Leseprobe:

Lebensbegleiter
auf dem Weg ins Licht

von Walter Schlandt

Buch

ISBN 3-930403-39-0

   
Leseprobe Kapitel 8
53.-59. Lebensjahr

 

... Gleichwohl gilt es für die älteren Menschen von morgen, sich rechtzeitig darauf einzustellen, daß künftig z. B. Eigenschaften wie Selbständigkeit, Eigenständigkeit und Unabhängigkeit mehr noch als heute gefordert sein dürften, um das Altern dann auch als Lebenschance zu erleben. Die Erwartungshaltung gegenüber dem Ende der Berufstätigkeit erlangt in diesem Lebensabschnitt zunehmend an Bedeutung. „Eine äußerst positive Sicht wäre mit W. R. Davidson und R. Kunze (1965) zu umschreiben als ‘endliches Erreichen eines Zieles, auf das man jahrelang hin gearbeitet hat‘ in diesem Fall erhofft man möglichst frühzeitig in den ‘Genuß des wohlverdienten Ruhestandes zu kommen‘.“ 3/220
„Eine gewisse ‘Vielfräßigkeit‘ könnte man dementsprechend als Ersatz für Frustrationen auf anderen Gebieten deuten. Dies fällt in diesem Alter um so mehr ins Gewicht, als hier offenbar sonstige zur Mäßigung und Diät motivierende Faktoren, die im jüngeren Erwachsenenalter vor derartigen ‘Ersatzhandlungen‘ schützen wegfallen, (wie z. B. der Wunsch nach gutem Aussehen, Gewichtskontrolle) wie E. P. Ralli (1952) festgestellt hat.“ 3/346
D. J. Levinson hat 4 Perioden im mittleren Erwachsenenalter bei Männern beschrieben:
40 – 45 Jahre - der Übergang zur Lebensmitte,
45 – 50 Jahre - der Eintritt ins mittlere Erwachsenenalter,
50 – 55 Jahre - der Übergang in die Fünfziger Jahre,
55 – 60 Jahre - der Höhepunkt des mittleren Erwachsenenalters.

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– Verurteile deinen Nächsten nicht; du weißt nicht, was du in seiner Lage getan hättest.

Lebensweisheit
 
– Leben wir allein für dieses Leben, dann sind wir die elend’sten aller erschaffenen Wesen.
Wilhelm von Humboldt 168
 
– Ein kluger Mensch schafft sich mehr Gelegenheiten, als er vorfindet.
Francis Bacon 16
 
– Rivalität, Verteidigung und Ruhmsucht, sind die drei hauptsächlichen Anlässe für die Uneinigkeit der Menschen.
Thomas Hobbes 156
 
– Das schlimmste unter den wilden Tieren ist der Tyrann, unter den zahmen der Schmeichler.
Plutarch 286
 
– Wer nach außen sieht, träumt. Wer nach innen sieht, wacht.
Carl Gustav Jung 179
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