... Gleichwohl gilt es für die älteren
Menschen von morgen, sich rechtzeitig darauf einzustellen,
daß künftig z. B. Eigenschaften wie Selbständigkeit,
Eigenständigkeit und Unabhängigkeit mehr noch als
heute gefordert sein dürften, um das Altern dann auch
als Lebenschance zu erleben. Die Erwartungshaltung gegenüber
dem Ende der Berufstätigkeit erlangt in diesem Lebensabschnitt
zunehmend an Bedeutung. „Eine äußerst positive
Sicht wäre mit W. R. Davidson und R. Kunze (1965) zu umschreiben
als ‘endliches Erreichen eines Zieles, auf das man jahrelang
hin gearbeitet hat‘ in diesem Fall erhofft man möglichst
frühzeitig in den ‘Genuß des wohlverdienten
Ruhestandes zu kommen‘.“ 3/220
„Eine gewisse ‘Vielfräßigkeit‘ könnte
man dementsprechend als Ersatz für Frustrationen auf anderen
Gebieten deuten. Dies fällt in diesem Alter um so mehr
ins Gewicht, als hier offenbar sonstige zur Mäßigung
und Diät motivierende Faktoren, die im jüngeren Erwachsenenalter
vor derartigen ‘Ersatzhandlungen‘ schützen
wegfallen, (wie z. B. der Wunsch nach gutem Aussehen,
Gewichtskontrolle) wie E. P. Ralli (1952) festgestellt hat.“ 3/346
D. J. Levinson hat 4 Perioden im mittleren Erwachsenenalter
bei Männern beschrieben:
40 – 45 Jahre - der Übergang zur Lebensmitte,
45 – 50 Jahre - der Eintritt ins mittlere Erwachsenenalter,
50 – 55 Jahre - der Übergang in die Fünfziger
Jahre,
55 – 60 Jahre - der Höhepunkt des mittleren Erwachsenenalters.
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