„Verbrennt die unguten Gedanken mit
dem Feuer der Liebe.“
W. Schmitt
Liebe und Sexualität
Eines der ursprünglichsten Verlangen der Menschen seit Anbeginn der Zeit ist die körperliche Vereinigung zwischen Mann und Frau. Diese mächtige Energie Sexualität genannt, hat der Menschheit nicht nur Lebensfreude gebracht, sondern auch schon ganze Kulturen ins Verderben gestürzt.
In diesem Jahrtausend stehen wir wieder an einem Scheideweg, an dem wir durch falsch gelebte Sexualität uns, unsere Mitmenschen und unseren Planeten in große Gefahr bringen. Bedenken Sie nur, wie viel Leid, Tränen, Sorgen, Nöte, Herzschmerz, aber auch Gewalt, immer wieder durch falsch gelebte Sexualität entsteht.
Berichte über skandalösen Kindesmissbrauch auch in Familien und durch Priester, sowie brutale Vergewaltigungen, selbst in der Partnerschaft oder Ehe, tauchen immer wieder in den Medien auf.
Wird einer der Partner betrogen oder verlassen, gibt es für viele der Betroffenen nur noch den Weg der Verzweiflung, der Einsamkeit, der Verbitterung oder der Rache, bis hin zum Tod des vermeintlich schuldigen Partners.
Da stellt sich die Frage was den Menschen dazu veranlasst seine sexuellen Triebe derart auszuleben, um dabei sogar zum Mörder oder zur Mörderin zu werden?
In der heutigen Zeit, in der die Emanzipation der Frauen deutlich zugenommen hat, verursachen nicht nur Männer durch ihre sexuellen Aktivitäten Kummer und Leid, sondern auch die Frauen, die mittlerweile dem Manne sexuell ebenbürtig geworden sind.
Weshalb hat die Sexualität so großen Einfluss auf uns Menschen?
Weshalb zieht uns das andere Geschlecht immer wieder magisch an? Weshalb können wir uns diesem Sog, selbst nach unguten Erfahrungen, nicht entziehen?
Ist es die Liebe, die diesen Sog verursacht, oder das körperliche Verlangen?
Ist unsere Sehnsucht nach Zärtlichkeit so stark, dass wir uns zu ungutem Verhalten verleiten lassen um diese zu erhalten, oder versuchen wir durch unseren Partner unsere Wertigkeit zu bestätigen?
Weshalb gehen in der heutigen Zeit so viele Beziehungen auseinander?
Liegt es daran, dass die Menschen nicht mehr beziehungsfähig sind, oder haben wir verlernt, wirklich zu lieben?
Weshalb gibt es in unserer heutigen Gesellschaft so viele Frauen- und Männerkrankheiten?
Inwieweit ist unser Geschlechtsverhalten daran schuld?
Ist es Sünde, körperlich zu lieben?
In der Vergangenheit, so auch heutzutage, gab und gibt es doch auch bewundernswerte Menschen, die ein Leben lang in Keuschheit verbringen bzw. verbrachten. Welcher Weg ist nun der richtige?
Viele Menschen sind verunsichert und fragen sich: Sexualität JA oder NEIN? Sie suchen nach einer Antwort.
Was sagt die Quelle dazu:
„Zu Beginn dieses Themas
möchte ich erst einmal etwas klarstellen.
Liebe und Sexualität sind zwei unterschiedliche Begriffe, die jedoch, je nach Lebenssituation und Bewusstsein des einzelnen Menschen, nicht unbedingt voneinander zu trennen sind.
Sexualität verwechseln leider sehr viele von euch mit Liebe. Sie sprechen von Liebe und denken dabei an rein körperliche Sexualität. Ich komme nicht umhin, euch zu sagen, dass viele Menschen, und das schon seit vielen Jahrtausenden, die Sexualität nicht in der Form leben, wie sie für euren physischen Körper geschaffen wurde.
