr Freiheit zu geben. Erst dann wird wahre Liebe möglich, denn Liebe kann man nicht einsperren oder festhalten. Versuchen wir es, stirbt sie und in vielen Beziehungen ist sie längst gestorben. Was bleibt ist Gewohnheit.“ 29/83

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– Das Dumme am Großziehen von Kindern ist, daß man noch immer den Fuß auf der Bremse hat, wenn sie schon lange hinter dem Lenkrad sitzen.

United Feature Syndicate
 
– Ein Kind zu lieben heißt nicht, auf alles einzugehen, was es sich in den Kopf setzt. Sondern aus ihm das Beste, was in ihm steckt herauszuholen und es das Schwierige lieben zu lehren.
Lebensweisheit
 
– Die große Schuld des Menschen sind nicht die Sünden, die er begeht – die Versuchung ist mächtig und seine Kraft gering! Die große Schuld des Menschen ist, daß er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut.

Rabbi Bunam = Martin Buber 43
 
– Reich ist, wer keine Schulden hat, glücklich, wer ohne Krankheit lebt.
Mongolei
 
– Arbeit, Mäßigkeit und Ruh, schließt dem Arzt die Türe zu.
Sprichwort
 
– Nur der Hoffnungslose findet sich ab mit dem, was ist, und mit der Art und Weise wie es ist. Wer aber Hoffnung hat, sieht vor sich neue Möglichkeiten, wie es anders werden und besser gehen kann.
Jürgen Moltmann 252
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