Leseprobe:

Lebensbegleiter
auf dem Weg ins Licht

von Walter Schlandt

Buch

ISBN 3-930403-39-0

   
Leseprobe Kapitel 9
60.-67. Lebensjahr

 

... „Die Lebensetappe vor Antritt der Verrentung bzw. Pensionierung ist eine für alle Betroffenen problematische Zeit mit hoher Ungewißheit und Zweifeln. Die Festlegung einer gesetzlichen Altersgrenze, die meist zwischen 60 und 65 Jahren liegt, mag pragmatisch administrativ brauchbar sein, dennoch stellt sie ein unzulängliches Kriterium dar. Gegen eine Verknüpfung von kalendarischem Alter und gesetzlicher Altersgrenze lassen sich eine Reihe von Gründen nennen: Weder theoretische Überlegungen noch empirische Evidenz sprechen dafür, daß mit dem 63. oder 65. Lebensjahr, die persönliche Entwicklung einer Person endet. Auch findet kein universeller Verfall weder von körperlichen noch von seelischen Funktionen statt.“ 2/140

„Tritt man den Älteren mit Hochachtung und Verehrung gegenüber und nicht mit Gefühlen der Hilfsbereitschaft und des Mitleids oder gar mit Vorurteilen hinsichtlich seiner Verantwortungs- und Leistungsfähigkeit, so beeinflußt man den Alterungsprozeß selbst in ganz erheblicher Weise. So hängt es weitgehend von der Gesellschaft ab, die nun einmal die Rolle des alten Menschen bestimmt, ob dem Einzelnen das Älterwerden zum Problem wird.“ 3/19

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– Es gibt keinen einsameren Menschen, als den, der nur sich selber liebt.

Abraham Ibn Esra 170
 
– Alte soll man ehren, Junge soll man lehren, Weise soll man fragen, Narren vertragen.
Sprichwort
 
– Glücklich und zufrieden ist, wer weiß, was er nicht braucht.
Wolfgang Herbst 147
 
– Wer wirklich gütig ist, kann nie unglücklich sein.
Konfuzius 204
 
– Es ist nicht wenig Zeit was wir haben, sondern ist viel was wir nicht nutzen.
Lucius Annaneus Seneca 327
 
– Laß nie zu, daß du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
Mutter Teresa 350
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