Ihr habt euch die körperliche Vereinigung selbst ausgedacht, da ihr eure Lebenslust noch mehr steigern wolltet. Ihr suchtet nach immer ausgefalleneren Formen der Vereinigung eurer Körper, und habt dabei die Kontrolle über eure selbsterschaffene Energie verloren. Immer stärker übernahm euer Verstand das Geschehen, so dass letztendlich nur noch ein willentlich herbeigeführter Akt übrig bleibt. Doch alles was bewusst mit dem Verstand und getrennt von eurem Herzen geschieht, dient nicht eurem Wohle.
Viele unter euch degradieren die Verschmelzung zweier Körper als einen alltäglichen Akt, bei dem das Gefühl völlig vernachlässigt wird. Dadurch begebt ihr euch in die niederste Ebene des menschlichen Daseins. Doch nicht nur das, ihr missbraucht sogar die göttliche Energie der Sexualität zweier liebender Seelen für niedere Zwecke, weil ihr erkannt habt, wie beherrschend diese Kraft sein kann. Seither trennen viele unter euch die Sexualität von der Liebe.
Sexualität ohne Liebe hat euch die Krankheit Aids gebracht. Nun seid ihr in eurer Evolution wieder an einem Scheidepunkt wie vor Jahrtausenden angekommen, denn Aids war damals, wie auch heute, ein Zeichen für falsch gelebte Sexualität. Ihr habt heute, genau wie damals, die Chance, weiteres Leid zu verhindern, indem ihr euer sexuelles Verhalten ändert. Es gibt genügend informierte und hilfsbereite Menschen, die euch mit Gesprächen und geeigneter Literaturempfehlungen zur Seite stehen. Sie haben sich auf der Erde inkarniert, um euch zu helfen.
Sexualforscher behaupten, dass der Orgasmus eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hat. Dem stimme ich einerseits zu, da dieser zur Zeugung eurer Nachkommen gedacht ist. Andererseits sollte der Orgasmus nicht dazu dienen, eure aufgestauten Körper- und Nervenkräfte zu entladen. Die sexuelle Energie sollte weder verdrängt noch zügellos ausgelebt werden. Beides führt auf Dauer zu Leid und Disharmonie. Ist die Sexualität jedoch mit der Liebe verbunden, sind sich die Geschlechtspartner einig in ihren Empfindungen füreinander, werden sie das höchste Glück – ihre Göttlichkeit erfahren.
Sich zu liebkosen und körperlich zu lieben, ist nichts Unreines, solange ihr euer Handeln als rein und heilig betrachtet. Wahre Gefühle der Liebe dabei zu empfinden, ist die Grundlage für eine in meinem Sinne erlebte Sexualität. Die Absicht, die dahinter steht, ist ausschlaggebend.
Solange ihr eure niederen Energien nicht mit den höheren verbindet, seid ihr nicht im Fluss der Glückseligkeit. Solange ihr Sexualität ohne Liebe lebt, bewirkt ihr das, was ihr bereits habt – Aids. Körper, Seele und Geist in Einheit verbunden lässt euch mit eurem Partner das Paradies der Glückseligkeit erahnen. Seid daher immer liebevoll mit eurem Partner verbunden, dann seid ihr vor Aids geschützt.
Viele fragen sich, weshalb Priester, die eigentlich die Aufgabe haben, euch die Liebe Gottes nahe zu bringen, selbst in Sexskandale und Kindesmissbrauch verwickelt sind? Weshalb das Zölibat nicht aufgehoben wird, damit eure Priester wie Männer leben dürfen?
Die Auflösung des Zölibates käme einem Geständnis der Kirchenführer gleich, dass sie seit vielen Jahrhunderten eine falsche Lehre von Jesus Christus verbreitet haben. Dazu fehlt ihnen jedoch der Mut. Die damaligen Kirchenführer glaubten, ganze Arbeit geleistet zu haben, als sie die Lehre von Jesus Christus verfälschten und das Zölibat verfügten. Doch die Wahrheit kommt immer ans Licht und so verlieren die Kirchen ihre Macht über ihre Gläubigen, da diese aus ihrer Unwissenheit erwachen.
Es ist jedoch nicht alleine das Zölibat, das einen Priester zu diesem sexuellen Fehlverhalten veranlasst. Ein abnormes sexuelles Verhalten entspricht der seelisch-geistigen Entwicklungsstufe eines Menschen auf seinem Weg zur Vervollkommnung.
Wenn ein Mensch die männlichen und weiblichen Energien in sich nicht in Harmonie miteinander verbinden kann, sucht er den Ausgleich im Außen, braucht er die körperliche Sexualität mit einem andersgeschlechtlichen Partner, was allerdings euren katholischen Priestern durch das Zölibat verboten ist.
Die Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil eines erfüllten Lebens. Sie sorgt auch für den Ausgleich der Energien von Yin und Yang. Findet dieser nicht statt, schadet ihr euch, da eure männlichen und weiblichen Energien getrennt sind, wodurch ein unzureichendes, unerfülltes Geschlechtsverhalten erschaffen wird. Während der körperlichen Liebe verschmelzen Frau und Mann zu einer Einheit. Dieses Einssein, sich Ganzfühlen, macht euch stark, so dass ihr glaubt, ohne den anderen weniger wert zu sein. Das entspricht auch der Wahrheit, denn jeder gibt dem anderen die Energie, die er selbst nicht ausreichend in sich trägt. Das ist das Geheimnis der Anziehungskraft von Mann und Frau.
Wer sich mit seinem Partner verbindet, um ihm den Energieausgleich der männlichen und weiblichn Anteile zu ermöglichen, wird erfahren, wie wunderbar erfüllend der göttliche Geschlechtsakt sein kann.
Ich selbst vereinige das Männliche und das Weibliche zu gleichen Teilen in mir. Und schließlich habe ich euch nach meinem Ebenbild geschaffen. Denkt darüber nach!
Solange ihr Geist und Seele, die ebenfalls für das männliche und weibliche Prinzip stehen, nicht miteinander verbindet, sehnt ihr euch nach einem physischen Partner, der dieses Manko ausgleicht, der euch das gibt, was ihr unbewusst in eurem Innern so verzweifelt sucht. Nur wenn das Männliche und das Weibliche in euch vereint sind, seid ihr die Ganzheit, die euch zufrieden, glücklich und vollkommener werden lässt.
Jetzt wisst ihr, weshalb es so wichtig ist, in der Sexualität nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig miteinander verbunden zu sein. Erst wenn ihr die Ganzheit lebt, seid ihr wirklich frei von Beziehungsverstrickungen und könnt euch selbst und euren Partner wirklich lieben.
Die wirkliche Liebe schließt die körperliche Vereinigung zweier sich Liebender nicht aus. Die Art und Weise, wie viele unerfahrene Seelen in eurer derzeitigen Wachstumsphase miteinander umgehen, ist der Hauptgrund, warum so viele Beziehungen scheitern.
Es wundert mich nicht, wenn eine Frau ihren Mann verlässt, der seine Männlichkeit nur durch die sexuelle Kraft beweist. Solange er nicht im Stande ist, seine weiche, weibliche Seite der Partnerin zu zeigen, ist die Harmonie von Yin und Yang im Ungleichgewicht. Lässt er dies zu, gibt er seiner Partnerin die Chance, ihren männlichen Anteil, den sie auch für ihren inneren Ausgleich braucht, zu aktivieren. Wird Geben und Nehmen in Harmonie vereint, verschmelzen beide Pole miteinander. Wird dies versäumt, sind die beiden Partner nicht im Einklang mit sich selbst. Da ein Pol fehlt, fühlt er sich nicht vollständig, wird unzufrieden und in vielen Fällen unglücklich und sucht das, was ihm fehlt bei einem anderen Partner.
Daher ist es wichtig zu wissen:
Willst du glücklich sein, dann mache einen anderen glücklich. Willst du Liebe, dann gebe Liebe. Ihr kennt doch meine Worte: Geben ist seliger denn Nehmen. Dieses Gebot der Liebe gilt für beide Partner.
Es gibt spirituelle Menschen auf der Erde, deren Bemühungen darin bestehen, den von ihrem Weg der Liebe abgekommenen Menschen die reine, heilige Vereinigung eurer physischen Körper zu lehren. Sie haben sich in dieser Zeit, in der die Sexualität nicht im Gleichklang mit der Liebe schwingt, inkarniert und dieAufgabe übernommen den Ausgleich der sexuellen Energie auf dem Planeten Erde zu unterstützen. Sie stehen den Menschen zur Seite, deren Sexualleben nicht in Harmonie ist.
Dass dies der Fall ist, beweisen die immer höher werdenden Scheidungsraten in der westlichen Welt. Sexualität ohne Liebe ist keine Grundlage für eine erfüllte Beziehung.
Die Kirchenführer haben den Auftrag, den Menschen die wirkliche Liebe zwischen Mann und Frau zu lehren, doch sie predigen eine Liebe, die nicht von dieser Welt ist. Sie fordern die beiden Partner zu dem Versprechen auf, sich gegenseitig ein ganzes Leben zu lieben, sich treu zu sein und bedenken nicht, dass der Mensch in einem immerwährenden Wandel seiner Persönlichkeit eingebunden ist, und jeder auf seine Art und Weise verschieden ist. Bekräftigt wird dieses Versprechen noch durch einen Ring der Verbundenheit. Doch wie sieht die Realität aus? Der Ring der Verbundenheit wird für viele zur Fessel, wenn der erste Liebesrausch, der die Wirklichkeit überdeckt hat, vorbei ist. Versprechen, die man sich einst gab, werden zur Verpflichtung und führen zu einem lieblosen Nebeneinander-her-Leben. Als Folge entstehen Spuren, die sich tief in die Seele einprägen und fortan das gemeinsame Leben bestimmen. Die Hoffnung auf eine gemeinsame Basis schwindet immer mehr und die Probleme werden größer.
Erkennt: Nur wahre, reine Liebe hat die Kraft, zwei Menschen miteinander innig zu verbinden, und nicht das Ritual einer Religion, die ihren Seelsorgern verbietet, die wahre Liebe, mit Sexualität verbunden, zu leben.
Eure Massenmedien haben ebenfalls einen großen Einfluss auf euer Sexualleben. Ihr werdet ständig mit Eindrücken überflutet, die euch eine perfekte Liebe vorgaukeln und nur Missverständnisse, Probleme, Verwirrung, Frustrationen und Leid bringt. Wie viel Enttäuschungen und Ärger müsst ihr noch erfahren, um zu erkennen, dass die Liebe, die eurem Kopf entspringt, nichts mit der Herzensliebe zu tun hat. Wenn ihr auf euer Herz hört, spürt ihr, dass die Liebe die stärkste Kraft ist, die ihr besitzt. Nur die Liebe kann alles bewirken, was ihr euch wünscht.
Ihr sollt wissen! Die Liebe verliert nie, sie ist immer der Sieger!
Werdet euch bewusst, was wahre Liebe alles beinhaltet. Liebe in der Partnerschaft bedeutet, sich gegenseitig zu schätzen, zu achten und zu beachten, den anderen zu akzeptieren, wie er ist, und nicht befehlen, fordern, festhalten oder zu erniedrigen. Das Gefühl der Liebe lässt euch erfühlen, was dem anderen gut tut, was er denkt und fühlt. Wirkliche Liebe ist ‚Einssein’ und nicht Dualität. Menschen, die in inniger Liebe miteinander verbunden sind, verschmelzen zu einer Einheit und das nicht nur auf der physischen Ebene, sondern ebenso auf der Ebene des Geistes und der Seele. Eine Trennung vom anderen ist nur im Physischen möglich, Geist und Seele bleiben in der heiligen Liebe immer miteinander verbunden. So ist es nicht möglich, dem anderen zu schaden, ohne sich selbst Schaden zuzufügen. Erkennt diese Wahrheit!
Viele Jahrhunderte wurden euch Lehren übermittelt, in denen angeblich die Dualität zu euerem Wohle da sei. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ihr einen Schritt weitergeht, auf eurem Weg zu mir.
Ich gebe euch den Hinweis:
Lebt nicht länger das Getrenntsein der Dualität, sondern transformiert die Dualität in die ‚Einheit’ die Ganzheit’.
Seid mein Ebenbild!“